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Spielberichte (Archiv)


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Meisterschaft: handball spiez - Handball Grauholz 3    28:22  (12:10)
So, 31.01.2010 / 20:15 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Gerhard Bader
3. Sieg in Folge, aber ...

In der Regel pflege ich am Sonntag um diese Uhrzeit das Wochenende mit dem Tatort ausklingen zu lassen. Aber irgend so ein genialer Spielplanplaner hat sich gedacht, dass dies der richtige Zeitpunkt für ein Handballspiel sein könnte.

Vor dem Spiel liess ich mich noch ein bisschen vom Handball-EM-Final inspirieren, was rückwirkend gesehen aber nicht viel Fruchtbares gebracht hat. Andere verfolgten eine andere Strategie und bereiteten sich mittels Afrika-Cup-Final vor ..., برافو مصر (Übersetzung über folgenden
Link einsehbar).

Ähnlich wie beim Afrika-Cup-Final verlief vorerst auch unser Spiel. Zwar gingen wir etwas früher als Ägypten mit 1:0 in Führung, aber in der Folge schien dies dann auch das Schlussresultat zu sein. Mal für Mal scheiterten wir entweder am Torhüter oder an unserem Unvermögen, das Tor zu treffen. Nach einigem hin und her gelang uns dann endlich der zweite Treffer und dies schien die Partie lanciert zu haben.

In der Folge konnten wir unseren Vorsprung kontinuierlich bis auf 8 Tore ausbauen. Eine Auszeit von Grauholz bremste unser Spiel und der erarbeitete Vorsprung schmolz dahin. Kurz vor der Pause wurde unser Headcount noch durch eine rote Karte an Wagen Heinz (Name von der Redaktion geändert) dezimiert. Mit dem Zwischenstand von 12:10 ging es zum Pausentee.

Wir nutzten die Pause um unsere nachlassende Leistung zu analysieren. Fehlendes Engagement in der Deckung und individuelle Fehler im Angriff gepaart mit zu schnellen Abschlüssen war wohl die Hauptursache.

Wir einigten uns auf ein alles wird besser, aber die Umsetzung liess einiges zu wünschen übrig. So plätscherte das Spiel vor sich hin ohne dass eine merkliche Leistungssteigerung zu erkennen war. In der Schlussphase gelang es uns wenigstens unseren Vorsprung noch auf 6 Tore auszubauen.

Abgesehen von einigen Lichtblicken war dieses Spiel wohl keine Offenbarung. Trotzdem konnten wir schlimmeres verhindern und 2 weitere Punkte auf unser Konto buchen.

Mannschaft und Tore: (Tore werden nachgeliefert)
Bunke/Rosser; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (), Friedrich (), Badertscher (), T. Ryter (), Ruf (), Gwerder (), Welten (), Avduli (), Strasser (), Zaugg ()


Torfolge: 1:0, 2:0, ... , 12:10, ... , 28:22

Bericht von Badi

Meisterschaft: TV Länggasse Bern 2 - handball spiez    20:24  (9:10)
Sa, 23.01.2010 / 17:30 Uhr, Bern TH Spitalacker, SR: Roland Jenni
Tabellenzweiten bezwungen

In einem umstrittenen Spiel konnten wir uns dank einer kämpferischen Leistung gegen den TVL durchsetzen.
Die Startphase ist uns gründlich missraten. Individuelle Fehler in der Abwehr und zu hektische Abschlüsse im Angriff prägten in dieser Phase unser Spiel.
Diese Umstände wurden während unseres Timeouts angesprochen. Uns gelang es in der Folge besser zu Decken und im Angriff mit mehr Geduld zu agieren, so dass wir den Rückstand bis zur Pause in einen 1-Tore-Vorsprung umwandeln konnten.
Das uns dies gelungen ist, war der Schlüssel zum Erfolg. Mit dem neu gewonnen Selbstvertrauen konnten wir das weitere Gesehen kontrollieren und die Partie sicher nach Hause schaukeln.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (5), Friedrich (3), Badertscher (6/1), T. Ryter (1), Urfer (3), Ruf, Gwerder, Welten (2), Avduli (2), Strasser (2), John

Torfolge: 1:0, 2:2, 6:3, 8:4, 8:6, 8:8, 9:10, 9:11, 11:13, 14:16, 15:17, 16:17, 16:19, 18:20, 18:21, 20:21, 20:24

Bericht von Badi


Meisterschaft: SG KTV Visp Hb 2/HC V'terminen - handball spiez    26:30  (13:15)
Sa, 16.01.2010 / 17:45 Uhr, Visp Neue Turn- und Spielhalle, SR: Nadica Simic
Leader bezwungen

Nach drei Niederlagen in Folge, gabs endlich wieder mal etwas zu Feiern. Dank Disziplin und Kampfgeist haben die Ausserschweizer gesiegt.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (8/1), Friedrich (8/2), Badertscher (5/2), T. Ryter (1), A. Ryter (1), Urfer, Ruf, Gwerder (1), Welten (4), Avduli (1), Strasser (1)

Torfolge: 1:0, 3:0, 6:3, 7:5, 8:6, 10:6, 10:8, 10:10, 10:11, 13:15, 13:18, 15:21, 18:27, 23:29, 25:29, 26:30

Bericht von Badi


Meisterschaft: HV Herzogenbuchsee 2 - handball spiez    36:23  (18:10)
Sa, 09.01.2010 / 18:00 Uhr, Herzogenbuchsee SH Mittelholz, SR: Alfred Hug
Dritte Niederlage in Folge

Zwar sind wir nach Buchsi gereist, um uns für die im alten Jahr kassierte Niederlage zu revanchierten. Aber realistischer Weise waren unsere Chancen auf einen Sieg sehr klein, da wir mit einem sehr dezimierten Rückraum antreten mussten. Gerade drei nominelle Rückraumspieler waren auf der Matchkarte aufgeführt. Die Absenzen von Wagen Heinz Simon (Krank) und Pingu (Sportjagdfischen in Neuseeland) wogen schwer.

Trotzdem gelang uns in den ersten 15 Minuten ein gutes Spiel. Zwar machten sich im Angriff die fehlenden Automatismen bemerkbar, welche wir aber mit einer guten Deckungsleistung wettmachen konnten.

Mit der zunehmenden Müdigkeit, bedingt durch die fehlenden alternativen an Einwechslungsmöglichkeiten brach nach und nach unser Wiederstand. Meiner Meinung nach hätten wir für unser Engagement ein etwas humaneres Resultat verdient gehabt.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (6/1), Keller D. (1), Badertscher (2/1), T. Ryter (2), Urfer (2), Gwerder, Welten (1), Avduli, John (2), Strasser (7/2)

Torfolge: 1:0, 3:1, 5:2, 5:4, 6:4, 6:6, 7:7, 10:7, 14:9, 1/:9, 18:10, 20:11, 27:14, 32:17, 33:20, 34:20, 36:22, 36:23

Bericht von Badi


Meisterschaft: handball spiez - HV Herzogenbuchsee 2    19:27  (10:16)
Sa, 12.12.2009 / 15:45 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Anita Briggen
Kein Hauch einer Chance

Eigentlich sollte hier mein Matchbericht stehen, ich kann dazu jedoch nur folgendes Zitat von Mark Twain wiedergeben:
«Es gibt Tage da verspeist man den Bären und Tage da wird man eben vom Bären verspeist!»
Ich möchte aber an dieser Stelle einige Dinge ansprechen, welche mir in letzter Zeit etwas zu Denken geben.

Training
Mir ist bewusst, dass alle aus unserem Team arbeiten müssen und auch familiäre Pflichten zu erfüllen haben. Nichts desto trotz muss ich sagen, dass die Anzahl der Personen, welche ins Training kommen, massiv abgenommen hat. Zudem sind die Konzentration und die Leistungsbereitschaft nicht mehr so hoch, wie zu Beginn der Saison. Spielzüge und Auslösungen können nicht mehr geübt werden. Dies widerspiegelt sich leider auch in unseren Spielen, denn wie man trainiert, spielt man auch.

Team
Handball ist bekanntlich eine Teamsportart und als solche nur möglich, wenn alle am selben Strick ziehen. Es kann nicht sein, dass man seine Aggressionen auf dem Spielfeld gegen einen Mitspieler richtet, denn jeder ist auf den Anderen angewiesen. Wer sich nicht zu 100% einsetzt auf dem Spielfeld, der schadet seinem Kollegen, der das tut.

Match
Meines Erachtens fehlt zurzeit etwas das Feuer, wenn wir einen Match spielen. Das Ziel muss sein, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Dafür müssen wir manchmal „dr inner Souhund“ überwinden. Dies gelingt uns in letzter Zeit leider schlecht. Auch legen wir zeitweise mangelnde Cleverness an den Tag, was uns teilweise auf dem Feld zusätzlich zu Schaffen macht.

Schiedsrichter
Leider ist der Schiri immer wieder ein Thema, was er eigentlich nicht sein sollte, denn er ist der Leiter des Spiels und seine Entscheidung gilt. Wer sich mit dem Schiedsrichter anlegt, hat etwas Grundlegendes nicht verstanden. Ich spiele seit gut 15 Jahren Handball und ich habe es noch nie (und die Betonung liegt auf nie!) erlebt, dass ein Schiedsrichter seinen Entscheid geändert hat. Also, Diskussion mit dem Schiri überflüssig!

Ich muss erwähnen, dass wir seit ich bei handball spiez bin, noch nie eine so starke Mannschaft gehabt haben, wie wir sie dieses Jahr aufweisen können. Trotzdem schlagen wir uns immer wieder selber, weil die Einstellung zum Spiel schlecht ist und wir viele negative Emotionen in uns tragen. Lassen wir unsere Emotionen doch in der Deckung am Gegner aus und münzen sie im Angriff in Tore um. Ich muss mich dabei auch selber an der Nase nehmen, dass bin ich mir durchaus bewusst, aber momentan macht mir Handball nicht mehr soviel Spass wie auch schon. Ich bin jedoch überzeugt, dass wenn wir uns alle wieder mehr auf die schönen Seiten dieses Sports konzentrieren und gemeinsam am Strick ziehen, kehren auch die Erfolge und die positiven Erlebnisse wieder zurück. In diesem Sinn wünsche ich uns allen wieder mehr Freude, Kampfgeist, positive Emotionen, aber auch die nötige Gelassenheit für die kommende 2. Saisonhälfte und wie Muhammad Ali einst sagte:
«Inside of a ring or out, ain’t nothing wrong with going down. It’s staying down that’s wrong.»



Die erste wirkliche Klatsche in dieser Saison ging auch in dieser Höhe in Ordnung. Mit dem HV Herzogenbuchsee 2 stand uns ein sehr kompaktes Team gegenüber, dass auf allen Positionen sehr ausgeglichen besetzt ist. Wir wussten, dass wir den Gegner nur mit einer sehr guten Leistung schlagen können.

Um es vorweg zu nehmen, dies Unterfangen ist uns gründlich missglückt! Der starke Gegner gepaart mit unserer unterirdischen Leistung hat zu diesem klaren Resultat geführt. Des Weiteren wurde, wie von Chrümu in seinem Bericht bereits angesprochen, unsere zunehmend schlechter werdende Trainingsmoral (Trainingsbesuch + Engagement) brutal bestraft.

Mannschaft und Tore: Bunke; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (1), Friedrich (4), Badertscher (2), Müller (4), Urfer (1), Ruf, Zaugg, Welten (2), Avduli (1), John (3), Strasser (1)

Torfolge: n/a

Bericht von Chrümu, Nachtrag Badi


Meisterschaft: Club 72 Köniz 2 - handball spiez    29:24  (17:13)
Sa, 21.11.2009 / 15:30 Uhr, Köniz SH OZK, SR: Reto Burri
Zweite Niederlage

Einmal mehr ist es uns nicht gelungen, gegen Club zu gewinnen. Wir haben das Spiel vor Ende der ersten und nach wiederbeginn der zweiten Halbzeit verloren, wo wir uns den 5 Tore-Rückstand eingefahren haben. Während der restlichen Zeit der Partie konnten wir das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten, aber den Rückstand nie mehr wettmachen.

Mannschaft und Tore: Rosser; Th. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (1), Friedrich (3), Badertscher (2), Müller (3), Urfer (1), Ruf, Zaugg (2), Welten (1), Avduli, Reber, Unbekannt (11)

Torfolge: 1:0, 3:1, 4:3, 6:4, 8:4, 8:7, 10:8, 11:8, 12:9, 17:13, 25:20, 26:22, 27:22, 28:22, 29:24

Bericht von Badi


Berner Kantonal Cup: Club 72 Köniz 3 - handball spiez    34:29  (17:13)
Di, 10.10.2009 / 20:15 Uhr, Köniz Sporthalle OZK, SR: Peter Amstutz
Aus die Maus

Nachdem es uns in dieser Saison endlich mal gelungen war die 1. Runde im Cup zu überstehen, bot sich uns an diesem Dienstagabend gegen das unterklassige Team von Club 72 Köniz 3 die Chance in die 1/4-Finals vorzustossen. Mangelende Cleverness, Individuelle Fehler in der Deckung und eine unzureichende Chancenauswertung verhinderten dieses Vorhaben.

Nach einem klassischen Kaltstart lagen wir schnell mit 4:0 hinten. Danach gelang es uns langsam den Spielrhythmus zu finden und den Rückstand auf 2 Tore zu verkürzen, den wir in der Schlussphase der 1. Halbzeit dann wieder verspielten. Mit einem Rückstand von 4 Toren ging es in die Pause.

Wir versuchten uns während der Pausenbesprechung wieder aufzubauen, wollten in der Verteidigung besser agieren und im Angriff effizienter werden.

Leider war die Startphase der 2. Halbzeit ein Abbild der 1. Köniz konnte seinen Vorsprung bis auf 7 Tore ausbauen. Bis zum Schlusspfiff konnten wir noch ein wenig Resultatkosmetik betreiben und den Rückstand um 2 Tore verkürzen, aber mehr lag an diesem Abend einfach nicht drin.

Es gelang keinem Spieler wirklich zu überzeugen, in diesem Punkt zeigten wir uns als Team sehr solidarisch. Ärgerlich, dass wir das Spiel vor allem zu Beginn der beiden Halbzeiten (1. HZ -4, 2. HZ -3) verloren haben und dass es uns nicht gelungen ist, unsere konditionelle Überlegenheit auszunützen! Wer 29 Tore schiesst, ohne im Angriff wirklich zu überzeugen, sollte im Gegenzug nicht 34 Tore kassieren...

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; John (5), Gwerder, Th. Ryter (2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (5), Friedrich (2), Badertscher (4/2), Müller (4/1), Avduli, Urfer (1), Strasser (1), Zaugg (3), Welten (2)

Torfolge: 4:0, 6:4, 10:8, 12:10, 15:11, 17:13, 20:13, 23:17, 27:20, 29:24, 31:26, 33:27, 34:29

Bericht von Badi


Meisterschaft: handball spiez - HSV Sutz-Lattrigen    29:21  (15:14)
So, 08.11.2009 / 19:30 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Nadica Simic
Spitzenkampf gewonnen

Mit einer eher gedämpften Stimmung Trainerseits, wurden wir bei unserem vorbereitenden Garderobengespräch darauf getrimmt, lehren aus vergangenen Spielen zu ziehen und sich nicht mit dem Schiedsrichter anzulegen. Kein Wunder war die Stimmung nicht am Höhepunkt da sich einige Spieler dazu verleiten liessen ihren Ausdünstungen freien Lauf zu lassen und sich dabei pudelwohl fühlten.

Wir begannen mit einer 4:2 Deckung und versuchten so den Gegner unter Druck zu setzen und Ballgewinne zu erzielen, was uns teilweise auch sehr gut gelang.
Wir spielten konzentriert und bekamen wenig "blöde Tore" auch wenn es der Gegner oft darauf anlegte.

Allgemein gesagt hatten beide Teams gute Aktionen und die erste Halbzeit war somit umkämpft. Wenn ich mich recht erinnere gingen wir mit einem Tor Vorsprung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit resp. gegen Ende der Ersten stellten wir unser Verteidigungssystem auf ein defensiveres um. Als wir nach der Pause mit einem 6:0 loslegten und den Gegner auf 7-8 Metern effizient abzulöschen begannen, haben wir angefangen uns einen Vorsprung auf der Richterskala zu erarbeiten. Trotz einiger Fehlversuche konnten wir mit einigen guten und temporeichen Gegenstössen den Match nach hause bringen. Die Lesitung hat gestimmt und Spiez zeigte eine solide Leistung.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Gwerder (1), Th. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (5), Friedrich (4), Badertscher (5/2), Müller (8/1), Urfer, Strasser (1), Zaugg (1), John (3), Welten (1)

Torfolge: 0:1, 4:2, 7:6, 8:8, 11:10, 12:13, 15:14, 16:14, 19:15, 21:16, 24:17, 27:18, 29:19, 29:21

Bericht von Pingu


Meisterschaft: handball spiez - TV Länggasse Bern 2    28:29  (12:11)
So, 01.11.2009 / 13:00 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Bruno Schwendemann
Bittere Niederlage

Beim zweiten Spiel an diesem Wochende, empfing Handball Spiez den TV Länggasse aus Bern. Auch in dieser Partie dauerte es lange, bis die beiden Mannschaften in Fahrt kamen und Tore zu erzielen vermochten. Wie erwartet musste Spiez auf lange Angriffsphasen vom TV Länggasse mit Ruhe reagieren, was aber nicht immer gelang. Mehrere Minuten zu decken und anschliessend überhastet anzugreifen und zugleich Chancen nicht zu nutzen brachte Spiez in Rückstand von bis zu vier Toren.

Die letzten Minuten der ersten Halbzeit nutzte Spiez, um mit guter Deckungsarbeit und konzentrierteren Angriffen den Rückstand aufzuholen und sogar noch vor der Pause in Führung zu gehen.

In der zweiten Halbzeit verlor die Heimmannschaft die Führung wieder und geriet erneut mit mehreren Toren in Rückstand. Dies nicht zuletzt dank Numerischer Unterzahl während fast der ganzen zweiten Halbzeit. Die letzten Minuten reichten zwar aus, um wieder aufzuholen, nicht aber um das Spiel noch zu drehen. Mit einem Tor Rückstand musste Spiez die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Gwerder (1), Th. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (9), Friedrich (3), Badertscher (3/2), Müller (6/4), Avduli (2), Urfer (2), Friedli, Strasser (2), Reber

Torfolge: 0:1, 2:2, 4:6, 7:9, 9:9, 11:10, 12:11, 15:15, 17:17, 18:20, 22:22, 23:26, 25:29, 28:29

Bericht von Fred


Meisterschaft: handball spiez - SG KTV Visp Hb 2/HC V'terminen    28:20  (15:5)
Sa, 31.10.2009 / 14:30 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Andreas Locher
Zweiter Sieg in der Tasche

Nach einem erfolgreichen Saisonstart stand ein Doppelwochenende mit zwei Meisterschaftsspielen an.
Am Samstag stand das Spiel gegen Visp auf dem Programm. Nach ungefähr zehn Minuten konnte noch kein Team glänzen, vor allem nicht im Angriff. Viele schlechte Abschlüsse führten dazu, dass es lange Zeit 3:3 stand. Danach konnte sich vorerst kein Team absetzen bis Spiez dann mit guter Deckungsarbeit Spielvorteile für sich gewinnen konnte und sich erstmals mit mehreren Toren vom Gegner distanzierte.

Mit zehn Toren Vorsprung ging Spiez in die Halbzeitpause. Anfangs der zweiten Hälfte happerte es bei Spiez abermals im Angrif und der Gegner aus Visp konnte einen Teil ihres Rückstandes wettmachen. Vor allem dank vielen guten Paraden unseres Torhüters kam es nicht zu einem Ausgleich. Spiez konnte sich aber wieder fangen und zog nochmals davon und vergrösserte den Vorsprung bis zum Ende des Spiels auf neun Tore.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; John (5), Th. Ryter (2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (4), Friedrich, Badertscher (4/2), Müller (4/1), Avduli (1), Urfer (4), Friedli, Strasser (2), Welten (2)

Torfolge: 0:1, 0:3, 3:3, 7:4, 9:4, 12:5 15:5, 18:8, 20:12, 22:14, 23:17, 26:18, 28:20

Bericht von Fred


Berner Kantonal Cup: hb spiez - Wacker Thun 2    33:32  (15:16)
So, 18.10.2009 / 15:00 Uhr, Wimmis Turnhalle Chrümig, SR: Alfred Hug
Premiere im Cup

In diesem Jahr schein es, dass wir ein bisschen mehr Glück mit dem Berner Kantonal Cup haben. Ausnahmsweise mussten wir nicht bereits die Vorqualifikation durchlaufen, aber das Auslosungsglück war trotzdem nicht auf unserer Seite. Mit Wacker Thun 2 wurde uns wie in jeden Jahr ein 2. Liga-Team zugelost. So machte wir uns auf an diesem Sonntag die BKC-Geschichte zu verändern. Wir wollten endlich mal eine Runde überstehen.

Ich versuchte dem Team klar zu machen, dass wir durchaus Siegeschancen besitzen. Wir gingen in der Matchbesprechung die wesentlichen Punkte durch:
- konsequente Deckungsarbeit, keine einfachen Tore zulassen
- Disziplin im Angriff, d.h. auf klare Torchancen warten
- Eigenes Tempo spielen

Mit diesen Vorsätzen stiegen wir in die Partie ein. Es gelang uns gut unseren Gameplan einzuhalten. Wacker versuchte mit einer engen Deckung auf die Spielmacherposition unser Angriffsspiel zu stören, aber dadurch stand uns mehr Raum zur Verfügung. Dies konnten wir geschickt ausnutzen und einen kleinen Vorsprung herausspielen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnten wir die höchste Differenz, zum Stand von 13:10, herausspielen. Aber dann folgte eine Schwächeperiode von Spiez, wir mussten zusehen wie der hart erkämpfte Vorsprung zusammenschmolz und Wacker sogar erstmals in diesem Spiel an uns vorbeiziehen lassen.

Mit einem 1 Tore Rückstand gingen wir in die Kabine. Es war nun wichtig, weiterhin an den Sieg zu glauben. Wir stimmten uns auf die zweite Halbzeit ein und wollten vor allem mit unbändigem Kampfgeist den Sieg erzwingen. Der Spielcharakter änderte sich nicht wesentlich. Das Spiel war weiterhin eng, aber was neu war, dass wir einem Rückstand nachjagen mussten. Wichtig war es, dass wir in dieser Phase Wacker nicht wegziehen liessen. Unser Rückstand pendelte sich auf 1 bis 2 Tore ein. Des Weiteren stellte Wacker seine Deckung auf eine 6:0 um. Aber auch gegen diese Massnahme fanden wir die richtige Antwort und es gelang uns den Rückstand wieder in einen Vorsprung zu wandeln.

Es gab noch eine heikle Phase im Spiel, als es Wacker wieder gelang die Führung an sich zu reissen. Abermals gelang es uns diese Situation zu meistern. In der Schlussphase riesen wir die Führung definitiv an uns und gaben sie nicht mehr Preis.

Es war vollbracht. Wir hatten Wacker den Zahn definitiv gezogen. Dank Disziplin und dem unbändigen Siegeswillen gelang das Wunder von Wimmis.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; John (7), Gwerder, Th. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (7), A. Ryter, Badertscher (5/2), Müller (4), Avduli (1), Urfer (1), Reber (2), Friedli, Strasser (4), unbekannt (2)

Torfolge: 1:0, 4:3, 8:6, 9:9, 13:10, 15:15, 15:16, 15:17, 18:19, 22:22, 25:27, 27:27, 30:27, 33:32

Bericht von Badi


Meisterschaft: handball Grauholz 3 - hb spiez    19:29  (8:17)
Sa, 17.10.2009 / 19:45 Uhr, Zollikofen MZH Geisshubel, SR: Bernhard Handschin
Spiez weiter siegreich

Nach dem geglückten Auftakt gegen HBC Sense stand im zweiten Spiel mit Handball Grauholz 3 ein für uns bekannter Gegner auf dem Programm. Es waren immer harte Fights und so stellten wir uns auf eine enge Partie ein. Zu Beginn entwickelte sich das Spiel wie erwartet und keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Erst ab der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit gelang es uns kontinuierlich einen Vorsprung zu erarbeiten. Mit ein paar gelungenen schnellen Gegenstössen konnten wir uns vorentscheidend in Führung bringen und den Willen des Gegners brechen. Mit einem beruhigenden Vorsprung von 9 Toren gingen wir in die Pause. Wir wollten uns unter keinen Umständen mit dem Resultat zufrieden geben, sondern weiter konsequent hart arbeiten. Dies gelang uns zu Beginn der zweiten Halbzeit gar nicht. Wir liessen Grauholz wieder auf 5 Tore herankommen, weil wir defensiv nicht mehr gut standen und vorne kaum mehr ein Zusammenspiel zustande kam. Nach dieser Schwächephase konnten wir uns wieder fangen und das Spiel sicher mit 10 Toren Differenz nach Hause schaukeln. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel ist uns der Start in die Meisterschaft optimal gelungen. Dies ist soll uns das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Partien geben.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; John (5), Gwerder (1), Th. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (3), Badertscher (2), Müller (9), Avduli, Urfer, Reber, Friedli (1), Zaugg (7)

Torfolge: 0:1, 3:3, 5:6, 5:8, 6:12, 7:14, 8:17, 12:17, 12:20, 14:22, 15:26, 17:27, 19:29

Bericht von Badi


Meisterschaft: handball spiez - HBC Sense    30:24  (11:11)
Sa, 10.10.2009 / 15:45 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Bruno Kunz
Saisonstart geglückt

Alle Feld-Spieler erzielten mindestens ein Tor, dies als positives Matchfazit.

Zum ersten Saisonspiel trat die Mannschaft in fast unveränderter Aufstellung zur letzten Saison an. Zu den bewährten Spielern, Kraftmaschinen und Torhütern konnte neu ein weiterer Ausländer (Aargauer) verpflichtet werden.

Das Spiel begann recht gut. Die schnelle Führung wurde dann aber doch wieder aus der Hand gegeben. Plötzlich lagen wir sogar mit zwei Toren hinten, die wir aber bis zum Pausenpfiff wieder bereinigt hatten. Mit einem 11:11 Unentschieden gings zum Pausengebet in die Kabine.
Badi motivierte uns mit den richtigen Worten. Wir sollen unser Spiel spielen, die Tore schiessen, wieder besser verteidigen, keine blöden „Unforced Errors” und keine Einzelaktionen. Sorry, Coach, ich musste dann doch mal ein paar Einzelaktionen machen, damit ich endlich die ersten Tore im neuen Dress auf dem Konto habe.

Schnell hatten wir nach der Pause wieder ein paar Tore Vorsprung. Und doch kam der Gegner wieder auf 16:16 ran. Es hiess dann halt nochmals zusammenreissen, was uns auch gelang. Schliesslich konnten wir dem Gegner die Grenzen aufzeigen. Flugeinlagen ohne gute Stilnoten vom Flügel-Verteidiger und Stinkefinger-Zeigen zu unserer Reserve-Bank von der rutschenden Nr. 6 nützten dem Gegner nichts mehr. Trotz dem klaren 30:24 Sieg muss doch eine Steigerung in den nächsten Spielen her, damit wir auch gegen stärkere Gegner bestehen können.

Negativ noch zum Vermerken sind der ausgekugelte Fipu-Daumen und der eventuell gebrochene kleine-Strasser-Finger.

Saisonstart ist geglückt, die ersten zwei Punkte im Trockenen.

P.S. Die Bedeutung des „Wägeli Henä” muss dem Schreibenden unbedingt bis zum nächsten Spiel erklärt werden.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; John (4), Gwerder (4), Th. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (2), Badertscher (3), Müller (7), Avduli (1), Welten (2), Strasser (3), Urfer (2), Ph. Keller (1)

Torfolge: n/a

Bericht von Marco / Trümmer


Turnier: Fulehung Cup 2009
Sa, 29.08.2009, Progymatte, Thun
Titelverteidiger entthront!

Resultate
hb spiez - TV Steffisburg 3 / TV Thun 2 12:14
HGO - hb spiez 10:13
BSV Bern Muri 4 - hb spiez (???), Sieger hb spiez
TV Steffisburg 2 / TV Thun 1 - hb spiez 17:15 (Halbfinal)
hb spiez – TV Witikon 9:10 (kleiner Final)

Hier findet ihr einige Fotos des Turniers.

Bericht
Mit einem kleinen aber feinen Team sind wir am diesjährigen Fulehung Cup angetreten. Das Motto in diesem Jahr lautetet: «Gekommen um zu bleiben» artete aber zu einem «Gekommen um zu gehen und gegangen um zu kommen» aus. Aber nun der Reihe nach…

Wir wussten, dass unsere Mission «Win the Gnom nomol» ein schwieriges Unterfangen werden würde, da das Verhältnis Flügel und Kreisläufer zu Rückraumspielern nicht der gängigen Normalverteilung entsprach. Wenigstens konnte homo grönae aus vergangenen Fehlern lernen und hat seine Turnschuhwaschphobie rechtzeitig verwachsen. Zu diesem Thema habe ich einen recht interessanten Artikel gefunden.

Als sich noch während des ersten Spiels gegen St’burg 3/TV Thun 2, einer aus der selten geworden Gattung «homo rückraumensis» wegen eines Picket-Einsatzes für ein renommiertes Liftunternehmen verabschieden musste, waren es nur noch zwei ihrer Art. Trotz allem wäre es schwach, wenn ich diese Umstände für unsere Niederlage im ersten Spiel verantwortlich machen würde.

Zum Glück schloss sich auf das zweite Spiel hin ein neues Exemplar, der vor dem Aussterben bedrohten Art des Rückraumspielers, in der Person von homo pingum, der Herde an. Dies verwunderte doch ein wenig, da Rückraumspieler in der letzten Zeit kaum in der Region von Spiez gesichtet wurden. Dies liegt wo möglich daran, dass diese äusserst sensible und scheue Art sich im Sommer ungern in geschlossenen Räumen aufhält und es auch gekonnt vermeidet zu sehr mit seinen Artgenossen in Kontakt zu treten. So sind sie halt!

Die Ausgangslage für den weiteren Verlauf des Turniers war nun ziemlich klar. Um der drohenden Gefahr zu entkommen, nur noch um die goldene Ananas (Platzierungsspiel 7./8. Rang) zu spielen, darauf hatte nun wirklich keiner Bock, mussten Siege gegen die zwei 2. Liga-Teams (HGO und BSV Bern Muri 4) unserer Gruppe her. Wer ein Kenner der Spiezer-Handball-Szene ist, kann sicher erahnen, dass uns diese Spiele besser liegen. Dass wir aber gleich beide Teams besiegen würden, überraschte dann aber doch ein wenig – oder doch nicht!?

Müsste man unser Team mit einer Romanfigur charakterisieren würde wohl Dr. Jekyll und Mr. Hyde am besten passen, so sehr unterschiedlich waren unsere Leistungen, verglichen zum ersten Spiel. Vor allem der Kampfgeist und Wille in der Deckungen und der wiedergefundene Team Spirit waren wohl der Schlüssel zu dieser Leistungssteigerung. Sollte ein angehender Psychotherapeut ohne Plan für eine gescheite Doktorarbeit per Zufall diesen Bericht lesen, hb spiez wäre durchaus ein geeignetes Themenfeld.

Jedenfalls katapultierten uns diese Siege in den Halbfinal, leerten aber zugleich auch unsere Akkus. Nicht nur diese Affenhitze verursachte einen enormen Gewichtsverlust, auch der verletzungsbedingte Ausfall von homo via (Neudeutsch = Streets) trug dazu bei.

Ohne die Streets’sche Masse, die ein Garant für Durchschlagskraft am Kreis ist und Wurmlöcher in die Abwehr reist, mussten wir zum Halbfinal gegen St’burg 2/TV Thun 1 antreten. Dank homo tractator zu Deutsch Masseur, der die Hexe und den Ramadan aus homo ahmed rieb und homo Pingum zu einem Ständer verhalf, konnten wir frische Kräfte ins Spiel bringen. Nach einem total missglückten Start (0:5 und 1:6 Rückstand), starteten wir zur Aufholjagd. Leider konnten wir den Exploit vom letzten Jahr nicht wiederholen. Der Gegner war gewarnt gewesen und liess uns nicht näher als mit 2 Toren rankommen. Aber es gelang uns den Gegner einigemal gekonnt auszujassen.

Den kleinen Final hätten wir zwar gewinnen können, zudem homo Lift auch wieder zum Team gestossen war, nachdem er halb Biel aus in Panne geratenen Liften errettet hatte. Doch wir verzichteten fairer Weise darauf, obwohl meistens in Führung liegend. Schliesslich hatte unser Gegner, TV Witikon den längeren Anreiseweg und den gesprächigeren Coach. Homo coach konnte dem nichts mehr entgegen setzten, weil ihm langsam die Lichtlein ausgingen, 4 x 30‘ waren doch ein bisschen viel. Dafür hatte homo architektus noch einen (Energie)anfall, und machte einen auf Chev Chelios (Crank).

Fazit
Auch wenn wir den Titel nicht verteidigen konnten, war es aus meiner Sicht ein gelungenes Turnier. Spielerisch konnten wir mit den stärksten Teams mithalten oder waren sogar besser. Wir haben einige sehr schön herausgespielte Tore erzielt und ich konnte einige Spielelemente auch gegen offensive Deckungen beobachten, die noch vor einiger Zeit nicht geklappt hätten. In der Deckung, einer unserer Schwachpunkte, konnten wir vor allem im 2. und 3. Spiel auch überzeugen, dank grossem Einsatz und guter Zusammenarbeit. Individuelle Fehler konnten so wettgemacht werden!

Das grösste Problem sehe ich, wenn der Hyde bei uns durchbricht, wenn wir undiszipliniert Spielen, unsere Stärken, das Kollektivspiel vernachlässigen, uns mit dem Schiedsrichter beschäftigen oder die Fehler bei den Mitspielern suchen. Wenn wir so spielen, dann verlieren wir Spiele, die wir gewinnen sollten. Wenn wir uns in diesem Punkt noch verbessern, dann kommt’s gut … Glaubt mir!

Okay, das war‘s.
Badi

Turnier: Vespia Nobilis Cup 2009
Sa, 08.08.2009, Visp
Finalteilnahme wegen schlechterem Torverhältnis knapp verpasst

Resultate
hb spiez - SG ATV/KV Basel 12:9
Satus Luzern - hb spiez 13:13
hb spiez - KTV Wil 22:12
KTV Visp 5 - hb spiez 10:11
HC GW Effretikon - hb spiez 13:12 (kleiner Final)


oben (v.l.r.): Tom, Streets, Grönä, Badi, Urfi, Fipu
unten (v.l.r.): Päscu, Richi, Ahmed, Beer, Simu (Wagen-Heinz)
Es fehlen: Chrümu, Dölf, Fred, Beat, Marco, Mike, Ädu

Bericht
Wir starteten Samstag frühmorgens um halb 8t in Spiez zu einer gemütlichen 25min Fahrt nach Visp. Danach wurde ein mehr oder weniger schweren Weg in die Sporthalle auch von Gröne geschafft und der Eingang kurzerhand zum Aufwachraum umfunktioniert. Nach dem Bezug der seit ca 30 Jahren gleichaussehenden Garderobe startet kurzum der erste Matsch. Trotz der Morgenmüdigkeit spielten wir einen respektablen ersten Matsch und gewannen mit 12:9.

Es wurde bereits Zeit dem Körper Energie zu spenden und erste Ausflüge ins Coop und Migros waren zu verzeichnen. Einige luden ihre Energie mit Iphoneapplikationen auf, andere wiederum bevorzugeten die Energie der Jasskarten. So wurde die Zeit zwischen den Matsches ohne Probleme überbrückt.

Unser 2tes Spiel war eine Revenche gegen Satus Luzern. Geheimen Informanten* zufolge wurde gegen diese Mannschaft noch kein Spiel gewonnen. Somit war unser Ziel klar. Nach einem abwechslungsreichen Spiel holten wir mit einem 13:13 das Maximum heraus. Nach diesem Matsch waren bereits erste Anzeichen der frühen Anreise bei den Spieler zu sehen. So kam der Matsch gegen unsere Garderobengenossen gerade recht, den diese wurde als schwächste Mannschaft in unsere Gruppe deklariert. Nach diesem Spiel wäre der KTV Wil doch lieber auf unser Angebot, den Matsch per Gewicht der Spieler zu entscheiden, eingegangen. Es resultierte ein Spiel für das Torverhältnis. Mit 22:12 und einem enormen Chaos auf dem Feld wurde auch dieses Spiel zu unseren Gunsten entschieden.

Als letztes Gruppenspiel stand uns der Gastgeber Visp bevor. Ein durch die Sprache witziges Spiel konnten wir am Schluss mit einem Tor für uns entscheiden. Obwohl die Gegner dem Schiedsrichter sehr nahe legten die Sportart zu wechseln und doch lieber beim Schwimmen zu pfeiffen, war es ein sehr spannendes Spiel, dass zuletzt durch die hervorragende Leistung von unserem Torhüter "The Wall" Richi für uns entschieden wurde.

Da wir nun Punktegleich mit Satus Luzern waren, entschied das Torverhältnis. Hier konnte Luzern im letzen Matsch gegen Wil entscheidend eingreifen und sich das bessere Verhältnis sichern, was uns in das Spiel um Platz 3 und 4 verdrängte. Als letzte Hürde stand uns ein starkes aber schlagbares Team von Effretikon gegenüber. In einem fairen und intensiven Spiel verloren wir knapp mit einem Tor unterschied.

Diese Niederlage störte meiner Ansicht nach jedoch niemand, da im ganzen gesehen dieser Tag doch ein Erfolg war und wir einmal mehr beweisen konnten, zu was wir fähig sind. Die nächste Aufgabe wird nun die Verteidigung unseres Titels am Fulehungcup sein.

*Name der Redaktion bekannt.

Es versuchte zu erzählen: Streets


Meisterschaft: handball spiez - SG HBC Ins/HC Kerzers    25:25  (12:14)
Sa, 14.03.2009 / 18:00 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Ulrich Regula
Unentschieden zum Saisonabschluss

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Avduli, Badertscher (1), Friedrich (6), Keller (2), Gwerder, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (3), Müller (6/1), Ruf (1), Th. Ryter (3), C. Zaugg (3)

Torfolge: 0:1, 2:6, 4:8, 10:12, 14:16, 19:19, 23:21, 24:22, 25:24, 25:25

Bericht von Badi


Meisterschaft: handball spiez - SG TV Steffisburg 3/HBC Rotweiss Belp    22:29  (13:14)
So, 08.03.2009 / 16:15 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Hennig Simon
Einmal mehr eine unnötige Niederlage gegen Belp!

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Avduli (1), Badertscher (2/1), Friedrich (2), Keller (2), A. Zaugg (2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (6), Müller (5/2), Ruf, Th. Ryter (2/1), A. Ryter

Torfolge: 0:1, 0:3, 4:4, 7:7, 8:6, 10:9, 12:10, 14:15, 17:20, 18:22, 20:26, 22:29

Bericht von Badi


Meisterschaft: handball spiez - SG TV Steffisburg 3/TV Thun Hb 2    24:18  (13:11)
Sa, 07.03.2009 / 19:30 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Zingg Thomas
Diskussionsloser Sieg der Hausherren

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Avduli (3), Badertscher, Friedrich (5), Gwerder (3), Keller (2), C. Zaugg (3), A. Zaugg, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (5), Müller (1), Ruf, Th. Ryter (2), A. Ryter

Torfolge: 1:0, 5:1, 7:3, 10:5, 13:9, 13:11, 16:11, 20:14, 22:16, 24:18

Bericht von Badi


Meisterschaft: Handball Emme - handball spiez    31:28  (11:12)
Sa, 28.02.2009 / 15:00 Uhr, Burgdorf Sporthalle Lindenfeld, SR: Zingg Thomas
Knappe Niederlage gegen Leader

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Avduli, Badertscher, Friedrich (5), Gwerder (2), Keller (2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (9), Müller (4/1), Ruf, Th. Ryter (2/1), A.Zaugg (3)

Torfolge: 1:0, 1:1, 4:2, 4:4, 7:7, 9:11, 10:12, 13:14, 18:16, 21:21, 23:21, 26:22, 29:25, 31:28

Bericht von Badi


Meisterschaft: TV Länggasse Bern 2 - handball spiez    20:25  (12:12)
Sa, 14.02.2009 / 16:00 Uhr, Bern Turnhalle Spitalacker, SR: Marco Bernardis
Alles klar?

ما احلى العزيمه و الاصرار فى البدايه لابد من ذكر مدى و صعوبه هذه المباراه لكلا الفريقيين خاصتا بعد الاحداث المؤسفه فى مباراه الدور الاول معا لذلك كان التوتر و العنف هم عنوان هذه المباراه

ففى غرفه الملابس ركز بادى مدرب الفريق على طريقه الدفاع 6.0 على ان نقوم بالمقابله عند التسع امتار و فى الهجوم ركز بادى على خلخله دفاع الخصم وذلك عن طريق بعد الخطط المتفق عليها مسبقا.
و مع بدايه المباراه استطعنا بالفعل ان نتفوق على الخصم بتكويين حائط صد لا باس به و كانت لنا الكلمه العليا ختى الدقيقه 24 من احداث الشوط الاول ولكن طلبنا وقتا مستقطع و قد كنا الاعلى نتيجه بفرق 4 اهداف,ولكن فجاتا تحولت المباراه الى المنافس بشده و استطعوا ان يتعادلوا معنا فى ظل الاخطاء الساذجه التى قمنا بها الشوط الثانى

ولكن فى الشوط الثانى استطعنا ان نلقن المنافس درسا لن ينسوه مطلقا فى العزيمه و الاصرار و اللعب الجماعى فلا يوجد لاعب من الفريق لم يحرز هدف و هذا يدل على بصمه جميع الاعبيين على نتيجه المباره و استطعنا ان نطيح بالمنافس و الاستيلاء على المركز السادس منهم

احمد محزم


Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Badertscher (1), Müller (3/1), Th. Ryter (2), Friedrich (4), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (3), Avduli (2), Gwerder (1), Keller, C. Zaugg (6), Ruf (3)

Torfolge: 0:1, 2:5, 6:10, 9:11, 11:11, 12:12, 14:14, 16:15, 16:18, 17:18, 17:20, 18:22, 19:23, 20:25

Bericht von Zoma


Meisterschaft: handball spiez - HBC Sense    29:21  (12:11)
So, 08.02.2009 / 16:30 Uhr, Wimmis Turnhalle Chrümig, SR: Reto Burri
Guter Start in zweiter Halbzeit entschied das Spiel

Das Spiel fand für einmal in der Chrümighalle in Wimmis statt, da die AC-Halle anderweitig besetzt war. Somit war unser Heimvorteil schon einmal dahin, da nicht alle 14´548 Zuschauer auf diesem kleinen Balkon Platz fanden. Nichts desto trotz wärmten wir uns in den Katakomben der Turnhalle gemeinsam auf und bereiteten uns auf den Gegner vor. HBC Sense ist zwar Tabellenletzter trotzdem schärfte uns Badi ein, sie nicht zu unterschätzen. Schliesslich haben sie mit einem Unentschieden gegen Espace noch einmal Blut geleckt.

Nach dem obligaten „Wägeli – Henä begann das Spiel sehr ausgeglichen. Im Angriff kamen wir zu zahlreichen Torchance und konnten diese auch verwerten. Da wir in der Verteidigung immer wieder patzten und nicht aggressiv genug in die Zweikämpfe gingen konnte Sense immer wieder ausgleichen. Dies zog sich bis zur Halbzeit hin. Mit einem Tor Vorsprung (11:10) war für beide Mannschaften noch alles möglich.
Badi schärfte uns ein mit mehr Biss in die Zweikämpfe zu gehen und die Gegenstösse in erster und zweiter Welle besser auszuführen.

Nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit versuchten wir das umzusetzen, was und der Chef in der Kabine gesagt hat – und es klappte gut. Mit einer doppelten Manndeckung nahmen wir ihnen die beiden gefährlichsten Spielen aus dem Spiel und zwangen somit die anderen zu Fehlschüssen und verzweifelten Situationen. Mit einigen schnellen Gegenstössen überrannten wir die Verteidigung und konnten so einen Vorsprung von etlichen Toren herausspielen.

Trotz besserer Verteidigung kassierten wir immer wieder blöde Tore, doch der Vorsprung war zu gross um das Spiel noch einmal zu drehen. Nach 60 Minuten stand es 29:21 und wir konnten mit diesem Resultat mehr oder weniger zufrieden sein.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Badertscher, Müller (6/2), Th. Ryter (2), Friedrich (8), Avduli (3), Gwerder (1), Keller (1), C. Zaugg (7), Ruf (1)

Torfolge: n/a

Bericht von Wagen-Heinz Simon


Meisterschaft: handball spiez - Espace Handball 2    31:21  (14:10)
So, 18.01.2009 / 16:30 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Farnood Riazi Doost
Balsam für die geschundene Seele

Nach der bitteren Niederlage gegen Club 72 Köniz besammelten wir uns mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend in der AC-Halle in Spiez. Zum Glück begann dieses Mal der Match erst um 16.30 Uhr, sodass alle Spieler von unserer Mannschaft rechtzeitig in der Garderobe erschienen (nicht wie beim Hinspiel in der Espace Arena). Zum angeknacksten Selbstvertrauen kam noch dazu, dass sich Urfi beim Fight in Köniz verletzt hatte und mit ihm bereits der zweite Kreisläufer für diese Saison ausgefallen war.

Doch nun zum Kern dieses Sonntagnachmittags.
Das Spiel war in den ersten zehn Minuten einigermassen ausgeglichen. Wir gingen kurz nach Anpfiff in Führung, liessen uns jedoch kurze Zeit später wieder überholen. Doch nach den bereits erwähnten zehn Minuten übernahmen wir erneut das Zepter und konnten mit einem passablen Vorsprung in die Pause gehen. Diesen Vorsprung verdankten wir einer guten Verteidigungsleistung unserer Mannschaft und zu einem grossen Teil unserem Goalie Richi, der die Espacer Scharfschützen regelrecht zur Verzweiflung brachte.

Spätestens nach dem Spiel gegen Club 72 Köniz wusste aber jeder in unserem Team, dass eine gewonnene Halbzeit nicht ausreicht, um das gesamte Spiel zu gewinnen. Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf begannen wir die zweite Halbzeit. Dank einer soliden Angriffsleistung konnten wir diesmal unseren Vorsprung ausbauen und diesen trotz eines kurzen Leistungseinbruchs in der 45. Minute sicher über die Ziellinie retten.
Was für eine Wohltat!

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Badertscher (3), Müller (7/4), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (5), Friedrich (3), Avduli (6), Gwerder (2), Keller (1), A. Zaugg (1), C. Zaugg (3)

Torfolge: 0:1, 3:4, 4:6, 7:7, 10:8, 14:10, 18:11, 22:13, 24:15, 27:17, 31:21

Bericht von Fipu


Meisterschaft: Club 72 Köniz 2 - handball spiez    21:20  (7:11)
Sa, 10.01.2009 / 17:30 Uhr, Köniz Sporthalle OZK, SR: Bruno Schwendimann
Trotz grosser Vorbereitung haben wir es nicht geschafft!!

Besser vorbeitet als wir das am Samstag waren, kann man nicht an ein Spiel gehen. Mit Videoanalysen und spezifischen Trainingseinheiten haben wir uns auf dieses Spiel, respektive diesen Gegner eingestellt.

Dieser Aufwand zahlte sich bereits in den ersten Minuten aus. Wir standen in der Verteidigung gut und konnten mit starkem Einsatz und starkem Goali einige Gegentore vereiteln. Im Angriff machten wir das, was wir in der Vorbereitung gelernt haben. Laufen ohne Ball und das Spiel flüssig halten. Es entstanden wunderbare Situationen und schöne Tore. Dies ging bis zur Pause so weiter und wir konnten mit einem Vorsprung von vier Toren in die Verdiente Pause gehen.

Nach der Pause kam Köniz etwas besser ins Spiel, da wir nicht mehr das spielten, was wir können. Mit unnötigen Zweiminutenstrafen, schlechten Abschlüssen und Fehlpässen machten wir uns das Leben selber schwer und liessen Köniz wieder an den Sieg glauben. Sie nahmen dieses Geschenk auch promt an und schossen in der letzten Minute den Führungstreffer zum Schlussresultat von 21:20

Es ist nicht das erste Mal, das wir ein Spiel nach 45 Minuten überlegenheit wieder aus der Hand geben. Ich finde es sehr schade, dass wir unser Spiel jedesmal ändern und somit wieder versauen, sobald wir etwas in Führung sind und der Sieg in Sicht ist.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Badertscher (7), Müller (5/3), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (4), Friedrich (2), Avduli (1), Urfer, Gwerder, Ruf (1), Keller

Torfolge: 0:1, 3:3, 4:7, 5:9, 7:11, 8:11, 13:14, 13:15, 16:18, 19:19, 20:20, 21:20

Bericht von Wagen-Heinz Simon


Meisterschaft: HBC Rotweiss Belp - handball spiez    33:28  (16:9)
Sa, 13.12.2008 / 14:15 Uhr, Belp 3-fach-Sporthalle Neumatt, SR: Nadica Simic
War der schlechte Trainingsbesuch schuld?

Guten Mutes reisten wir an diesem kalten Samstagnachmittag nach Belp. Denn es fehlten einige Leistungsträger unserer Mannschaft Nasenhene, Wadenstreetie, Weihnachtschrümu und der Ruf nach Deutschland. Auch war wieder einmal der Trainingsbesuch vor dem Match nicht gut. Badi wollte uns für dieses Spiel optimal auf unseren Gegner einstellen und uns ein Verteidigungskonzept gegen diesen starken Gegner beibringen. Aber mit diesen wenigen Spielern, die im Training waren konnte die Verteidigung nicht richtig geübt werden. Auch die Erklärungen vor dem Spiel, drangen nicht bis zum Spielerhirn vor.

So erstaunte es wenig, dass wir schon von Beginn weg einem Rückstand hintendrein rennen mussten, den die Belper gut zu verwalten wussten. Hätte das Spiel 30 Minuten länger gedauert, so hätten wir dank unserer besseren Kondition sicher das Spiel noch wenden können. So aber konnte die technisch bessere Rückraummannschaft den Vorsprung über die Distanz retten. Es blieb uns nicht anderes übrig als mit einem 33:28 verlorenen Spiel wieder nach Hause zu reisen.

Würden wir das umsetzen , was Badi uns im Training beibringt, so wäre an diesem kalten Samstagnachmittag sicher mehr möglich gewesen.

Eines möchte ich noch hervorheben. Und zwar die ausserordentlich gute Schiedsrichterleistung von Nadica Simic, die zweifelsfrei die beste Leistung von allen auf dem Platz zeigte.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; A. Ryter, Th. Ryter (3/2), Badertscher (5/1), Müller (4), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (6), Avduli (3), Urfer (2), Gwerder (2), Welten (1), Keller (2)

Torfolge: 1:0, 3:0, 3:3, 7:3, 10:5, 14:6, 16:10, 19:12, 22:16, 27:21, 31:27, 33:28

Bericht von Richi


Meisterschaft: SG TV Steffisburg 3/TV Thun Hb 2 - handball spiez    21:22  (10:11)
Sa, 22.11.2008 / 19:00 Uhr, Steffisburg Turnhalle Musterplatz, SR: Thomas Zingg
Der etwas andere Spielbericht

Danke, für Ihre Einladung zu diesem großartigen Treffen, wo ein Stück Handballgeschichte geschrieben wurde. Danke auch für den Applaus, der dem Volk des Handball Spiezes gilt - ein Volk, das in den kommenden Tagen des Kampfes mobilisieren wird oder dies zumindest versucht. Seither haben wir unser Bewusstsein entwickelt und etwas nachgedacht, wie wir uns unsere natürlichen Ressourcen wiederaneignen können. (Die des grossartigen Handball Spielens.)

Was in nächster Zeit in den Turnhallen passieren wird, gleicht einer großartigen Revolte, eine Revolte derer, die seit mehr als 500 Jahren unterdrückt waren. Im letzten Jahr haben wir die Durchsetzung von Volkes Willen erlebt. Dieser Volkswille hat begonnen, die Kanonen des Imperiums zu besiegen. Seit vielen Jahren bestimmt das Aufeinanderprallen zweier Kulturen unser Leben. Die eine Kultur ist eine Kultur des Siegens. Es ist die indigene Kultur. Die andere ist eine Kultur des Verlierens. Wenn wir, das Team Spiez, gemeinsam mit den Arbeitern, ja sogar mit Geschäftsleuten, für Leben und Gerechtigkeit kämpfen, lautet die Antwort: Ja, Wir könne Siegen!!

Was aber bedeutet "Herrschaft des Gesetzes" für das indigene Volk? Für die Armen, die an den Rand Gedrängten, die Ausgestoßenen bedeutet dessen Herrschaft gezielte Ermordung und kollektive Massaker. Das alles haben wir durchlitten, nicht nur im vergangenen Jahr, sondern über viele Jahre - Jahre, in denen sie versucht haben, dem Handball -Spiez eine Politik des Hungers und der Armut aufzuzwingen. Vor allem aber bedeutet "Herrschaft des Rechts" eines: Wir Kreisläufer, Rückraumspieler und Flügelläufer von Spiez gelten als Kämpfer und Säufer. Das haben uns unsere Regierungen beständig vorgeworfen. Beim Aufstand des letzten Dienstags ging es nicht nur um Bier und Wein, es ging um eine Schnittmenge aus vielen Themen wie: Rein muss der Ball ins Netz, Mangelnde Disziplin und - der wichtigste Punkt – der fehlende Glaube.

Companeras und Companeros, ich will euch schildern, wie wir das Bewusstsein des Spiezer Teams von Grund auf neuerschaffen. Wie schnell das Team doch reagieren kann: "Ya basta!" werden sie rufen (wie Subcomandante Badi zu sagen pflegt), wir haben genug von dieser Politik des Verlierens und des haardünnen Siegens!

Für uns war der letzte Match der Start in eine neue Phase des Aufbaus. Die wichtigste Aufgabe, der wir uns gegenübersehen, heißt: an sich zu Glauben und bis zum Abpfiff alles zu geben.

Von den ländlichen Campesino- und Indio-Gemeinden bis zu den Slums der Steffisburger müssen wir neue Formen des an sich glauben finden - gründend auf dem Prinzip der Disziplin und der gegenseitigen Hilfe. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir die Punkte neu verteilen können - Reichtum, der sich bis heute in den Händen leider weniger konzentriert. Dies ist die große Aufgabe, der sich das Team Spiez nach diesem großartigen Aufstand gegenübersieht!

Das ist alles. Vielen Dank.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter, Badertscher, Müller (6), Avduli (4), Zaugg C. (7), Urfer (1), Ruf (1), Strasser (2), Gwerder (1), Welten

Torfolge: 1:0, 3:2, 4:4, 5:7, 7:8, 9:9, 10:11, 12:12, 13:13, 16:14, 17:15, 19:16, 20:17, 20:19, 21:21, 21:22

Bericht von Pascal Hugo Chávez


Meisterschaft: SG HBC Ins/HC Kerzers - handball spiez    27:24  (12:9)
Sa, 15.11.2008 / 17:15 Uhr, Ins Sporthalle, SR: Matteo Abächerli
Das Spiel wurde in den letzten 5 Minuten vor der Pause entschieden

Bereits die Anreise sollte zum Spiel passen. Im Dorf Ins wurde man auf dem Weg zur Halle umgeleitet, so dass sich die Suche nicht ganz einfach gestaltete. Dazu kam Fipu´s Anreise, die nach der Zugfahrt einen 20-minüten Marsch vom Bahnhof zur Spielhalle beinhaltete.

Ansonsten musste man das Spiel ohne Chrümu und Grönä spielen, da beide im Dienste der staatlichen Obrigkeit unterwegs waren. Ob´s an der Anreise oder am Fehlen der beiden Stammspieler lag kann ich schwer beurteilen, ins Spiel kamen wir aber nur äusserst zögerlich. Trotzdem führten wir zwischenzeitlich 1:3, doch die Tore wollten beiderseits nur spärlich fallen.

Das Spiel gestaltete sich in den ersten 25 Minuten nur aus zwei Gründen spannend. Einerseits wählte der Schiedsrichter eine sehr strenge Linie, so dass ich bereits nach 18 Minuten meine zweite 2-Minuten-Strafe absass, andererseits wurde mit den Torchancen so fahrlässig umgegangen, dass selbst Pflichttore nicht erzielt wurden. Glücklicherweise wartete Richi zusätzlich mit starken Paraden auf und Ins machte munter mit beim Auslassen der Chancen.

So hätte wohl mancher Spieler und Zuschauer auf einen unentschiedenen Pausenstand getippt, was auch gut so hätte kommen können, hätten wir nicht die grössten Blackouts noch in den Minuten vor der Pause eingezogen. Zwei Fehlpässe, die zum direkten Gegenstosstor geführt hatten und selbst nicht getroffen – so zeigte die Pausenuhr 12:9 Tore an.

Mein Gefühl und wie ich in der Pause zu spüren glaubte auch die Eindrücke meiner Mannschaftskameraden, sagte, dass einzig an der Chancenauswertung und der konsequenteren Deckung gearbeitet werden müsste. Die kurze Pausenrede von Badi zielte dann auch genau in diese Richtung.

Die drei vor der Pause verschenkten Tore sollten uns dann noch 30 weitere Minuten begleiten. Das Niveau der Partie schwankte zwischen dürftig und ziemlich schwach und der Schiedsrichter – zum Glück auf beiden Seiten ausgeglichen – mischte bunt auf diesem Niveau mit. Lichtblicke auf unserer Seite waren Richi, Dölf und Urfi. Dölf zeigte einzig die bekannte Flügelschwäche, Urfi zeigte an seiner „alten Wirkungsstätte“ auf dem rechten Flügel, dass sein Torriecher nicht nachgelassen hat.

Kurzzeitig eins, meistens aber zwei oder drei Tore betrug der Spiezer Rückstand immer. Simu hatte nur noch sporadische Einsätze aufgrund einer Fussblessur, die Abwehr zeigte erst gegen Schluss wozu sie eigentlich fähig wäre, ich selbst immer nah an der dritten Strafe und somit vor dem Ausschluss und Tömu Ryter zog seinen schwärzesten Tag ein. Mit diesen Tatsachen sollten wir einfach nicht mehr in der Lage sein das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen. Letztlich haben wir aber gegen Schluss nur noch mit dem Schiri und dem Hallendienst gehadert und so die Konzentration nicht mehr auf wesentliche Dinge gelegt.

Meine letzte Strafe 5 Sekunden vor Schluss, der bereits übliche Tumult in den Schlusssekunden und Aggressionen, die uns schon fast auszumachen scheinen, beendeten dann ein Spiel, welches im Nachhinein sicherlich zu holen gewesen wäre. Schlussstand 27:24 und somit die verdammten drei Tore unterschied.

Durch solche Spiele, in denen ich versuche meine Aggressionen im Griff zu halten, mich nicht auf den Schiri einzulassen und die Energie positiv umzusetzen und dann durch einige meiner Mannschaftskollegen entscheidend dabei gestört und negativ beeinflusst werde, wächst mein Verlangen am Ende der Saison mit diesem Sport aufzuhören.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (4), Badertscher (4), Müller (1), Friedrich (2/1), Urfer (8), Ruf, Keller, Strasser (1), Gwerder (3)

Torfolge: 1:0, 1:3, 3:3, 7:6, 8:8, 10:9, 12:9, 14:10, 17:12, 18:16, 20:18, 21:19, 23:20, 25:21, 27:23

Bericht von Michu


Meisterschaft: handball spiez - TV Länggasse Bern 2    18:17  (10:7)
So, 09.11.2008 / 19:55 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Daniel Wyss
Griechisch-Römischer-Stil in der 3. Liga

Ringen ist ein Kampf- und Kraftsport mit Ganzkörpereinsatz ohne weitere Hilfsmittel. Bei den Olympischen Spielen der Antike gehörte das Ringen unter dem Namen „Pale“ zu den Disziplinen des Fünfkampfs, war aber auch Einzeldisziplin. Seit Beginn der Olympischen Spiele der Neuzeit, 1896, gehört Ringen zum olympischen Programm. Es werden zwei Stilarten unterschieden:
• Freistil: Der gesamte Körper, vom Kopf bis zu den Füssen, gilt als Angriffsfläche. Dieses gilt im Stand wie auch im Bodenkampf.
• Griechisch-Römisch (kurz auch Greco): Nur der Körper oberhalb der Gürtellinie gilt als Angriffsfläche. Dieses gilt im Stand- wie auch im Bodenkampf.

Die Regeln zielen darauf hin, den Gegner aus dem Stand in die Bodenlage und mit beiden Schultern auf die Matte zu bringen. Dabei kommen als Techniken Würfe, Schleudern und Hebel zum Einsatz. Schläge, Tritte, Stösse und Würgen sind verboten. Ringen wird auch als Mannschaftssport ausgetragen, hier treten jeweils zwei Teams gegeneinander an. Eine in der Schweiz verbreitete und mit dem Ringen verwandte Sportart ist das Schwingen. Zuweilen hat man das Gefühl, dass auch Handball dem Ringen näher verwandt scheint, als einer Ballsportart, bei der es darum geht, mittels Werfen eines Balles in das gegnerische Tor so viele Tore zu erzielen, wie möglich.

Zu Beginn des Spiels verlief aber alles zuerst noch in geordneten Bahnen und es entwickelte sich rasch ein recht ansehnliches Spiel. Schon bald gelang es der Heimmannschaft sich mit einigen Toren vom Gegner abzusetzen, dies nicht zuletzt auch, weil die TVL-Spieler mit dem Schiedsrichter haderten, was dieser mit entsprechenden Strafen goutierte. Zur Pause konnte man mit einer Führung von 3 Toren in die Kabine gehen und man hatte das Gefühl, den Gegner im Griff zu haben. Nach der Pause konnte vorerst nahtlos an die Leistung der 1. Halbzeit angeknüpft werden, was ca. eine Viertelstunde vor Schluss zu einem Vorsprung von sieben Toren führte. Was dann geschah, kann man am besten unter den Titel „Die Grosse Depression“ stellen. Diese wurde eingeleitet durch eine rote Karte. Mike hatte angeblich seinem Gegenspieler unsportlich ins Gesicht gelangt. In der Folge verlor die Deckung etwas an Stabilität, was dazu führte, dass auch im Angriff nichts mehr klappte. Es verwundert nicht, dass einerseits der Gegner Tor um Tor aufholte und andererseits sich nun auch die Spiezer mit dem Schiedsrichter anlegten. Allen voran verstrickte sich Ahmed in eine Diskussion mit dem Schiedsrichter. Hierzu sei mir ein kurzer Einschub gestattet, welcher sich in erster Linie an Ahmed richtet, aber auch für andere Spieler interessant sein dürfte.

• „Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion.“
Charles Tschopp

Eine Diskussion sollte unabhängig vom Thema von gegenseitigem Respekt geprägt sein. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Ebenso sollte er den Diskussionspartner zu Wort kommen lassen. Auch Eigenschaften wie Gelassenheit und Höflichkeit können für beide Seiten von Vorteil sein.

Wie wir aus unserem Einschub gelernt haben, gehört das Zeigen von irgendwelchen Tieren mit den Fingern nicht zu einer gelungenen Diskussion. Die einzig richtige Reaktion vom Schiedsrichter war es, seine rote Karte ein zweites Mal zu zücken. Die Stimmung auf dem Feld wurde zusehends angeheizter. Das Abwehrverhalten von einigen Spielern ähnelte teilweise mehr einem Ringkampf, wie er in der Einleitung beschrieben ist. Die Folge davon, es hagelte Strafen hüben wie drüben und von einem gepflegten Handballspiel sprach schon lange niemand mehr. Das einzig Positive war, dass am Ende des Spiels die Heimmannschaft ein Tor mehr aufweisen konnte als der Gegner, obwohl man zuvor ca. 10 Minuten lang nicht mehr getroffen hatte. Leider ging es nach dem Spiel mit den Gehässigkeiten weiter. Nachdem ein TVL-Spieler Tom’s Tasche mit Fusstritten traktiert und eine Wasserflasche Richtung Gröne geworfen hatte (sogar im Ringen nicht erlaubt!), gingen die Emotionen nochmals hoch. Man könnte nicht meinen, dass es sich hierbei um erwachsene Männer gehandelt hat, ich finde dafür keine Worte...?

In einem Film heisst es, wenn man keinen guten Schluss für seinen Bericht findet, soll man ein bestehendes Zitat kopieren. Besser ein gut kopiertes Zitat, als ein schlechtes Schlusswort.

• John Wooden, ein legendärer Basketballtrainer sagte einst folgendes: "It's not so important who starts the game, but who finishes it."

Mannschaft und Tore: Rosser/Beer; Th. Ryter (2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (2), Badertscher, Müller (5), C. Zaugg (3), Friedrich (2), A. Ryter, Urfer (1), Avduli (3), Ruf, Keller, Gwerder

Torfolge: 1:0, 3:1, 5:3, 10:5, 10:7, 12:9, 14:10, 17:10, 18:14, 18:16, 18:17

Bericht von Chrümu


Meisterschaft: Espace Handball 2 - handball spiez    24:18  (12:9)
So, 02.11.2008 / 10:30 Uhr, Biglen Espace Arena, SR: Jenni Roland
Das war gar nix

Die Vorbereitung des Spiels hat schon schlecht begonnen. Der Spieler Gwerdix ist wegen technischer Probleme seines Weckers weder beim Treffpunkt noch am Spiel erschienen.

Das restliche Team, gestärkt durch einen von unserem Druiden Päsix zubereiteten Zaubertrank, wollte an diesem Sonntagmorgen Grosses leisten.

Ich weiss nicht, woran es genau gelegen hat, vielleicht hat Päsix noch Schlafkäse vom vorletzten Trainingslager in den Drink gemischt, jedenfalls hat das Elixier weder gerührt noch geschüttelt, die gewünschte Wirkung gebracht. Es ist beim Willen geblieben. Wir konnten zu keinem Zeitpunkt an das Niveau anknüpfen, das wir noch im letzten Match gegen Handball Emme erreicht hatten. In der Verteidigung kassierten wir zwar nur 24 Tore, konnten uns aber zu wenig auf die besprochenen Stärken des Gegners einstellen. Im Angriff waren wir zeitweise ideenlos und gingen zu überhastet in den Abschluss. Es gelang uns nicht, den Gegner unter Druck zu setzen.

Hoffen wir auf das nächste Sonntagsspiel, das vom Anspielzeitpunkt her weniger gefährdet ist, dass sich die Spieler verschlafen...

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (4), Badertscher (3/2), Müller (6/2), A. Zaugg, Friedrich (3), Urfer, Avduli (1), Ruf, Strasser (1)

Torfolge: 1:1, 4:2, 4:4, 8:4, 8:6, 10:7, 12:9, 15:12, 16:13, 18:14, 20:14, 21:15, 13:16, 24:18

Bericht von Badix


Meisterschaft: handball spiez - Handball Emme    29:30  (13:13)
So, 12.10.2008 / 16:00 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Simon Meier
Das Spiel gegen den Absteiger aus der 2. Liga.

Unsere Gegner kamen nach Spiez, um zwei weitere Punkte abzuholen. Verständlich beim angestrebten Saisonziel, sofortiger Wiederaufstieg. Wir waren also in der Außenseiterrolle und konnten frisch aufspielen.

Ein wenig zu unserer Überraschung und ganz sicher zur Überraschung der Emmentaler, vermochten wir nicht nur mitzuhalten, sondern konnten den Gegner von Beginn weg unter Druck setzen. Der Spielstand war während der ganzen ersten Hälfte entweder ausgeglichen, oder knapp zu unseren Gunsten. In der Pause lagen wir mit drei Toren in Führung.

Nach der Pause, und das ist wahr, konnten wir auf dem selben Level weiterspielen. Der bisherige Spielverlauf war gar nicht nach dem Gusto unserer Gegner und so wurde das bisher bereits intensiv geführte Spiel zusehend ruppiger.

So und nun zur Schlussphase des Spiels. Ungefahr ab der 50 Minute lagen wir zurück und so blieb es auch bis 29 Sekunden vor Schluss. Wir lagen mit drei Toren zurück und haben auf Manndeckung umgestellt so konnten wir prompt zweimal den Ball erobern und fast gleichzeitig mit dem Schlusspfiff warfen wir unser neunundzwanzigstes Tor, zu Punkten reichte dies zwar nicht mehr, aber immerhin zu folgendem Fazit: Dieses Spiel war bestimmt das beste der bisherigen Saison, es gehört in eine Reihe mit dem letztjährigen Heimspiel gegen Wacker Thun, den Aufsteiger in die 2. Liga, nur mit dem Unterschied, dass wir diesmal mit einem Tor verloren haben und damals mit der gleichen Differenz gewannen.

Mit der Hoffnung auf weitere solche Spiele, aber mit Punkten am Schluss, freue ich mich auf die Fortsetzung dieser Saison.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (5), Badertscher, Müller (2/1), C. Zaugg, Friedrich (10/4), Urfer (3), Avduli (6), Ruf, Gwerder, Strasser (1)

Torfolge: 8:6, 10:7, 12:9, 12:11, 13:13, 15:15, 18:17, 20:19, 21:22, 24:22, 25:25, 16:28, 27:30, 29:30

Bericht von Urfi


Meisterschaft: HBC Sense - handball spiez    16:21  (07:15)
Sa, 11.10.2008 / 15:00 Uhr, Neuenegg Sporthalle Dorf, SR: Regula Ulrich
Die ersten Punkte...

Nach ausgiebigem Videostudium am Dienstag bei Streets, merci, glaubten wir die wichtigsten Gründe für die Niederlage im ersten Spiel der Saison gefunden zu haben. Wir fuhren also nach Neuenegg mit dem Vorsatz, das Nötige besser zu machen.

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt, wir haben gut, aber nicht überragend und auch nicht so gut wie in der Vorbereitung gespielt. Unsere Leistung reichte um beim Seitenwechsel mit sieben Toren vorne zu liegen.

Nach der Pause spielten wir aber wieder weniger gut, zu wenig konsequent im Abschluss und in der Verteidigung und so wurde die Tordifferenz immer kleiner, bis nur noch zwei übrig blieben. Heute vermochten wir auf diese Baisse zu reagieren und haben bis am Schluss nochmals zulegen können.

Der Sieg war sicher verdient, aber ohne wirkliche Glanzlichter.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (6/2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (2), Badertscher (3), A. Zaugg, Friedrich (3/1), Urfer (2), Avduli, Ruf (2), Gwerder (2), Strasser (1)

Torfolge: 0:2, 0:4, 2:6, 4:8, 6:12, 7:15, 10:15, 13:17, 15:17, 15:20, 16:21

Bericht von Urfi


Meisterschaft: handball spiez - Club 72 Köniz 2    28:33  (13:14)
Sa, 04.10.2008 / 18:00 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Nadica Simic
Verpasster Meisterschaftsstart

Nach den guten Leistungen während der Vorbereitungsphase mit einem 2. Platz am Vespia Nobilis Cup und dem Turniergewinn am Fulehung Cup konnten wir mit viel Selbstvertrauen in die neue Meisterschaft starten.

Das Spiel war in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen, da es keinem Team gelang, sich entscheidend abzusetzen. Nicht nur der Ball, sondern auch unser Angriffsspiel war sehr harzig. Aber irgendwie gelang es uns trotzdem, im Spiel zu bleiben, und wir mussten lediglich mit einem Tor Rückstand (13:14) zum Pausentee.

Nach der Pause kamen wir langsam besser ins Spiel, sodass wir nach drei Vierteln der Spielzeit einen komfortablen 4-Tore-Vorsprung (23:19) herausgespielt hatten. Dies war dann der Zeitpunkt, wo unser Gegner sein zweites Teamtimeout in Anspruch nahm. Ich nutzte meinerseits die Gelegenheit, uns auf die letzte Viertelstunde einzustellen. Die Devise war klar: im Angriff keine zu schnellen Abschlüsse suchen, sondern druckvoll angreifen und geduldig auf eine gute Abschlusschance warten.

Bis 10 Minuten vor Schluss ging unser Konzept voll auf, denn wir konnten das Resultat halten. Aber in der Schlussphase unterliefen uns im Angriff reihenweise individuelle Fehler, die unser Gegner brutal mit Gegenstössen bestrafte. Und wenn mal kein Tor im direkten Gegenzug fiel, dann standen wir in der Abwehr schlecht.

So erstaunt es nicht, dass wir 5 Minuten vor Schluss nicht nur unseren Vorsprung eingebüsst hatten, sondern sogar mit einem Tor in Rückstand gerieten. Auch meine letzten Bemühungen, das Team während einer Auszeit nochmals neu zu orientieren, fruchteten nicht.

In den letzten 5 Minuten versuchten wir mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Unsere Anstrengungen wurden aber nicht belohnt, weil zu kopflos vorgetragen. Der Gegner konterte uns in der Folge noch einige Male aus. Die Schlussbilanz der letzten 10 Minuten von -9 Toren ist ernüchternd. Während dieser Phase hatten wir nur noch 4 Tore zustande gebracht. Der Gegner war mit 13 Toren um einiges effizienter.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (6), Badertscher (1), Müller (2/1), Friedrich (8), Urfer (2), Avduli (3), Ruf, Gwerder (3), Welten (1)

Torfolge: 0:1, 2:3, 4:4, 8:9, 11:13, 13:14, 16:16, 19:18, 23:19, 24:22, 24:26, 27:30, 28:33

Bericht von Badi


Meisterschaft: handball spiez - Handball Grauholz 3    24:26  (12:12)
So, 16.03.2008 / 13:30 Uhr, SR: Beat Küng
Saisonabschluss misslungen

Das letzte Ligaspiel in dieser Saison. Mit einem Lastwagen voll guter Vorsätze haben wir dieses Spiel in Angriff genommen: Wir wollten alles tun, um diese Saison positiv abzuschliessen, Blut, Schleim und Wasser wollten wir schwitzen.

Der Start gelang uns beinahe nach Wunsch, so lagen wir doch nach einem Spielviertel bereits mit drei Toren in Front. Wir haben so gespielt, wie es Badi auf seinem Post-it notiert hatte. Vor der Pause kam der Gegner aber immer besser ins Spiel und holte Tor um Tor auf, so dass es mit einem Unentschieden in die Pause ging.

Nach der Pause packten die Grauholzer Ihre Bundesliga-Schlenzer und andere Geheimwaffen aus und distanzierten uns zeitweise um vier Tore. Das konnten wir so nicht auf uns sitzen lassen und haben unsererseits zur Aufholjagd angesetzt. Leider taten wir das zu spät und zu wenig konsequent, so dass wir nur noch bis auf zwei Tore an den Gegner heran kamen.

Das Beste an diesem Spiel und an dieser Saison ist, dass noch Raum für Verbesserungen bleibt.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (3/2), A. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (4), Badertscher (3), Müller (5/3)
Urfer (3), Keller Ph., Avduli (4), Ruf (1), Gwerder


Torfolge: 1:0, 3:0, 5:2, 7:5, 8:6, 9:8, 12:9, 12:12, 13:15, 14:19, 16:21, 18:23, 20:26, 24:26

Es grüsst der Architekt.


Meisterschaft: handball spiez - PSG Lyss    18:13  (11:4)
So, 02.03.2008 / 14:50 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Calogero Mungiovi
Der letzte Gegner der Saison hiess PSG Lyss, unser direkter Nachbar in der Tabelle. Es war bereits klar, dass Lyss in der Abstiegsrunde spielen wird. Wir hatten weder etwas zu verlieren, noch etwas zu gewinnen. Wir setzten uns zum Ziel, ihnen zu zeigen, dass es so in Ordnung ist und nicht wir in die Abstiegsrunde gehören.

Das Spiel begann ganz nach unseren Wünschen. Bereits nach ein paar Minuten lagen wir 6:1 in Führung. Die Abwehr war solide und im Angriff konnten wir unsere Chancen verwerten. Bis zur Pause erzielten wir noch einige Tore zu einem Spielstand von 11:4.

Nach der Pause verpassten wir es, noch weiter davonzuziehen. Stattdessen fanden die Lysserinnen immer besser ins Spiel und konnten dank Fehlern in unserer Abwehr Tor um Tor erzielen. Sie kamen bis auf 15:13 heran. Nicht zuletzt dank der lautstarken Unterstützung der zahlreich erschienenen Zuschauer/innen, konnten wir uns in dieser heiklen Phase wieder konzentrierter an die Arbeit machen und weitere Tore erzielen, welche uns den Sieg brachten. Das Endresultat hiess 18:13.

Bericht von K.S.


Meisterschaft: handball spiez - HBC Rotweiss Belp    28:27  (14:13)
So, 02.03.2008 / 13:30 Uhr, SR: Calogero Mungiovi
Die Bestätigung nach dem Tag X

Am Sonntag traten wir im Match 1 nach dem Sieg gegen Wacker an, um zu beweisen, dass wir auch zweimal nacheinander gut spielen können. Schon in der Garderobe stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach werden würde den Erfolg vom Vortag aus unseren Köpfen zu verbannen.

Dem entsprechend verlief denn auch die erste Halbzeit, wir waren immer gleichauf, oder knapp in Führung, obschon eigentlich mehr möglich gewesen wäre. In der Verteidigung waren wir zuwenig konsequent, und im Angriff zu wenig geduldig. Häufig wurde der Abschluss zu früh gesucht. Mit einem knappen Vorsprung ging’s in die Pause.

Die zweite Halbzeit verlief sehr ähnlich wie die erste, wir konnten uns nie entscheidend absetzen, gerieten aber auch nie in Gefahr selber abgehängt zu werden. In der letzten Minute gingen wir mit zwei Toren in Führung, kassierten aber wenige Sekunden vor Schluss noch den Anschlusstreffer.

Wir haben während des ganzen Spiels nie die selbe Leistung wie am Samstag zeigen können, haben aber trotzdem den zweiten, wichtigen Sieg innerhalb von 24 Stunden realisieren können. In der Schlussphase haben wir zu viele riskante Pässe gesucht, anstatt den Ball sicher zu halten, da müssen wir einfach noch cleverer werden; das alte Lied ;-)

Noch was zum Schluss: Während des ganzen Wochenendes war die Stimmung in der Mannschaft sehr gut, wir haben zusammen gekämpft und gewonnen, so macht’s Spass.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (1), A. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (3), Badertscher (4/1), Müller (8/1)
Zaugg (2), Urfer (2), Keller Ph., Avduli (4), Welten (2), Ruf, Gwerder (1)


Torfolge: 0:1, 2:2, 4:4, 7:7, 9:7, 10:8, 11:11, 13:13, 15:13, 18:16, 19:19, 21:20, 24:21, 26:22, 27:25, 28:27

Bericht von Urfi


Meisterschaft: handball spiez - HV Langenthal    9:16  (6:8)
Sa, 01.03.2008 / 17:50 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Simon Meier
Vor dem Spiel erklärte uns Badi in der Garderobe, dass wir das Spiel ohne Druck angehen könnten da es ja schliesslich weder um den Auf- noch um den Abstieg gehe. Wir sollten umsetzen, was wir an Dienstag und Freitag im Training geübt hatten. Kreuzen, Abbrechen, Flügel holen und einfach aufs Tor knallen, knallen, knallen…

Er wies uns ausserdem darauf hin, dass Langenthal, wie wir es ja sicher schon im Hinspiel bemerkt haben, gute und schnelle Gegenstösse läuft und dass wir uns bei Ballverlusten schnurstracks zurückziehen sollen.

Nach einem kurzen aber intensiven Warm-up begann die 1. Halbzeit recht gut. Wir konnten einige Treffer erzielen und in der Verteidigung standen wir zusammen. Langenthal war uns meistens ein paar Tore voraus aber wir konnten mithalten und so gingen wir mit 2 Toren Rückstand in die Pause.

In der 2. Halbzeit kamen dann die berüchtigten Gegenstösse. Langenthal, die alle Spielerinnen die es aufweisen konnte mit nach Spiez genommen hat, rannte uns buchstäblich zu Tode. Auf Grund von Konditionsmangel und wenig Auswechselspielerinnen brach unsere Leistung ein und führte schliesslich zu einem klaren Ergebnis von 9:16 für Langenthal.

Bericht von Katja


Meisterschaft: handball spiez - SG Wacker Thun 2/TV St'burg 3    27:26  (14:13)
Sa, 01.03.2008 / 16:30 Uhr, SR: Simon Meier
David gegen Goliath

Vorbesprechung Match:
Badi erklärte, dass die 2 punkte nicht einkalkuliert seien, jedoch wollen wir es dem klaren Favoriten nicht einfach machen und uns gegenseitig aushelfen und hart aber fair präsent sein.

Anpfiff:
Wir stiegen gut in den Match ein, Wacker versuchte uns mit einer schnell ausgelösten Manndeckung unter Druck zu setzen und Ballverluste zu erzwingen. Die Ballträger reagierten allerdings zu ruhig und die Beine der anderen waren zu schnell für die Verteidigung der Thuner. Nach einigen solchen Fehlversuchen wurde bei den Thunern wieder auf eine defensivere Verteidigung umgestellt. Jedoch konnte sich Spiez auch an dies rasch anpassen und andere Dinge funktionierten dafür einwandfrei.

Die Verteidigung der Spiezer funktionierte über weite teile einwandfrei und liess die Thuner nicht mehr alzu gut aussehen. Wir leisteten uns nur wenige Patzer und halfen uns gut aus!
Kompliment an unsere Torhüter, Sie halfen ebenso viel mit den Match nach hause zu bringen!

Noch zu erwähnen ist wohl das schönste tor des Matches. Ein absolut rausgespielter Treffer bei dem jeder spieler mindestens 3 mal Ballkontakt hatte unzählige Sperren gestellt worden sind und der Spielzug nach etwa 5 minuten erfolgreich zu ende ging, lagen die sechs thuner verteidiger auf den auf den flügeln verteilt und chrümu war beim penalty punkt mit dem ball zum abschluss bereit. An seinem lachen war abzulesen, dass er den moment genoss!

Fazit des spiels:
Schade um die die es nicht gesehen haben, SPIEZ is ALIVE

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (3), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (4), Badertscher (2), Müller (7/1)
Zaugg (5), Urfer (1), Keller Ph., Avduli (2), Welten (3), Ruf, Gwerder


Torfolge: 1:0, 2:1, 5:3, 7:5, 8:8, 12:12, 14:14, 18:16, 20:17, 23:19, 24:22, 25:24, 25:25, 27:26

Bericht von Päse


Meisterschaft: handball spiez - SG HV Huttwil/HV Herzogenbuchsee    12:20  (3:9)
Sa, 23.02.2008 / 19:00 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Daniel Wyss
Die Nervosität von uns Spielerinnen war schon beim Umziehen gut spürbar. Wir wollten natürlich an diesem Heimspiel mit zwei Punkten unsere Halle verlassen. Nach der Aufwärmphase erhielten wir klare Anweisungen der Trainer, die uns gut auf das Spiel vorbereitet hatten.

Trotzdem lief die erste Halbzeit nicht für uns. Wir hatten schwer zu kämpfen und konnten nicht immer mithalten. Gefrustet gingen wir mit einem Rückstand von 3:9 Toren in die Pause.

Die Anweisungen der Trainer waren klar und deutlich: Es musste mehr Power und Einsatz von allen Spielerinnen kommen. Mit mehr Druck nach vorne und abschlusssichereren Spielzügen mussten wir unbedingt mehr Tore schiessen!

In der 2.Halbzeit lief das Spiel dann zwar etwas runder. Es wurde gefightet, die Vorsätze konnten zum Teil umgesetzt werden und endlich wurden Tore geschossen. Doch leider waren uns die Gegnerinnen immer einen Schritt voraus, so dass wir den Match schlussendlich mit 12:20 verloren.

Bericht von Söne


Meisterschaft: handball spiez - Club 72 Köniz 2    21:22  (9:11)
So, 10.02.2008 / 14:55 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Matteo Abächerli
Aufholjagt in den letzten Minuten ...

Ja, was gibt es zu dieser Niederlage zu sagen ... Ausser, dass sie nicht hätte sein müssen!
Am schlechten Start lag es diesmal zwar nicht, da wir zuerst ein paar Tore vorne lagen ...
Zu viele Chancen wurden danach verpasst und zu viele Unkonzentriertheiten liessen uns in Rückstand geraten. Nur durch puren Kampfeinsatz kamen wir gegen Schluss noch einmal gefährlich nah heran. Leider wurde aus dem Ausgleichstreffer in letzter Sekunde nur ein Pfostenschuss und aus dem Nachschuss nur eine Goalieparade des Gegners und somit blieb es bei 21 zu 20 gegen Spiez.

Fazit des Spiels: Unzählige Blessuren, eine blutige Nase und ein blaues Auge das an vergangene Minuten des Kampfes erinnern.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (3/1), Badertscher (1), A. Ryter (4/4), Müller (2/1)
Zaugg (5), Urfer (1), Keller Ph. (2), Avduli (3)


Torfolge: 1:0, 2:1, 3:2, 3:3, 5:5, 6:8, 9:11, 9:13, 10:15, 12:16, 14:18, 16:21, 18:22, 20:22, 21:22

Bericht von Päse


Meisterschaft: handball spiez - Handball Grauholz    12:13  (7:7)
So, 10.02.2008 / 13:30 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Matteo Abächerli
Uns ist gelungen, was uns kaum einmal gelingt: einen guten Start hinzulegen!

Mit einer gesunden Portion Respekt, Aufmerksamkeit und einer soliden Verteidigung, konnten wir dem zweitplazierten handball Grauholz das druckvolle Angriffsspiel sowie die Spielzüge bereits in den ersten Minuten unterbinden und kontrollieren! Dies führte dazu, dass wir die Gegnerinnen verunsicherten.

Dank „einer“ Mannschaft, die für einmal am selben Strick zog und die beiden Torhüterinnen mustergültig parierten, stand es zur Pause unentschieden!

Nicht nur hinten begannen wir gut zu stehen, sonder erarbeiteten uns auch im Angriff zum teil wunderschöne Tore oder Spielzüge. Endlich übernahmen alle Spielerinnen die Verantwortung und warfen Tore, so dass beim Schlusspfiff ein verdientes Endresultat von 12:13 resultierte.

Trotzdem ist hoffentlich allen Spielerinnen klar, dass weiter hart an Technik und Teamtaktik geübt werden muss und dass jedes neue Spiel wieder bei 0:0 beginnen wird.

Bericht von Speedy


Meisterschaft: handball spiez - HBC Münsingen    7:13  (3:9)
Sa, 09.02.2008 / 17:55 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Simon Meier
Die Beziehung beenden, hiess es zur Pause in der Garderobe. Was immer das auch heissen mag...

Die Trainer bereiteten uns gut auf den Gegner vor, bezüglich 5:1 und Flügelpressing in der Verteidigung der Gegnerinnen.

Somit überraschten sie uns nicht mit Ihrer Verteidigungsstrategie, aber wir konnten unsere Cleverenes im Angriff auch nicht umsetzten.

Was hiess, dass wir 3 Minuten vor der Pause erst einen Treffer auf dem Konto hatten. Isa rettete uns aber noch mit 2 herrlichen Treffern -zwischen den Beinen der Torfrau- vor einer grossen Schmach. Somit „täselten“ wir mit einem Pausenresultat von 3:9 in die Garderobe. Dort hiess es dann: Verteidigung sehr gut, im Angriff, die Beziehung zur bevorzugten Schussecke beenden.

Das wollten wir in der 2. Halbzeit auch umsetzten, was leider nur zum Teil glückte. In der Verteidigung standen wir immer noch gut, hatte Münsingen doch Mühe, eine Lücke zu finden. Und kamen sie doch mal zum Schuss, konnten wir auf unsere Frau zwischen den Pfosten zählen.

Im Angriff landete der Ball leider nicht oft genug im gegnerischen Tor und wir konnten dieses Mal keinen spektakulären Sieg, wie im Hinspiel, feiern.

Bericht von Ed(ä)a


Meisterschaft: handball spiez - Handball Langnau    15:11  (6:6)
So, 03.02.2008 / 16:30 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Daniel Kummer
Grosse Erleichterung und wie gut doch hartes Brot schmeckt...

Diesmal gabs in der Garderobe für jede ein Stück hartes Brot. Dänu wollte uns klar machen, wie sich unser Gegner heute fühlen soll - die Zähne sollen sie sich an uns ausbeissen... Die Stimmung vor dem Spiel war speziell. Einerseits machte sich Nervosität breit, andererseits waren alle sehr konzentriert und das gute Einlaufen (merci Isa) führte dazu, dass wir bei Anpfiff als Mannschaft bereit waren, hartes Brot zu verteilen.

Das Spiel lief in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen. In der Verteidigung standen wir kompakt und hatten den gegnerischen Angriff gut unter Kontrolle. Mit Söne im Tor hatten wir zudem zusätzlich einen sicheren Wert zwischen den Pfosten. Im Angriff spielten wir ruhig und warteten auf unsere Chancen. Diese konnten wir in der zweiten Halbzeit auch immer mehr nutzen und so hiess es nach dem Schlusspfiff "and the winner is..." Spiez mit 15:11 Toren!

Wir haben als Mannschaft gekämpft, jede Einzelne hat diesmal dazu beigetragen, dass wir die 2 Punkte zu Hause behalten konnten. So macht Handball spielen wieder Spass...

Bericht von Lexä


Meisterschaft: handball spiez - Espace Handball 2    20:28  (14:15)
So, 03.02.2008 / 18:00 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Daniel Kummer
Starker Spielbeginn ...

Am Sonntag trafen wir uns an diesem Wochenende erneut um das 2te Spiel innert 24h zu bestreiten. Unser Motto war klar, denn nach einem solchen Hinspiel gegen Espace konnte es nur besser kommen.

Zu Beginn des Spiels waren wir klar die dominierende Mannschaft. Unsere Gegner hatten uns anhand der letzten Leistung nur schwer einschätzen können, somit war auch klar, dass wir zu beginn eine durchaus sehenswerte Leistung zeigten und dies bis in die Halbzeit mehr oder weniger weiterziehen konnten. Zu Beginn der 2ten Halbzeit merkten wir jedoch, dass es uns nicht nur an Routine, sondern auch an der Kondition fehlte. Da auch wegen fehlenden Spielern und Verletzungspech unsere Ersatzbank nicht ausverkauft war, konnten wir das Tempo nicht bis zum Schluss mithalten. Leider verloren wir zum Ende den Anschluss und Espace konnte durch einfache Tore, welche auf unsere nachlassende Deckungsarbeit zurückzuführen war, auf ein 20:28 Schlussresultat davonziehen.

Ich denke nach einer weiteren Saison Zusammenspiel und Training werden wir auch fähig sein ein solches Spiel zu unseren Gunsten zu Entscheiden. Unsere Leistung war dennoch ganz klar besser als jene im Hinspiel in Biglen.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud, Badertscher (1), A. Ryter (2), Müller (6/1)
Ruf (3), Strasser (4), Urfer (1), Keller Ph. (1), Avduli (1)


Torfolge: 1:0, 3:1, 6:3, 8:5, 8:7, 10:9, 11:11, 13:14, 14:16, 14:19, 15:21, 17:23, 18:25, 18:28, 20:28

Bericht von Streets


Meisterschaft: TV Länggasse Bern 2 - handball spiez    17:25  (8:13)
Sa, 02.02.2008 / 20:05 Uhr, Bern Turnhalle Spitalacker, SR: Matteo Abächerli
Die Spiezer Herren könnens noch ...

Nach einer Durststrecke von ganzen vier Spielen die wir alle samt verloren haben war es endlich wieder soweit. Der TV Länggasse Bern 2, mit welchen wir noch eine Rechnung aus der Vorrunde offen hatten, wurde deutlich geschlagen.

Wie bereits in Visp haben wir es geschafft den Spielstart nicht zu verschlafen und konnten uns nach einiger Zeit sogar mit drei Tore absetzen.

Dank einer kompakten Mannschaftsleistung in der Deckung und einigen sehr schön heraus gespielten Abschlüssen im Angriff konnten wir diesen Vorsprung bis in die Pause halten. Speziell erwähnen möchte ich unseren Torwart Richi. Dieser brachte unsere Gegner mit übermenschlichen Paraden an den Rand der Verzweiflung.

In der zweiten Halbzeit legten sich unsere Gegner immer wieder mit dem Schiri an, der eine sehr strenge Linie hatte, was er stets mit 2-minuten Strafen ahndete.

Die Spieler des TV Länggasse versuchten ihre Missgunst beim Schiri mit immer lauter werdenden Schmerzensschreien wieder wett zu machen. Dies endete damit, dass unser Kreisläufer Strasser gleich drei Gegenspieler bei einer halben Täuschung von den Beinen „riss“ (Respect Alter).

In der Schlussphase des Spiels zeigte der Unparteiische Grösse und liess die zum Teil sehr unfreundlichen Kommentare unserer Gegenspieler an sich abprallen.

Unsere Mannschaft liess sich für einmal nicht auf Diskussionen mit dem Schiri ein und so brachten wir unseren ersten Sieg in der Hauptrunde sicher nach Hause.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (6), Badertscher (3), Müller (4/2), Ruf, Keller D. (1)
Zaugg (4), Gwerder, Strasser (2), Keller Ph. (1), Avduli, Welten (3)


Torfolge: 1:0, 2:1, 3:3, 3:5, 4:6, 4:8, 5:10, 7:11, 8:13, 10:15, 11:17, 13:20, 15:22, 17:25

Bericht von Fipu


Meisterschaft: Uni Bern-Handball - handball spiez    28:16  (14:6)
Sa, 26.01.2008 / 14:00 Uhr, Bern Unisporthalle, SR: Bruno Kunz
Mit neuer Motivation und neuem Mut ...

Nach einer schmerzhaften Niederlage in Langnau reiste die Mannschaft mit neuer Motivation und neuem Mut nach Bern. Mit dem Rangliste-Ersten ohne Punkteverlust stand jedoch ein schwieriger Gegner vor der Tür. Doch bereits im Hinspiel bewiesen die Spiezerinnen, dass sie mit Uni Bern mithalten können! Und so wollte die Mannschaft an diese Leistungen anknüpfen.

Mit der 0:2 Führung in den ersten Minuten starteten die Spiezerinnen erfolgreich in das Spiel. Durch zuwenig effiziente Abschlüsse und Fehlern in der Abwehr verlor die Mannschaft bald darauf aber den Anschluss und fanden erst in der zweiten Halbzeit wieder ins Spiel zurück.

Nach der Pause machten sich die Spiezerinnen auf die Aufholjagd: Doch wie bereist in anderen Spielen fehlten der Mannschaft im Angriff oftmals die Geduld und die Abschlüsse kamen zu früh oder zu ungenau. Zudem musste handball spiez über das gesamte Spiel verteilt etliche 2 Minuten Straffen sowie mehrere Siebenmeter in Kauf nehmen. Obwohl die Abwehr in der zweiten Halbzeit aggressiver und koordinierter war und die Spielerinnen bis zum Schlusspfiff kämpften, war die Tordifferenz zu gross, um diesen noch wettzumachen.

Wenn du schnell gehen willst, geh allein.
Aber wenn du weit gehen willst, geh mit anderen zusammen.
Afrikanisches Sprichwort

In dem Sinn hoffe ich, dass wir alle zusammen weiterkämpfen und unsere Ziele gemeinsam erreichen werden!

Bericht von Isabel


Meisterschaft: SG KTV Visp 2/HC V`terminen - handball spiez    26:17  (10:8)
Sa, 26.01.2008 / 17:30 Uhr, Visp Neue Turn- und Spielhalle, SR: Peter Flückiger
Gut begonnen ...

Uns ist das gelungen, was uns kaum einmal gelingt: einen guten Start hinzulegen.

Wir kontrollierten das Spielgeschehen in der ersten Phase und erarbeiteten uns einen 3-Tore-Vorsprung. Erst gegen Schluss der ersten Halbzeit, kam Visp besser ins Spiel und konnte den Rückstand in einen Vorsprung umwandeln. Zur Pause lagen wir mit zwei Toren zurück. Die zweite Halbzeit ist dann schnell erzählt. Dem Gegner gelang es, unsere schlechten Angriffe mit gnadenlosen Gegenstössen zu bestrafen. Als wir dann wieder einigermassen ins Spiel fanden, war das Spiel längst entschieden.

Dem Team kann zwar nicht vorgeworfen werden, zu wenig gekämpft zu haben. Aber es war offensichtlich, dass die Visper den Sieg mehr wollten.

Eines ist klar: In den kommenden Wochen folgen entscheidende Spiele. Ich hoffe, dass die Verletzten langsam wieder gesund werden und dass sich die beruflichen Absenzen im Rahmen halten. Leider konnten wir diese Saison noch nicht so oft mit der Stammmannschaft an ein Spiel antreten. Immer wieder musste auf wichtige Spieler verzichtet werden. Auch der Trainingsbetrieb ist dadurch seit Längerem nicht optimal.

Mannschaft und Tore: Bunke/Beer; Th. Ryter (5), Badertscher (2), Müller (2), Ruf, Keller D. (2)
Keller Ph. (3), Gwerder, Avduli (1), Welten (2)


Torfolge: 1:0, 2:1, 2:3, 3:6, 6:6, 8:8, 10:8, 12:8, 15:10, 18:12, 21:15, 24:15, 26:17

Bericht von Badi


Meisterschaft: Handball Langnau - handball spiez    19:8  (9:4)
Sa, 12.01.2008 / 17:00 Uhr, Langnau Turnhalle Sek Höhenweg, SR: Peter Amstutz
Nachere katastrophale Leischtig in Biel hei mir gwüsst, dass es für üs nume eis git in Langnou: Gwinne.

Di erschte 10 Minute si no einigermasse gange, da hei mir no chli chönne mithaute, irgendeinsich isch gloub no 4 : 4 gsi, bevor mir ändgültig ibroche si. Meh gits eigentlech gar nid ds schribe, dr ganz Mätsch isch näbe üs verbi gange, kehni het chönne Akzänte setze u so ziemlech aus isch üs id Hose. Stehends K.O. chame das o nenne.

Gründ ds sueche si schwierig, isch dr Druck ds höch gsi? Si mir mit dr fautsche Ischtellig a dä Mätch? Oder isches eifach dr Wiehnachtsspäck gsi, wo üs langsam u träg het gmacht? E schlüssegi Antwort cha äuä niemer gä. Klar isch, dass 8 (!) Goal nie und niemmer wärde länge, o gägenes Langnou nid. Weme nid uf ds Goal schiesst, chame o kehs Goal mache.

Auso isch für üs Devise klar: So e schlächte Mätsch wei mir nie meh spiele. Dr 12. Januar us üsne Handballer-Härze striche und id Zuekunft luege.

Ds einzig Positive vo geschter isch dä zahlrich Fänuflouf. Leider hei die Fäns gad dr schlechtischt Mätsch verwütscht, mir hoffe, si finde dr Wäg o süsch nomau id Halle, wo mir wei bewiese, dass o mir chöi Handball spiele!

Bericht von Didu


Meisterschaft: HS Biel - handball spiez    10:10  (6:5)
Sa, 15.12.2007 / 13:30 Uhr, Biel Gymnasium Strandboden, SR: Reto Burri
Unentschieden durch Trägheit

Trainer Dänu drohte vor Matchbeginn, allen eine Ohrfeige zu verpassen, damit wir wach würden. Er hätte es eigentlich tun sollen, denn das Spiel begann und wir wirkten eher wie Schlaftabletten, als wie überzeugte Kämpferinnen.

Die Bielerinnen steckten uns mit ihrer Trägheit leider an; mit spiezerischem Power wie z.B. letzten Sonntag gegen Münsingen, hätten wir sie locker vom Platz gefegt! Hätten...

So stand es nach langen 30 Minuten 6:5 für die Bielerinnen.
In der zweiten Hälfte konnten wir durch bessere Deckung und Abwehr den Spielstand anfangs ausgeglichen halten. Vorne klappten die Abschlüsse auch jetzt nicht immer und so gerieten wir paar Minuten vor Spielende noch mit 2 Toren in Rückstand. Das schlechte Spiel hatte unseren Trainer Badi zuvor zu einem kopfwaschenden Time-out veranlasst. Es hatte doch noch gewirkt, die zwei Toren konnten aufgeholt werden, was zu einem 10:10 Schlussstand führte. Wir konnten eine Niederlage zwar vermeiden, doch wäre ein Sieg eigentlich kein Problem gewesen. Wäre...

Auf dass den Spiezerinnen im 2008 der «Pfupf im Arsch» nie ausgehen möge!

Bericht von Agnes


Meisterschaft: HBC Rotweiss Belp - handball spiez    43:32  (21:19)
Sa, 15.12.2007 / 14:15 Uhr, Belp Turnhalle Neumatt, SR: Mungiovi Calogero
Saisonhalbzeit
Mit einer 43:32 Niederlage in der Minihalle, ist etwas in dieser Grösse überhaupt eine Halle oder ein Turnzimmer?
Hoppla bin abgeschweift.
Also nach besagter Niederlage in der Halle zu Belp bleiben zwei Resümees zu ziehen, eines vom Spiel und eines von der ersten Saisonhälfte.

Zuerst zum Spiel. Die Heimstärke der Belper war bekannt, wir versuchten Ihre Rückraumhünen mit einer Doppelmanndeckung in den Griff zu kriegen, was Phasenweise auch recht gut gelang. Die Belper verfügten aber leider über mehr als nur zwei gute Rückraumschützen, die zum Teil unglaubliche Präzisionstreffer zum Besten gaben. Auch unser Angriff war nicht wirklich schlecht, wie kann man ein Spiel verlieren, wenn man 32 Treffer erzielt?

Was hat denn nun den Unterschied ausgemacht? Dasselbe wie bei den meisten verlorenen Spielen, einige individuelle Fehler, nicht viele; wenige Unkonzentriertheiten in der Abwehr, zuwenig Geduld im Angriff und ganz allgemein zuwenig Cleverness. Aber jeder hat bis zum Schluss gerackert, sich auf sein Spiel konzentriert und für die andern gekämpft.

Damit sind wir bei der ersten Saisonhälfte angelangt. Nur ganz kurz, die wahre Analyse steht dem Coach zu. Nachdem wir gegen jeden Gegner einmal gespielt haben, belegen wir mit sechs Punkten den Sechsten Platz. Es wurden drei Spiele deutlich verloren, zwei knapp, ebenfalls zwei knapp gewonnen und eines deutlich gewonnen. Wir haben noch nicht alle unsere Möglichkeiten ausgeschöpft. Wenn wir die oben angesprochenen Punkte verbessern, können wir unsere Punktausbeute aus der zweiten Saisonhälfte noch verdoppeln.

Ich wünsche allen frohe Festtage, kuriert eure Blessuren aus und ladet eure Batterien wieder auf.

Mannschaft und Tore: Bunke/Köchli; Th. Ryter (0/1), A. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (2), Badertscher (3), Müller (8/5), Zaugg (4)
Keller Ph. (1), Gwerder (1), Urfer (3), Strasser (4), Avduli (4)


Torfolge: -

Bericht von Urfi


Meisterschaft: HBC Münsingen 2 - handball spiez    13:14  (7:6)
So, 09.12.2007 / 13:50 Uhr, Münsingen Sporthalle Schlossmatt, SR: Peter Amstutz
Dramatik pur

Knappe 24 Stunden nach unserem letzten Match stehen wir wieder in der Halle, diesmal in Münsingen.

Da dass Samstagspiel für uns nicht so gut gelaufen ist, haben wir was gut zu machen.

In der Garderobe von unserem Trainerduo gut eigeschworen, auf Kampf, Stolz und Freude am Handball spielen, von oben bis unten eingecremt mit Rosssalbe, getapet und die obligaten Carmoltröpfli nicht zu vergessen, beginnt das Spiel.

Wir beginnen nervös, keine Mannschaft kann sich absetzen. In der Verteidigung stehen wir gut und es wird gekämpft, im Abschluss leisten wir uns einige Fehlversuche. Mit immer wieder guten Paraden hält uns unsere Torfau im Spiel.

Nach der Pause gehts ausgeglichen weiter, trotz einiger 2-Minuten Strafen und den teilweise zweifelhafen Entscheidungen des Schiedsrichters auf beiden Seiten. Eine halbe Minute vor Schluss steht es 13:13! Durch einen herausgeholten und verwandelten Siebenmeter holen wir uns den umjubelten Sieg

Ein paar der «reiferen» Frauen werden diese Woche wohl mit einigen Wehwechen zu kämpfen haben, trotzdem, «Frouä, so macht Handbau spilä Spass!!»

Bericht von Käru


Meisterschaft: HV Langenthal - handball spiez    25:17  (14:6)
Sa, 08.12.2007 / 15:15 Uhr, Langenthal SPZ Hard, SR: Regula Ulrich
Die Suppe hat nicht wirklich geschmeckt...

Nach einer vierwöchigen Spielpause geht es bei den Frauen am 8. Dezember endlich wieder weiter in der Meisterschaft. Zwei Matches warten auf uns, die uns wohl einiges abverlangen...
Am Samstag trifft sich ein nicht allzu grosses Grüppchen Spiezerinnen in Langenthal und beginnt bereits vor dem Spiel zu philosophieren, welches Rezept wir denn gegen diese Langenthalerinnen anwenden müssen. In der Tabelle liegen sie mit uns etwa gleichauf und wir sind uns bewusst, dass wir heute gewinnen müssen, um unserem Ziel näher zu kommen.

In der Garderobe haben wir symbolisch eine Suppe gekocht. Jede von uns hat eine Zutat für das Spiel auf einen Zettel geschrieben. Dieses Gemisch liessen wir köcheln, während unser Trainer mit Schiri-Nebenjob uns seine Langenthal-Erfahrung weitergibt. Die Langenthalerinnen seien sehr schnell und vermögen vor allem mit ihren Gegenstössen dem Gegner das Leben schwer zu machen. Fast ein wenig ernüchtert von dieser „Einstimmung“ besinnen wir uns auf die Suppen-Ingredienzen: Sieg, 2 Punkte, Konzentration, 7 von 7, Selbstbewusstsein. Es heisst also vorne geduldig und konzentriert spielen um es zu vermeiden, dass der Ball unnötig verloren geht.

Das Spiel beginnt nicht vielversprechend: Wir sind im Angriff wenig kreativ, haben zu wenig Geduld und treffen auch nicht gerade bäumig. Unsere Gegnerinnen nutzen jeden unsere Wurfversuche sogleich aus und lancieren einen erfolgreichen Gegenstoss. Wir sind überfordert von diesem Tempospiel und wissen nicht, wie wir uns in diesen Situationen zu verhalten haben. Schon bald nehmen unsere Trainer ein Timeout um uns besser auf diese Gegenstosssituationen einzustellen – genützt hat es leider wenig und so steht es zur Pause bereits 14:6 für Langenthal.

In der zweiten Halbzeit spielen wir dann vorne etwas solider und auch geduldiger, so dass wir uns verschiedene Tore erarbeiten können. Glücklicherweise werden auch die Langenthalerinnen stets müder, so dass es immer weniger Gegenstosssituationen gibt. Im „normalen“ Angriff können wir die Gegnerinnen relativ gut in Schach halten und so endet die zweite Halbzeit auch mit einem Unentschieden. Dies ändert jedoch nichts daran, dass wir den Match mit 25:17 verlieren.

Diese fade Suppe haben wir selbst auszulöffeln. Ob es an der langen Spielpause, der Absprache, der Kondition, der nachlassenden Moral nach dem Torfestival oder der reduzierten Spielerinnenzahl lag - wohl ein wenig an allem… . Es war eine chnorzige Sache und diese Niederlage schmeckt bitter! Wir hoffen jedoch nicht, dass sich unser noch kurzfristig eingekaufter Goalie von diesem Match abschrecken lässt. So im Schilf stehen wir hoffentlich nicht bald wieder!

Bericht von Manu


Meisterschaft: Espace Handball 2 - handball spiez    26:13  (10:8)
Sa, 01.12.2007 / 19:20 Uhr, Biglen Espace Arena, SR: Beat Spahr
Wo war die Moral?

Nach den letzten beiden Spielen konnte man hoffen, dass unsere Mannschaft langsam aus ihrem Tief hinauskommen würde. Trotz Verletzungspech und anderen Abwesenheiten durch Arbeit bzw. Ferienvorbereitung (ich hoffe, Simu wird fünf lange Monate von einem schlechten Gewissen geplagt, welches ihm den Schlaf sowie den Appetit raubt) waren wir sehr motiviert unsere vorigen Leistungen zu bestätigen und einen Sieg mit heim tragen zu können.

Aber allen guten Vorsätzen zum Trotz kam es anders als erhofft. Schon nach 4 Spielminuten kassierte unser Hirn, Badi, nach einem Foulspiel eine vertretbare aber sehr strenge rote Karte.
Der Schreck sass tief in unseren Knochen und es kam, wie es kommen sollte. Wie fast bei jedem Match gingen wir in Rückstand, konnten aber dank einigen guten Torhüterparaden meinerseits verhindern, dass der Gegner für uns hoffnungslos davonzog. So stand es zur Halbzeit 10:8 für Espace und unsere Hoffnungen waren noch intakt, dass wir den Rückstand noch aufholen könnten.

Nach der Pause lief alles nach dem Motto „gab und hatte Mühe“ weiter. Espace agierte glücklich und wir mit Unvermögen. Gar grässlich war es zuzusehen wie die Verteidigung löchrig war, grauenvoll war der Angriff. Ohne Badis Regie spielten wir ideenlos und ohne Druck zum gegnerischen Tor. Hatten wir einmal eine Torchance scheiterten wir entweder an der Torumrahmung, am Torwart oder schossen auf ein imaginäres Ziel irgendwo neben dem Tor. Zudem liessen wir uns vom glücklos pfeifenden Schiedsrichter dazu verleiten, mit dem Schicksal noch mehr zu hadern und auszurufen. He Giele, das gehört sich nicht und ist unsportlich!! Versucht euch das nächste Mal ein bisschen mehr zusammen zu nehmen. Viele 2-Minuten-Strafen, noch eine rote Karte und (zu)viele Gegentore waren die Folge.

Fazit aus diesem Spiel: hätten wir Moral gezeigt, gekämpft, Druck auf das gegnerische Tor gemacht, unsere Spielelemente gespielt, nicht ausgerufen, zusammen jeder für jeden verteidigt, so hätten wir, davon bin ich überzeugt, diesen Gegner geschlagen.

Genug der Predigt, ich hoffe das nächste Spiel gegen Belp spielen wir so, wie es uns Badi beigebracht hat.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter, A. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (4), Badertscher, Müller (4/2), Keller D. (1)
Keller Ph., Gwerder, Urfer (1), Strasser (2), Avduli (1)


Torfolge: 1:0, 3:0, 5:0, 5:2, 6:4, 8:5, 9:7, 10:8, 12:8, 13:9, 15:10, 18:10, 20:11, 22:11, 24:12, 26:13

Bericht von Richi


Meisterschaft: SG Wacker Thun 2/TV St'burg 3 - handball spiez    31:22  (18:11)
Sa, 24.11.2007 / 15:30 Uhr, Thun Sporthalle Lachen, SR: Joseph Riegler
Eine klare Sache

Es gibt nichts zu beschönigen. An diesem Tag war das Wacker-Farmteam die klar bessere Mannschaft. Wir wussten, dass sie uns im individuellen Bereich überlegen sind und dass sie das höhere Tempo gehen können.
Aus diesem Grund wollten wir hinten kompakt stehen, einander helfen, wenn sich der Gegner 1:1 durchsetzen konnte. In der ersten Halbzeit verfehlten wir dieses Ziel klar. Die Deckung war alles andere als kompakt und agierte zu wenig konsequent in den Zweikämpfen. Vor allem im Zentrum kassierten wir viele Tore, nach individuellen Fehlern, die aber Nebenspieler nicht kompensiert wurden.

Im Angriff wollten wir wenig Fehler machen, unsere Chancen nutzen, damit Wacker seine Stärken im Gegenstoss nicht ausspielen konnte. Dies gelang uns relativ lange, erst gegen Schluss der ersten Halbzeit kassierten wir dann 3 Gegenstösse in kurzer Folge. Insgesamt 5 in der ersten Halbzeit, das waren dann doch zu viele einfache Tore, die wir unserem Gegner zugestanden hatten. Zudem hatten wir im Angriff den Ball nicht mehr wie zu Beginn der Partie laufen lassen, weil wir uns in zu viele Zweikämpfe einliessen, die den Spielrhythmus hemmten und der Deckung des Gegners entgegenkamen.

In der Pause sprachen wir uns nochmals Mut zu, denn so schlecht hatten wir ja nicht gespielt und hatten doch einige sehenswerte Tore herausspielen können. In der zweiten Hälfte wollten wir die angesprochenen Schwächen ausmerzen und nochmals Vollgas geben. Die Hypothek von 7 Toren aus der ersten Halbzeit wog schwer, aber immerhin gelang uns eine Steigerung, wir konnten das Resultat fast ausgeglichen gestalten. Auch wenn der Gegner nicht mehr alles geben musste und die zweite Garnitur eine Spielchance erhielt, gelang uns eine ansprechende Leistung. Die Abwehr operierte aggressiver, abgesehen von einigen Aussetzern, und vorne lief der Ball wieder besser.

Ich finde es wichtig, dass wir uns nicht gehen liessen und weiter bis zum Schluss kämpften, sodass wir zwar enttäuscht, aber erhobenen Hauptes vom Feld gehen konnten. Uns bleibt nicht viel Zeit, unsere Wunden zu lecken, denn am kommenden Wochenende wartet mit Espace der nächste harte Brocken auf uns.

Mannschaft und Tore: Bunke/Rosser; Th. Ryter (2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (1), Badertscher (1), Müller (4/2), Zaugg (3)
Friedrich (4/2), Keller Ph. (1), Gwerder, Urfer (2), Strasser (1), Avduli (3)


Torfolge: 1:0, 2:1, 4:1, 6:2, 8:4, 10:6, 12:6, 15:9, 17:10, 20:12, 22:13, 24:14, 26:15, 29:17, 31:19, 31:22

Bericht von Badi


Meisterschaft: TV Jegenstorf - handball spiez    19:25  (9:14)
Sa, 17.11.2007 / 17:00 Uhr, Jegenstorf Turnhalle Gyrisberg, SR: Daniel Kummer
Endlich einmal ein Sieg mit mehr als einem Tor Vorsprung!

Im fünften Spiel der Saison gelang es den Spiezern endlich einen klaren Sieg zu erspielen. Das Spiel startete sehr ausgeglichen. Die Gastgeber aus Jegenstorf legten jeweils ein Tor vor und wir konnten im nächsten Angriff wieder ausgleichen. Dies ging so w