handball spiez
designed by handball spiez © 2007
Home
>
Spielberichte
Home
Verein
Teams
Spielberichte
Meisterschaft
Sponsoring
Gästebuch
Kontakt
Gallery
Links
Sitemap
Umfragen
Intern
Spielberichte
Archiv
Meisterschaft: handball spiez - Handball Grauholz 3 28:22 (12:10)
So, 31.01.2010 / 20:15 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Gerhard Bader
3. Sieg in Folge, aber ...
In der Regel pflege ich am Sonntag um diese Uhrzeit das Wochenende mit dem Tatort ausklingen zu lassen. Aber irgend so ein genialer Spielplanplaner hat sich gedacht, dass dies der richtige Zeitpunkt für ein Handballspiel sein könnte.
Vor dem Spiel liess ich mich noch ein bisschen vom Handball-EM-Final inspirieren, was rückwirkend gesehen aber nicht viel Fruchtbares gebracht hat. Andere verfolgten eine andere Strategie und bereiteten sich mittels Afrika-Cup-Final vor ...,
برافو مصر
(Übersetzung über folgenden
Link
einsehbar).
Ähnlich wie beim Afrika-Cup-Final verlief vorerst auch unser Spiel. Zwar gingen wir etwas früher als Ägypten mit 1:0 in Führung, aber in der Folge schien dies dann auch das Schlussresultat zu sein. Mal für Mal scheiterten wir entweder am Torhüter oder an unserem Unvermögen, das Tor zu treffen. Nach einigem hin und her gelang uns dann endlich der zweite Treffer und dies schien die Partie lanciert zu haben.
In der Folge konnten wir unseren Vorsprung kontinuierlich bis auf 8 Tore ausbauen. Eine Auszeit von Grauholz bremste unser Spiel und der erarbeitete Vorsprung schmolz dahin. Kurz vor der Pause wurde unser Headcount noch durch eine rote Karte an Wagen Heinz (Name von der Redaktion geändert) dezimiert. Mit dem Zwischenstand von 12:10 ging es zum Pausentee.
Wir nutzten die Pause um unsere nachlassende Leistung zu analysieren. Fehlendes Engagement in der Deckung und individuelle Fehler im Angriff gepaart mit zu schnellen Abschlüssen war wohl die Hauptursache.
Wir einigten uns auf ein alles wird besser, aber die Umsetzung liess einiges zu wünschen übrig. So plätscherte das Spiel vor sich hin ohne dass eine merkliche Leistungssteigerung zu erkennen war. In der Schlussphase gelang es uns wenigstens unseren Vorsprung noch auf 6 Tore auszubauen.
Abgesehen von einigen Lichtblicken war dieses Spiel wohl keine Offenbarung. Trotzdem konnten wir schlimmeres verhindern und 2 weitere Punkte auf unser Konto buchen.
Mannschaft und Tore:
(Tore werden nachgeliefert)
Bunke/Rosser; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (), Friedrich (), Badertscher (), T. Ryter (), Ruf (), Gwerder (), Welten (), Avduli (), Strasser (), Zaugg ()
Torfolge:
1:0, 2:0, ... , 12:10, ... , 28:22
Bericht von Badi
Meisterschaft: TV Länggasse Bern 2 - handball spiez 20:24 (9:10)
Sa, 23.01.2010 / 17:30 Uhr, Bern TH Spitalacker, SR: Roland Jenni
Tabellenzweiten bezwungen
In einem umstrittenen Spiel konnten wir uns dank einer kämpferischen Leistung gegen den TVL durchsetzen.
Die Startphase ist uns gründlich missraten. Individuelle Fehler in der Abwehr und zu hektische Abschlüsse im Angriff prägten in dieser Phase unser Spiel.
Diese Umstände wurden während unseres Timeouts angesprochen. Uns gelang es in der Folge besser zu Decken und im Angriff mit mehr Geduld zu agieren, so dass wir den Rückstand bis zur Pause in einen 1-Tore-Vorsprung umwandeln konnten.
Das uns dies gelungen ist, war der Schlüssel zum Erfolg. Mit dem neu gewonnen Selbstvertrauen konnten wir das weitere Gesehen kontrollieren und die Partie sicher nach Hause schaukeln.
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (5), Friedrich (3), Badertscher (6/1), T. Ryter (1), Urfer (3), Ruf, Gwerder, Welten (2), Avduli (2), Strasser (2), John
Torfolge:
1:0, 2:2, 6:3, 8:4, 8:6, 8:8, 9:10, 9:11, 11:13, 14:16, 15:17, 16:17, 16:19, 18:20, 18:21, 20:21, 20:24
Bericht von Badi
Meisterschaft: SG KTV Visp Hb 2/HC V'terminen - handball spiez 26:30 (13:15)
Sa, 16.01.2010 / 17:45 Uhr, Visp Neue Turn- und Spielhalle, SR: Nadica Simic
Leader bezwungen
Nach drei Niederlagen in Folge, gabs endlich wieder mal etwas zu Feiern. Dank Disziplin und Kampfgeist haben die Ausserschweizer gesiegt.
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (8/1), Friedrich (8/2), Badertscher (5/2), T. Ryter (1), A. Ryter (1), Urfer, Ruf, Gwerder (1), Welten (4), Avduli (1), Strasser (1)
Torfolge:
1:0, 3:0, 6:3, 7:5, 8:6, 10:6, 10:8, 10:10, 10:11, 13:15, 13:18, 15:21, 18:27, 23:29, 25:29, 26:30
Bericht von Badi
Meisterschaft: HV Herzogenbuchsee 2 - handball spiez 36:23 (18:10)
Sa, 09.01.2010 / 18:00 Uhr, Herzogenbuchsee SH Mittelholz, SR: Alfred Hug
Dritte Niederlage in Folge
Zwar sind wir nach Buchsi gereist, um uns für die im alten Jahr kassierte Niederlage zu revanchierten. Aber realistischer Weise waren unsere Chancen auf einen Sieg sehr klein, da wir mit einem sehr dezimierten Rückraum antreten mussten. Gerade drei nominelle Rückraumspieler waren auf der Matchkarte aufgeführt. Die Absenzen von Wagen Heinz Simon (Krank) und Pingu (Sportjagdfischen in Neuseeland) wogen schwer.
Trotzdem gelang uns in den ersten 15 Minuten ein gutes Spiel. Zwar machten sich im Angriff die fehlenden Automatismen bemerkbar, welche wir aber mit einer guten Deckungsleistung wettmachen konnten.
Mit der zunehmenden Müdigkeit, bedingt durch die fehlenden alternativen an Einwechslungsmöglichkeiten brach nach und nach unser Wiederstand. Meiner Meinung nach hätten wir für unser Engagement ein etwas humaneres Resultat verdient gehabt.
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (6/1), Keller D. (1), Badertscher (2/1), T. Ryter (2), Urfer (2), Gwerder, Welten (1), Avduli, John (2), Strasser (7/2)
Torfolge:
1:0, 3:1, 5:2, 5:4, 6:4, 6:6, 7:7, 10:7, 14:9, 1/:9, 18:10, 20:11, 27:14, 32:17, 33:20, 34:20, 36:22, 36:23
Bericht von Badi
Meisterschaft: handball spiez - HV Herzogenbuchsee 2 19:27 (10:16)
Sa, 12.12.2009 / 15:45 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Anita Briggen
Kein Hauch einer Chance
Eigentlich sollte hier mein Matchbericht stehen, ich kann dazu jedoch nur folgendes Zitat von Mark Twain wiedergeben:
«Es gibt Tage da verspeist man den Bären und Tage da wird man eben vom Bären verspeist!»
Ich möchte aber an dieser Stelle einige Dinge ansprechen, welche mir in letzter Zeit etwas zu Denken geben.
Training
Mir ist bewusst, dass alle aus unserem Team arbeiten müssen und auch familiäre Pflichten zu erfüllen haben. Nichts desto trotz muss ich sagen, dass die Anzahl der Personen, welche ins Training kommen, massiv abgenommen hat. Zudem sind die Konzentration und die Leistungsbereitschaft nicht mehr so hoch, wie zu Beginn der Saison. Spielzüge und Auslösungen können nicht mehr geübt werden. Dies widerspiegelt sich leider auch in unseren Spielen, denn wie man trainiert, spielt man auch.
Team
Handball ist bekanntlich eine Teamsportart und als solche nur möglich, wenn alle am selben Strick ziehen. Es kann nicht sein, dass man seine Aggressionen auf dem Spielfeld gegen einen Mitspieler richtet, denn jeder ist auf den Anderen angewiesen. Wer sich nicht zu 100% einsetzt auf dem Spielfeld, der schadet seinem Kollegen, der das tut.
Match
Meines Erachtens fehlt zurzeit etwas das Feuer, wenn wir einen Match spielen. Das Ziel muss sein, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Dafür müssen wir manchmal „dr inner Souhund“ überwinden. Dies gelingt uns in letzter Zeit leider schlecht. Auch legen wir zeitweise mangelnde Cleverness an den Tag, was uns teilweise auf dem Feld zusätzlich zu Schaffen macht.
Schiedsrichter
Leider ist der Schiri immer wieder ein Thema, was er eigentlich nicht sein sollte, denn er ist der Leiter des Spiels und seine Entscheidung gilt. Wer sich mit dem Schiedsrichter anlegt, hat etwas Grundlegendes nicht verstanden. Ich spiele seit gut 15 Jahren Handball und ich habe es noch nie (und die Betonung liegt auf nie!) erlebt, dass ein Schiedsrichter seinen Entscheid geändert hat. Also, Diskussion mit dem Schiri überflüssig!
Ich muss erwähnen, dass wir seit ich bei handball spiez bin, noch nie eine so starke Mannschaft gehabt haben, wie wir sie dieses Jahr aufweisen können. Trotzdem schlagen wir uns immer wieder selber, weil die Einstellung zum Spiel schlecht ist und wir viele negative Emotionen in uns tragen. Lassen wir unsere Emotionen doch in der Deckung am Gegner aus und münzen sie im Angriff in Tore um. Ich muss mich dabei auch selber an der Nase nehmen, dass bin ich mir durchaus bewusst, aber momentan macht mir Handball nicht mehr soviel Spass wie auch schon. Ich bin jedoch überzeugt, dass wenn wir uns alle wieder mehr auf die schönen Seiten dieses Sports konzentrieren und gemeinsam am Strick ziehen, kehren auch die Erfolge und die positiven Erlebnisse wieder zurück. In diesem Sinn wünsche ich uns allen wieder mehr Freude, Kampfgeist, positive Emotionen, aber auch die nötige Gelassenheit für die kommende 2. Saisonhälfte und wie Muhammad Ali einst sagte:
«Inside of a ring or out, ain’t nothing wrong with going down. It’s staying down that’s wrong.»
Die erste wirkliche Klatsche in dieser Saison ging auch in dieser Höhe in Ordnung. Mit dem HV Herzogenbuchsee 2 stand uns ein sehr kompaktes Team gegenüber, dass auf allen Positionen sehr ausgeglichen besetzt ist. Wir wussten, dass wir den Gegner nur mit einer sehr guten Leistung schlagen können.
Um es vorweg zu nehmen, dies Unterfangen ist uns gründlich missglückt! Der starke Gegner gepaart mit unserer unterirdischen Leistung hat zu diesem klaren Resultat geführt. Des Weiteren wurde, wie von Chrümu in seinem Bericht bereits angesprochen, unsere zunehmend schlechter werdende Trainingsmoral (Trainingsbesuch + Engagement) brutal bestraft.
Mannschaft und Tore:
Bunke; Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (1), Friedrich (4), Badertscher (2), Müller (4), Urfer (1), Ruf, Zaugg, Welten (2), Avduli (1), John (3), Strasser (1)
Torfolge:
n/a
Bericht von Chrümu, Nachtrag Badi
Meisterschaft: Club 72 Köniz 2 - handball spiez 29:24 (17:13)
Sa, 21.11.2009 / 15:30 Uhr, Köniz SH OZK, SR: Reto Burri
Zweite Niederlage
Einmal mehr ist es uns nicht gelungen, gegen Club zu gewinnen. Wir haben das Spiel vor Ende der ersten und nach wiederbeginn der zweiten Halbzeit verloren, wo wir uns den 5 Tore-Rückstand eingefahren haben. Während der restlichen Zeit der Partie konnten wir das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten, aber den Rückstand nie mehr wettmachen.
Mannschaft und Tore:
Rosser; Th. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (1), Friedrich (3), Badertscher (2), Müller (3), Urfer (1), Ruf, Zaugg (2), Welten (1), Avduli, Reber, Unbekannt (11)
Torfolge:
1:0, 3:1, 4:3, 6:4, 8:4, 8:7, 10:8, 11:8, 12:9, 17:13, 25:20, 26:22, 27:22, 28:22, 29:24
Bericht von Badi
Berner Kantonal Cup: Club 72 Köniz 3 - handball spiez 34:29 (17:13)
Di, 10.10.2009 / 20:15 Uhr, Köniz Sporthalle OZK, SR: Peter Amstutz
Aus die Maus
Nachdem es uns in dieser Saison endlich mal gelungen war die 1. Runde im Cup zu überstehen, bot sich uns an diesem Dienstagabend gegen das unterklassige Team von Club 72 Köniz 3 die Chance in die 1/4-Finals vorzustossen. Mangelende Cleverness, Individuelle Fehler in der Deckung und eine unzureichende Chancenauswertung verhinderten dieses Vorhaben.
Nach einem klassischen Kaltstart lagen wir schnell mit 4:0 hinten. Danach gelang es uns langsam den Spielrhythmus zu finden und den Rückstand auf 2 Tore zu verkürzen, den wir in der Schlussphase der 1. Halbzeit dann wieder verspielten. Mit einem Rückstand von 4 Toren ging es in die Pause.
Wir versuchten uns während der Pausenbesprechung wieder aufzubauen, wollten in der Verteidigung besser agieren und im Angriff effizienter werden.
Leider war die Startphase der 2. Halbzeit ein Abbild der 1. Köniz konnte seinen Vorsprung bis auf 7 Tore ausbauen. Bis zum Schlusspfiff konnten wir noch ein wenig Resultatkosmetik betreiben und den Rückstand um 2 Tore verkürzen, aber mehr lag an diesem Abend einfach nicht drin.
Es gelang keinem Spieler wirklich zu überzeugen, in diesem Punkt zeigten wir uns als Team sehr solidarisch. Ärgerlich, dass wir das Spiel vor allem zu Beginn der beiden Halbzeiten (1. HZ -4, 2. HZ -3) verloren haben und dass es uns nicht gelungen ist, unsere konditionelle Überlegenheit auszunützen! Wer 29 Tore schiesst, ohne im Angriff wirklich zu überzeugen, sollte im Gegenzug nicht 34 Tore kassieren...
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; John (5), Gwerder, Th. Ryter (2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (5), Friedrich (2), Badertscher (4/2), Müller (4/1), Avduli, Urfer (1), Strasser (1), Zaugg (3), Welten (2)
Torfolge:
4:0, 6:4, 10:8, 12:10, 15:11, 17:13, 20:13, 23:17, 27:20, 29:24, 31:26, 33:27, 34:29
Bericht von Badi
Meisterschaft: handball spiez - HSV Sutz-Lattrigen 29:21 (15:14)
So, 08.11.2009 / 19:30 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Nadica Simic
Spitzenkampf gewonnen
Mit einer eher gedämpften Stimmung Trainerseits, wurden wir bei unserem vorbereitenden Garderobengespräch darauf getrimmt, lehren aus vergangenen Spielen zu ziehen und sich nicht mit dem Schiedsrichter anzulegen. Kein Wunder war die Stimmung nicht am Höhepunkt da sich einige Spieler dazu verleiten liessen ihren Ausdünstungen freien Lauf zu lassen und sich dabei pudelwohl fühlten.
Wir begannen mit einer 4:2 Deckung und versuchten so den Gegner unter Druck zu setzen und Ballgewinne zu erzielen, was uns teilweise auch sehr gut gelang.
Wir spielten konzentriert und bekamen wenig "blöde Tore" auch wenn es der Gegner oft darauf anlegte.
Allgemein gesagt hatten beide Teams gute Aktionen und die erste Halbzeit war somit umkämpft. Wenn ich mich recht erinnere gingen wir mit einem Tor Vorsprung in die Pause.
In der zweiten Halbzeit resp. gegen Ende der Ersten stellten wir unser Verteidigungssystem auf ein defensiveres um. Als wir nach der Pause mit einem 6:0 loslegten und den Gegner auf 7-8 Metern effizient abzulöschen begannen, haben wir angefangen uns einen Vorsprung auf der Richterskala zu erarbeiten. Trotz einiger Fehlversuche konnten wir mit einigen guten und temporeichen Gegenstössen den Match nach hause bringen. Die Lesitung hat gestimmt und Spiez zeigte eine solide Leistung.
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; Gwerder (1), Th. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (5), Friedrich (4), Badertscher (5/2), Müller (8/1), Urfer, Strasser (1), Zaugg (1), John (3), Welten (1)
Torfolge:
0:1, 4:2, 7:6, 8:8, 11:10, 12:13, 15:14, 16:14, 19:15, 21:16, 24:17, 27:18, 29:19, 29:21
Bericht von Pingu
Meisterschaft: handball spiez - TV Länggasse Bern 2 28:29 (12:11)
So, 01.11.2009 / 13:00 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Bruno Schwendemann
Bittere Niederlage
Beim zweiten Spiel an diesem Wochende, empfing Handball Spiez den TV Länggasse aus Bern. Auch in dieser Partie dauerte es lange, bis die beiden Mannschaften in Fahrt kamen und Tore zu erzielen vermochten. Wie erwartet musste Spiez auf lange Angriffsphasen vom TV Länggasse mit Ruhe reagieren, was aber nicht immer gelang. Mehrere Minuten zu decken und anschliessend überhastet anzugreifen und zugleich Chancen nicht zu nutzen brachte Spiez in Rückstand von bis zu vier Toren.
Die letzten Minuten der ersten Halbzeit nutzte Spiez, um mit guter Deckungsarbeit und konzentrierteren Angriffen den Rückstand aufzuholen und sogar noch vor der Pause in Führung zu gehen.
In der zweiten Halbzeit verlor die Heimmannschaft die Führung wieder und geriet erneut mit mehreren Toren in Rückstand. Dies nicht zuletzt dank Numerischer Unterzahl während fast der ganzen zweiten Halbzeit. Die letzten Minuten reichten zwar aus, um wieder aufzuholen, nicht aber um das Spiel noch zu drehen. Mit einem Tor Rückstand musste Spiez die erste Saisonniederlage hinnehmen.
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; Gwerder (1), Th. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (9), Friedrich (3), Badertscher (3/2), Müller (6/4), Avduli (2), Urfer (2), Friedli, Strasser (2), Reber
Torfolge:
0:1, 2:2, 4:6, 7:9, 9:9, 11:10, 12:11, 15:15, 17:17, 18:20, 22:22, 23:26, 25:29, 28:29
Bericht von Fred
Meisterschaft: handball spiez - SG KTV Visp Hb 2/HC V'terminen 28:20 (15:5)
Sa, 31.10.2009 / 14:30 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Andreas Locher
Zweiter Sieg in der Tasche
Nach einem erfolgreichen Saisonstart stand ein Doppelwochenende mit zwei Meisterschaftsspielen an.
Am Samstag stand das Spiel gegen Visp auf dem Programm. Nach ungefähr zehn Minuten konnte noch kein Team glänzen, vor allem nicht im Angriff. Viele schlechte Abschlüsse führten dazu, dass es lange Zeit 3:3 stand. Danach konnte sich vorerst kein Team absetzen bis Spiez dann mit guter Deckungsarbeit Spielvorteile für sich gewinnen konnte und sich erstmals mit mehreren Toren vom Gegner distanzierte.
Mit zehn Toren Vorsprung ging Spiez in die Halbzeitpause. Anfangs der zweiten Hälfte happerte es bei Spiez abermals im Angrif und der Gegner aus Visp konnte einen Teil ihres Rückstandes wettmachen. Vor allem dank vielen guten Paraden unseres Torhüters kam es nicht zu einem Ausgleich. Spiez konnte sich aber wieder fangen und zog nochmals davon und vergrösserte den Vorsprung bis zum Ende des Spiels auf neun Tore.
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; John (5), Th. Ryter (2), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (4), Friedrich, Badertscher (4/2), Müller (4/1), Avduli (1), Urfer (4), Friedli, Strasser (2), Welten (2)
Torfolge:
0:1, 0:3, 3:3, 7:4, 9:4, 12:5 15:5, 18:8, 20:12, 22:14, 23:17, 26:18, 28:20
Bericht von Fred
Berner Kantonal Cup: hb spiez - Wacker Thun 2 33:32 (15:16)
So, 18.10.2009 / 15:00 Uhr, Wimmis Turnhalle Chrümig, SR: Alfred Hug
Premiere im Cup
In diesem Jahr schein es, dass wir ein bisschen mehr Glück mit dem Berner Kantonal Cup haben. Ausnahmsweise mussten wir nicht bereits die Vorqualifikation durchlaufen, aber das Auslosungsglück war trotzdem nicht auf unserer Seite. Mit Wacker Thun 2 wurde uns wie in jeden Jahr ein 2. Liga-Team zugelost. So machte wir uns auf an diesem Sonntag die BKC-Geschichte zu verändern. Wir wollten endlich mal eine Runde überstehen.
Ich versuchte dem Team klar zu machen, dass wir durchaus Siegeschancen besitzen. Wir gingen in der Matchbesprechung die wesentlichen Punkte durch:
- konsequente Deckungsarbeit, keine einfachen Tore zulassen
- Disziplin im Angriff, d.h. auf klare Torchancen warten
- Eigenes Tempo spielen
Mit diesen Vorsätzen stiegen wir in die Partie ein. Es gelang uns gut unseren Gameplan einzuhalten. Wacker versuchte mit einer engen Deckung auf die Spielmacherposition unser Angriffsspiel zu stören, aber dadurch stand uns mehr Raum zur Verfügung. Dies konnten wir geschickt ausnutzen und einen kleinen Vorsprung herausspielen. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnten wir die höchste Differenz, zum Stand von 13:10, herausspielen. Aber dann folgte eine Schwächeperiode von Spiez, wir mussten zusehen wie der hart erkämpfte Vorsprung zusammenschmolz und Wacker sogar erstmals in diesem Spiel an uns vorbeiziehen lassen.
Mit einem 1 Tore Rückstand gingen wir in die Kabine. Es war nun wichtig, weiterhin an den Sieg zu glauben. Wir stimmten uns auf die zweite Halbzeit ein und wollten vor allem mit unbändigem Kampfgeist den Sieg erzwingen. Der Spielcharakter änderte sich nicht wesentlich. Das Spiel war weiterhin eng, aber was neu war, dass wir einem Rückstand nachjagen mussten. Wichtig war es, dass wir in dieser Phase Wacker nicht wegziehen liessen. Unser Rückstand pendelte sich auf 1 bis 2 Tore ein. Des Weiteren stellte Wacker seine Deckung auf eine 6:0 um. Aber auch gegen diese Massnahme fanden wir die richtige Antwort und es gelang uns den Rückstand wieder in einen Vorsprung zu wandeln.
Es gab noch eine heikle Phase im Spiel, als es Wacker wieder gelang die Führung an sich zu reissen. Abermals gelang es uns diese Situation zu meistern. In der Schlussphase riesen wir die Führung definitiv an uns und gaben sie nicht mehr Preis.
Es war vollbracht. Wir hatten Wacker den Zahn definitiv gezogen. Dank Disziplin und dem unbändigen Siegeswillen gelang das Wunder von Wimmis.
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; John (7), Gwerder, Th. Ryter, Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (7), A. Ryter, Badertscher (5/2), Müller (4), Avduli (1), Urfer (1), Reber (2), Friedli, Strasser (4), unbekannt (2)
Torfolge:
1:0, 4:3, 8:6, 9:9, 13:10, 15:15, 15:16, 15:17, 18:19, 22:22, 25:27, 27:27, 30:27, 33:32
Bericht von Badi
Meisterschaft: handball Grauholz 3 - hb spiez 19:29 (8:17)
Sa, 17.10.2009 / 19:45 Uhr, Zollikofen MZH Geisshubel, SR: Bernhard Handschin
Spiez weiter siegreich
Nach dem geglückten Auftakt gegen HBC Sense stand im zweiten Spiel mit Handball Grauholz 3 ein für uns bekannter Gegner auf dem Programm. Es waren immer harte Fights und so stellten wir uns auf eine enge Partie ein. Zu Beginn entwickelte sich das Spiel wie erwartet und keines der Teams konnte sich entscheidend absetzen. Erst ab der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit gelang es uns kontinuierlich einen Vorsprung zu erarbeiten. Mit ein paar gelungenen schnellen Gegenstössen konnten wir uns vorentscheidend in Führung bringen und den Willen des Gegners brechen. Mit einem beruhigenden Vorsprung von 9 Toren gingen wir in die Pause. Wir wollten uns unter keinen Umständen mit dem Resultat zufrieden geben, sondern weiter konsequent hart arbeiten. Dies gelang uns zu Beginn der zweiten Halbzeit gar nicht. Wir liessen Grauholz wieder auf 5 Tore herankommen, weil wir defensiv nicht mehr gut standen und vorne kaum mehr ein Zusammenspiel zustande kam. Nach dieser Schwächephase konnten wir uns wieder fangen und das Spiel sicher mit 10 Toren Differenz nach Hause schaukeln. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel ist uns der Start in die Meisterschaft optimal gelungen. Dies ist soll uns das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Partien geben.
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; John (5), Gwerder (1), Th. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (3), Badertscher (2), Müller (9), Avduli, Urfer, Reber, Friedli (1), Zaugg (7)
Torfolge:
0:1, 3:3, 5:6, 5:8, 6:12, 7:14, 8:17, 12:17, 12:20, 14:22, 15:26, 17:27, 19:29
Bericht von Badi
Meisterschaft: handball spiez - HBC Sense 30:24 (11:11)
Sa, 10.10.2009 / 15:45 Uhr, Spiez MZH ABC-Zentrum, SR: Bruno Kunz
Saisonstart geglückt
Alle Feld-Spieler erzielten mindestens ein Tor, dies als positives Matchfazit.
Zum ersten Saisonspiel trat die Mannschaft in fast unveränderter Aufstellung zur letzten Saison an. Zu den bewährten Spielern, Kraftmaschinen und Torhütern konnte neu ein weiterer Ausländer (Aargauer) verpflichtet werden.
Das Spiel begann recht gut. Die schnelle Führung wurde dann aber doch wieder aus der Hand gegeben. Plötzlich lagen wir sogar mit zwei Toren hinten, die wir aber bis zum Pausenpfiff wieder bereinigt hatten. Mit einem 11:11 Unentschieden gings zum Pausengebet in die Kabine.
Badi motivierte uns mit den richtigen Worten. Wir sollen unser Spiel spielen, die Tore schiessen, wieder besser verteidigen, keine blöden „Unforced Errors” und keine Einzelaktionen. Sorry, Coach, ich musste dann doch mal ein paar Einzelaktionen machen, damit ich endlich die ersten Tore im neuen Dress auf dem Konto habe.
Schnell hatten wir nach der Pause wieder ein paar Tore Vorsprung. Und doch kam der Gegner wieder auf 16:16 ran. Es hiess dann halt nochmals zusammenreissen, was uns auch gelang. Schliesslich konnten wir dem Gegner die Grenzen aufzeigen. Flugeinlagen ohne gute Stilnoten vom Flügel-Verteidiger und Stinkefinger-Zeigen zu unserer Reserve-Bank von der rutschenden Nr. 6 nützten dem Gegner nichts mehr. Trotz dem klaren 30:24 Sieg muss doch eine Steigerung in den nächsten Spielen her, damit wir auch gegen stärkere Gegner bestehen können.
Negativ noch zum Vermerken sind der ausgekugelte Fipu-Daumen und der eventuell gebrochene kleine-Strasser-Finger.
Saisonstart ist geglückt, die ersten zwei Punkte im Trockenen.
P.S. Die Bedeutung des „Wägeli Henä” muss dem Schreibenden unbedingt bis zum nächsten Spiel erklärt werden.
Mannschaft und Tore:
Bunke/Rosser; John (4), Gwerder (4), Th. Ryter (1), Mohazem Abdelrehim Ahmed Mahmoud (2), Badertscher (3), Müller (7), Avduli (1), Welten (2), Strasser (3), Urfer (2), Ph. Keller (1)
Torfolge:
n/a
Bericht von Marco / Trümmer
Turnier: Fulehung Cup 2009
Sa, 29.08.2009, Progymatte, Thun
Titelverteidiger entthront!
Resultate
hb spiez - TV Steffisburg 3 / TV Thun 2 12:14
HGO - hb spiez 10:13
BSV Bern Muri 4 - hb spiez (???), Sieger hb spiez
TV Steffisburg 2 / TV Thun 1 - hb spiez 17:15 (Halbfinal)
hb spiez – TV Witikon 9:10 (kleiner Final)
Hier
findet ihr einige Fotos des Turniers.
Bericht
Mit einem kleinen aber feinen Team sind wir am diesjährigen Fulehung Cup angetreten. Das Motto in diesem Jahr lautetet: «Gekommen um zu bleiben» artete aber zu einem «Gekommen um zu gehen und gegangen um zu kommen» aus. Aber nun der Reihe nach…
Wir wussten, dass unsere Mission «Win the Gnom nomol» ein schwieriges Unterfangen werden würde, da das Verhältnis Flügel und Kreisläufer zu Rückraumspielern nicht der gängigen Normalverteilung entsprach. Wenigstens konnte homo grönae aus vergangenen Fehlern lernen und hat seine Turnschuhwaschphobie rechtzeitig verwachsen. Zu diesem Thema habe ich einen recht interessanten
Artikel
gefunden.
Als sich noch während des ersten Spiels gegen St’burg 3/TV Thun 2, einer aus der selten geworden Gattung «homo rückraumensis» wegen eines Picket-Einsatzes für ein renommiertes Liftunternehmen verabschieden musste, waren es nur noch zwei ihrer Art. Trotz allem wäre es schwach, wenn ich diese Umstände für unsere Niederlage im ersten Spiel verantwortlich machen würde.
Zum Glück schloss sich auf das zweite Spiel hin ein neues Exemplar, der vor dem Aussterben bedrohten Art des Rückraumspielers, in der Person von homo pingum, der Herde an. Dies verwunderte doch ein wenig, da Rückraumspieler in der letzten Zeit kaum in der Region von Spiez gesichtet wurden. Dies liegt wo möglich daran, dass diese äusserst sensible und scheue Art sich im Sommer ungern in geschlossenen Räumen aufhält und es auch gekonnt vermeidet zu sehr mit seinen Artgenossen in Kontakt zu treten. So sind sie halt!
Die Ausgangslage für den weiteren Verlauf des Turniers war nun ziemlich klar. Um der drohenden Gefahr zu entkommen, nur noch um die goldene Ananas (Platzierungsspiel 7./8. Rang) zu spielen, darauf hatte nun wirklich keiner Bock, mussten Siege gegen die zwei 2. Liga-Teams (HGO und BSV Bern Muri 4) unserer Gruppe her. Wer ein Kenner der Spiezer-Handball-Szene ist, kann sicher erahnen, dass uns diese Spiele besser liegen. Dass wir aber gleich beide Teams besiegen würden, überraschte dann aber doch ein wenig – oder doch nicht!?
Müsste man unser Team mit einer Romanfigur charakterisieren würde wohl Dr. Jekyll und Mr. Hyde am besten passen, so sehr unterschiedlich waren unsere Leistungen, verglichen zum ersten Spiel. Vor allem der Kampfgeist und Wille in der Deckungen und der wiedergefundene Team Spirit waren wohl der Schlüssel zu dieser Leistungssteigerung. Sollte ein angehender Psychotherapeut ohne Plan für eine gescheite Doktorarbeit per Zufall diesen Bericht lesen, hb spiez wäre durchaus ein geeignetes Themenfeld.
Jedenfalls katapultierten uns diese Siege in den Halbfinal, leerten aber zugleich auch unsere Akkus. Nicht nur diese Affenhitze verursachte einen enormen Gewichtsverlust, auch der verletzungsbedingte Ausfall von homo via (Neudeutsch = Streets) trug dazu bei.
Ohne die Streets’sche Masse, die ein Garant für Durchschlagskraft am Kreis ist und Wurmlöcher in die Abwehr reist, mussten wir zum Halbfinal gegen St’burg 2/TV Thun 1 antreten. Dank homo tractator zu Deutsch Masseur, der die Hexe und den Ramadan aus homo ahmed rieb und homo Pingum zu einem Ständer verhalf, konnten wir frische Kräfte ins Spiel bringen. Nach einem total missglückten Start (0:5 und 1:6 Rückstand), starteten wir zur Aufholjagd. Leider konnten wir den Exploit vom letzten Jahr nicht wiederholen. Der Gegner war gewarnt gewesen und liess uns nicht näher als mit 2 Toren rankommen. Aber es gelang uns den Gegner einigemal gekonnt auszujassen.
Den kleinen Final hätten wir zwar gewinnen können, zudem homo Lift auch wieder zum Team gestossen war, nachdem er halb Biel aus in Panne geratenen Liften errettet hatte. Doch wir verzichteten fairer Weise darauf, obwohl meistens in Führung liegend. Schliesslich hatte unser Gegner, TV Witikon den längeren Anreiseweg und den gesprächigeren Coach. Homo coach konnte dem nichts mehr entgegen setzten, weil ihm langsam die Lichtlein ausgingen, 4 x 30‘ waren doch ein bisschen viel. Dafür hatte homo architektus noch einen (Energie)anfall, und machte einen auf Chev Chelios (Crank).
Fazit
Auch wenn wir den Titel nicht verteidigen konnten, war es aus meiner Sicht ein gelungenes Turnier. Spielerisch konnten wir mit den stärksten Teams mithalten oder waren sogar besser. Wir haben einige sehr schön herausgespielte Tore erzielt und ich konnte einige Spielelemente auch gegen offensive Deckungen beobachten, die noch vor einiger Zeit nicht geklappt hätten. In der Deckung, einer unserer Schwachpunkte, konnten wir vor allem im 2. und 3. Spiel auch überzeugen, dank grossem Einsatz und guter Zusammenarbeit. Individuelle Fehler konnten so wettgemacht werden!
Das grösste Problem sehe ich, wenn der Hyde bei uns durchbricht, wenn wir undiszipliniert Spielen, unsere Stärken, das Kollektivspiel vernachlässigen, uns mit dem Schiedsrichter beschäftigen oder die Fehler bei den Mitspielern suchen. Wenn wir so spielen, dann verlieren wir Spiele, die wir gewinnen sollten. Wenn wir uns in diesem Punkt noch verbessern, dann kommt’s gut … Glaubt mir!
Okay, das war‘s.
Badi
Turnier: Vespia Nobilis Cup 2009
Sa, 08.08.2009, Visp
Finalteilnahme wegen schlechterem Torverhältnis knapp verpasst
Resultate
hb spiez - SG ATV/KV Basel 12:9
Satus Luzern - hb spiez 13:13
hb spiez - KTV Wil 22:12
KTV Visp 5 - hb spiez 10:11
HC GW Effretikon - hb spiez 13:12 (kleiner Final)
oben (v.l.r.): Tom, Streets, Grönä, Badi, Urfi, Fipu
unten (v.l.r.): Päscu, Richi, Ahmed, Beer, Simu (Wagen-Heinz)
Es fehlen: Chrümu, Dölf, Fred, Beat, Marco, Mike, Ädu
Bericht
Wir starteten Samstag frühmorgens um halb 8t in Spiez zu einer gemütlichen 25min Fahrt nach Visp. Danach wurde ein mehr oder weniger schweren Weg in die Sporthalle auch von Gröne geschafft und der Eingang kurzerhand zum Aufwachraum umfunktioniert. Nach dem Bezug der seit ca 30 Jahren gleichaussehenden Garderobe startet kurzum der erste Matsch. Trotz der Morgenmüdigkeit spielten wir einen respektablen ersten Matsch und gewannen mit 12:9.
Es wurde bereits Zeit dem Körper Energie zu spenden und erste Ausflüge ins Coop und Migros waren zu verzeichnen. Einige luden ihre Energie mit Iphoneapplikationen auf, andere wiederum bevorzugeten die Energie der Jasskarten. So wurde die Zeit zwischen den Matsches ohne Probleme überbrückt.
Unser 2tes Spiel war eine Revenche gegen Satus Luzern. Geheimen Informanten* zufolge wurde gegen diese Mannschaft noch kein Spiel gewonnen. Somit war unser Ziel klar. Nach einem abwechslungsreichen Spiel holten wir mit einem 13:13 das Maximum heraus. Nach diesem Matsch waren bereits erste Anzeichen der frühen Anreise bei den Spieler zu sehen. So kam der Matsch gegen unsere Garderobengenossen gerade recht, den diese wurde als schwächste Mannschaft in unsere Gruppe deklariert. Nach diesem Spiel wäre der KTV Wil doch lieber auf unser Angebot, den Matsch per Gewicht der Spieler zu entscheiden, eingegangen. Es resultierte ein Spiel für das Torverhältnis. Mit 22:12 und einem enormen Chaos auf dem Feld wurde auch dieses Spiel zu unseren Gunsten entschieden.
Als letztes Gruppenspiel stand uns der Gastgeber Visp bevor. Ein durch die Sprache witziges Spiel konnten wir am Schluss mit einem Tor für uns entscheiden. Obwohl die Gegner dem Schiedsrichter sehr nahe legten die Sportart zu wechseln und doch lieber beim Schwimmen zu pfeiffen, war es ein sehr spannendes Spiel, dass zuletzt durch die hervorragende Leistung von unserem Torhüter "The Wall" Richi für uns entschieden wurde.
Da wir nun Punktegleich mit Satus Luzern waren, entschied das Torverhältnis. Hier konnte Luzern im letzen Matsch gegen Wil entscheidend eingreifen und sich das bessere Verhältnis sichern, was uns in das Spiel um Platz 3 und 4 verdrängte. Als letzte Hürde stand uns ein starkes aber schlagbares Team von Effretikon gegenüber. In einem fairen und intensiven Spiel verloren wir knapp mit einem Tor unterschied.
Diese Niederlage störte meiner Ansicht nach jedoch niemand, da im ganzen gesehen dieser Tag doch ein Erfolg war und wir einmal mehr beweisen konnten, zu was wir fähig sind. Die nächste Aufgabe wird nun die Verteidigung unseres Titels am Fulehungcup sein.
*Name der Redaktion bekannt.
Es versuchte zu erzählen: Streets
Wir danken unseren Vereinssponsoren:
(seit 8. November 2007)