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Berichte


HV 2010
Vereinsjahr 2009/2010 aus Sicht des Präsidenten

Mein erstes Amtsjahr als Präsident von handball spiez ist verstrichen. Es gab und gibt nach wie vor viel zu tun. Nachdem sich der Vorstand fast neu gebildet hatte, mussten wir Neuen uns zuerst in unsere neue Aufgabe einarbeiten. Die ersten Sitzungen waren dementsprechend lang, ebenso wie die Pendenzenliste. Trotzdem kamen wir gut voran, auch Dank der Hilfe von Mike, der mit seinen jahrelangen Erfahrungen im Vorstand uns gute Dienste leistete.

Die oberste Priorität galt unseren Finanzen, wir standen nicht gerade vor dem Konkurs, aber es sah auch nicht sehr rosig aus. Leider schenkte uns der Bundesrat kein Gehör und wollte uns nicht so wie die UBS finanziell unterstützen. Deshalb mussten wir selbst Einnahmequellen suchen. Ich möchte doch sagen, dass in der Zwischenzeit unsere finanzielle Lage nicht mehr desaströs ist, sondern nur noch Besorgnis erregend. Aber wir arbeiten daran.

Neben der finanziellen Lage gab es eigentlich nur noch einen negativen Punkt in meinem Amtsjahr und zwar die Auflösung der U17-Junioren, die in einer Spielgemeinschaft mit Wacker Thun zusammen trainierten und hätten spielen sollen. Mangels Einsatz und Willen der Spieler musste Päscu Beer die Mannschaft im Einverständnis mit Wacker auflösen, was wieder einmal mit einer Busse seitens des HRV geahndet wurde. Zum Glück, und hier beginnen bereits die positven Aspekte, übernahm Wacker die Hälfte der Busse.

Als ersten positiven Punkt möchte ich die U13-Junioren erwähnen, die, nach dem Abgang von vielen älteren Junioren und Innen in die U15, sich sofort daran gewöhnten ohne die Grossen zu spielen und sich bei den Turnieren erstaunlich gut metzgeten. Im Laufe der Saison konnten sie sich laufend verbessern, auch Dank der guten Arbeit von Brünu. Bravo weiter so.

Der nächste positive Punkt sind die U15-Junioren. Auch Dank der guten Arbeit von Ändu gewöhnten sie sich sofort an die härtere und schnellere Gangart in der höheren Spielstufe. Sie konnten während der Saison erstaunlich gute Erfolge erzielen. Der Einsatz und der Wille Handball zu spielen ist einfach vorbildlich. So konnten wir am Mittwoch Mittag ein weiteres Training in Wimmis anbieten und am Samstag Morgen durften wir ein zusätzliches Training bei Wacker besuchen. Ich glaube, die bisherigen Befürchtungen, die Junioren könnten zu Wacker abwandern, hat sich bis jetzt nicht bewahrheitet. Nach wie vor glaubt der Vorstand an diese Zusammenarbeit.

Auch bei den Aktiven sind die positiven Aspekte zahlreicher als die negativen. Wir konnten uns im Vergleich zum letzten Jahr wiederum steigern. Waren lange Zeit an zweiter Stelle und hätten mit ein bisschen grösserer Cleverness auch die Aufstiegsrunde erreichen können. Wenngleich einige Spieler nicht zufrieden waren, müssen wir zufrieden mit dem Geleisteten sein. Jetzt heisst es sich auf die neue Saison gut vorzubereiten, eine gute Moral zu zeigen und unsere Abgänge zu kompensieren.

Der Präsident
Richard Bunke
28.05.2010


Trainingslager in Tenero 2009

Eine Geschichte über Raser, Sträflinge und Handballer

Alles begann ganz friedlich und gemütlich am Freitagmorgen am Fusse des Sustenpasses. Eine „Horde“ Sportfanatiker (mit einigen Ausnahmen) trafen sich im Restaurant Steingletsch für die gemeinsame fahrt nach Tenero ins Centro Sportivo (CST). Nach einem stärkenden und vor allem weckenden Kaffee bestiegen alle wieder ihre Gefährte und jagten den Sustenpass hinauf. Die einen etwas schneller als die Andern. Als später auch das Gotthardmassiv bezwungen war, aus zeitlichen Gründen wurde der Tunnel bevorzugt, ging es ruckzuck und alle trafen sich auf dem Parkplatz des CST. Aussteigen, sich strecken, erst mal eine rauchen (ich weiss passt nicht zu den Sportfanatiker, aber so ist es halt) und sich orientieren. So wurden die Herren von Handball Spiez erstmals in Tenero gesichtet. Nachdem die grosse Schlacht der Zimmereinteilung geschlagen war und alle ihren Willen durchgesetzt hatten, wurde es bereits Zeit für das Mittag essen. Die Herren frohlockten über das reichhaltige Buffet das ihnen geboten wurde und freuten sich auch über die Gesellschaft der restlichen Sportler die das CST beherbergte. Nach Beendigung der Mahlzeit traf man sich vor der Schlafunterkunft um das weitere Vorgehen zu kommunizieren. Doch während dieser Phase wurde das gemütliche Lagerleben jäh beendet. Als der Trainer zur Gruppe kam, wurde ihm von aufgeregten und etwas verstörten Handballkollegen dieses Ereignis geschildert. Sie hätten zusammen die Mensa verlassen um vor dem Meeting noch eine Zigarette zu rauchen. Auf dem Weg zum Raucherecken erschienen plötzlich zwei Polizisten und hätten einen von ihrer Gruppe gepackt und hätten ihn in Handschellen abgeführt. Nach heftigen Diskussionen sei der „Gefangene“ nochmals zur Gruppe zurück gekehrt und habe ihnen mitgeteilt, dass er noch offene Rechnungen beim Vaterland habe und b ihm jemand etwas Geld leihen könnte. Dieser Bitte kam ein guter Freund des Verhafteten gerne nach. Mit Geld ausgerüstet wurde der Sünder im „Discomobil“ abtransportiert. Zum Abschluss des Berichtes fügt der Erzähler noch hinzu, dass man nicht wisse wann der Täter wider zum Team zurückkehren werde.

Nach dieser Hiobsbotschaft musste sich die ganze Truppe wider fangen. Mit gemischten Gefühlen packten alle ihre Trainingssachen ein und verschoben in die ihnen zugeteilte Turnhalle. Als auch in dieser jeder seinen Platz hatte und alle Energiedrinks gemixt waren, konnte das erste Training doch noch beginnen. Doch auf Grund der diversen Vorkommnissen waren alle Spieler nicht bei der Sache und der Trainer hatte grosse Mühe seien Jungs in die richtigen Bahnen zu lenken. Nachdem Training kehrte die Mannschaft ins CST zurück, wo man den verlorenen Kameraden wohlauf in seinem Zimmer fand.

Nach der ersten Regenerationsphase war es auch schon wider Zeit für das Abendessen. Für das Abendtraining fanden sich noch einige Nachzügler ein, welche den Freitag nicht frei nehmen konnten. Dieses Training verlief viel besser als dass vom Nachmittag und so konnte man mit einem guten Gefühl noch einen kurzen Abstecher an die Seepromenade von Ascona wagen. Der Ausgang verlief ohne erwähnenswerte Zwischenfälle, bis auf diesen, dass einige Herren steif und fest behaupteten, dass sie weibliche Geschöpfe wie Gott sie schuf im Wasser gesehen hätten. Doch auf allfällige Meerjungfrauenmärchen möchte der Autor hier nicht weiter eingehen. Mit einem langen Tag in den Beinen und der Gewissheit dass der nächste Tag auch anstrengend würde, gingen die Herren „früh“ zu Bett.

Mit etwas schweren Beinen aber ausgeruhtem Kopf traf man sich am nächsten Morgen zum Frühstück. Es stand ein Morgentraining auf dem „Arbeitsplan“. Dieses wurde konzentriert und seriös durchgeführt. Um die Mittagszeit kam es dann zu kleineren „Personalwechseln“. Einige Spieler mussten das Team aus privaten Gründen verlassen und ein Nachzügler kam nach fast vierstündiger Zug fahrt doch noch im Tessin an. Dieser Spieler war ich, der Autor. Das heisst: Alles was bis hierhin steht, ist reines hören sagen und kann auf keinen Fall gegen den Autor verwendet werden!!

Nach dem verzehr eines weiters Mittagsschmauses in der Mensa brachen wir zum Nachmittagstraining auf. Es wurde vereinbart, dass wir anstelle eines Abendtrainings zwei Nachmittagtrainings absolvieren mit einer einstündigen Pause dazwischen. Die Leistung der gesamten Mannschaft stimmte. Leider hatte uns am Mittag ein Goali verlassen und so musste beim Spielen ein Feldspieler dran glauben. Kompliment an alle die sich dies trauten. Am Abend war Pizza essen in Ascona angesagt. Leider waren in unserem ausgewählten Lokal nur die Preise saftig und der Rand unserer Pizzas etwas gar kross. Den angebrochenen Abend wollten wir im allseits bekannten Mad Wallstreet ausklingen lassen. Unsere „Töggäli“ – Spezialisten zeigten der Jugend von Ascona wie man im Berner Oberland Tischfussball spielt und der Rest der Mannschaft feuerte sie dabei kräftig an. Leider merkten wir schnell, dass wir hier wirklich im Jugendtreff von Ascona gelandet waren und so entschlossen wir uns den Abend relativ frühzeitig zu beenden. Der Rest des Wochenendes ist relativ schnell erzählt. Sonntagmorgen, Morgenessen, Zimmer abgeben und in die Turnhalle zum Abschlusstraining verschieben. Lockeres Training mit viel Fussball, Basketball und etwas Handball. Zum Schluss gab es ein gemeinsames Auslaufen. Anschliessend Duschen, Sportzeug packen, Lunchfassen und tschüss sagen vor der Halle. Auf der Heimreise über den Susten fuhren wir noch an zwei Unfällen vorbei. Der eine ging relativ glimpflich für die Fahrzeuglenker aus, der andere etwas weniger. Für genauere Infos verweise ich auf die Zeitungsartikel vom folgenden Montag. Am späten Sonntagnachmittag trafen alle Teilnehmer des Trainingslagers 2009 wider zuhause ein.

Nochmals Danke vielmal für die Organisation und ein grosses Lob an den Trainer! Es hat echt Spass gemacht!!

(Namen dem Autor bekannt…!)

Fipu Keller


Trainingslager Mürren 2008

Höhenluft - dünn und dick

Es war wieder einmal so weit. Ein unerschrockenes Handballteam reiste bereits am Freitagmittag ins Tal der Schmerzen, wo die Irren an Fallschirmen an die Felswände klatschen, sich die Inder barfuss im Schnee einen abfrieren und Handballer sich einen Muskelkater holen, der sich gewaschen hat. Es ist sogar so hart, dass unsere Handball-Frauen von Beginn weg einen Rückzieher machten. Durch dichte Nebelschwaden fuhren wir nun, den bevorstehenden Strapazen ins Auge blickend, himmelwärts und erreichten - Mürren. Im Sportchalet bezogen wir die alt bekannten Zimmer, geändert hat sich hier nichts im Gegensatz zur Ausrüstung der Handballer. Einigen genügte noch ein iPod, andere schleppten gar den Laptop mit Lautsprecher und Subwoofer mit aufs Zimmer. So war Mürrens Freizeitangebot neben dem Bliemlichäller mit dem Grönä-Kindertrickfilm-Kino um 100% gestiegen. Trotz der schier grenzenlosen Freizeitmöglichkeiten begaben wir uns in die Sporthalle, dafür waren wir ja schliesslich auch gekommen. Dem Hallenboden hätte ein Rundgang mit dem Staubsauger jedoch gut getan. Da aber Urfi als Putzfee jeweils nach dem Training mit den Haftmittelspuren auch den Staub aufschrubbte und der Rest an Staub an den Bällen klebte, verliessen wir die Halle vermutlich sauberer als wir sie angetroffen hatten. Trotz weltklasse Vorbereitung blieb dem Schreibenden schon beim ersten Training die Luft weg - es musste wohl an der dünnen Höhenluft gelegen haben... Wie immer war das Training von Badi gut vorbereitet und wir schliffen vor allem Laufwege und Auslösungen ein. Dabei kam auch polysportives und handballerisches Spielen nicht zu kurz. Im Anschluss an die Trainings begaben wir uns ins Hallenbad um etwas für die Regeneration zu tun. Im Sprudelbad fühlten sich alle federleicht und pudelwohl, bis beim Aussteigen die Schwerkraft wieder daran erinnerte, dass wir ja im Trainingslager waren.

Das Wetter entwickelte sich zu strahlendem Sonnenschein und hinter dem Nebel erschienen die verschneiten Berge, zum greifen nah. Dieser Ausblick, sitzend auf der Rattan-Polstergruppe auf der Terrasse des Bellevue beim Kaffee, liess uns die schweren Beine vergessen und hielt uns vor Augen, dass Mürren vielleicht doch nicht das Letzte ist, wie einige behaupten.

Die Tischgespräche beim Essen waren, vermutlich durch die Absenz der Frauen, nicht immer ganz jugend- und keimfrei aber zu lachen gab’s einiges. Auch bezüglich Gerüche hat die Höhenluft von Mürren immer wieder einiges zu bieten. So hat das Essen im Sportchalet einen nicht unwesentlichen Teil dazu beigetragen, mal abgesehen vom Bierkonsum im Bliemlichäller. In den Garderoben wabberten traditionsgemäss Schwaden von tierischen Gerüchen in der Luft. Das Tüpfelchen auf dem i war aber die Dusche, in die man am liebsten gleich mit der WC-Ente angerückt wäre. Erstaunlich war die Garderobenaufteilung - Urfi besetzte mit all seinen Kleidern etwa 20 Garderobenhaken, währenddem sich in der Garderobe nebenan Karatekas und Kickboxer auf den Füssen standen. Diese waren übrigens zwischen unseren Trainings in der Halle und Schnitten mit den Händen unsere dicke Luft in saubere quadratische Blöcke. Die 3 zwischenzeitlich angereisten Junioren konnten auch gleich in unsere Trainingsluft reinschnuppern und wurden gefordert.

Am Sonntagnachmittag bei schönstem Bergwetter waren dann doch die meisten froh, wieder nach hause zu fahren und die Beine hochzulagern.

Insgesamt war es einmal mehr ein gelungenes Trainingslager. Wir haben nicht nur warme Luft produziert, sondern trainierten seriöser als auch schon. Danke an Ädu und Badi für die Organisation.

Päscu Beer


HV 2008

Jahresbericht des Präsidenten, Saison 07/08

Nach der Saison ist vor der Saison. Nachdem Beat Welten ein Jahr zuvor den Vorstand verlassen hatte, war es nun erneut der Präsident, welcher der Vorstandsarbeit Lebewohl sagte. Mit Dölf Rosser entschied sich ein langjähriges Vorstandsmitglied die Vereinsarbeit anderen zu überlassen.

Lichtblicke bildeten die Bereitschaft von Isabel Fankhauser und Christoph Gwerder, im Vorstand mit zu arbeiten. Nun mussten also die Aufgaben neu verteilt werden und die Erfahrung der drei Verbleibenden sollte den Vorstand durch das kommende Vereinsjahr lenken. Gemeinsam hatte man entschlossen nicht aktiv nach einem TK-Chef zu suchen, sondern diese Arbeit hauptsächlich bei mir zu lassen. Dieses Amt hängt vor allem von der Erfahrung ab, so wäre es kaum möglich schnell fündig zu werden. So startete man halt mit einem Präsi und einem TK-Chef in Personalunion.

Dies sollten nicht die einzigen Ungewissheiten sein, denn in der Frauenmannschaft zeichneten sich etliche Abgänge ab und ein Trainer konnte im Spätfrühling auch nicht präsentiert werden. Somit war die Vorbereitung des Vereins auf vielen Unkonstanten basierend.

Badi, der Herrentrainer und die Juniorentrainer Ändu, Gwerdi und Dani Keller sollten das Glück haben, dass Mannschaften und Trainingsbetrieb zusammengestellt und geregelt waren und sie sich ganz auf die kommende Saison konzentrieren konnten. Für handball spiez sollte eine längere Zeit ohne Juniorenmannschaften zu Ende gehen.

Unter dem Thema "Suche" stand der Sommer bis fast hin zum Trainingslager. Zuerst die Suche nach den richtigen Dankesworten des Präsidenten an Gwerdi und seine Eltern, aufgrund der grandiosen Organisation des ersten ganzheitlichen Vereinsanlasses seit langem. Weiter auf der Suche nach einem Trainer waren die Frauen und eben auch der TK-Chef und auf der Suche nach ihrem Platz im Vorstand und der bestmöglichen Art die anfallenden Arbeiten zu erledigen war die Vereins-führung. Zum Glück konnte die Trainersuche stetig eingeschränkt und letztlich ganz beendet werden denn Dani Willi und Badi Steiner waren bereit die unsere Frauen gemeinsam zu trainieren. So war ja alles im Lot, oder?

Mitnichten. Zumindest ich kam mir manchmal vor wie ein Feuerwehrmann bei der Abdichtung einer lecken Staumauer. André Mägert, Juniorenverantwortlicher und Sponsoring-Beauftragter, erhielt die Chance sich beruflich zu verändern. Leider räumlich so abseits von Spiez, dass er die Aufgaben nicht weiter wahrnehmen konnte. Erneut sollte uns eine gewaltige Portion an Erfahrung verloren gehen.

Trotzdem, ab dem Trainingslager sollte die kommende Spielzeit mehr oder weniger besprochen und aufgegleist sein. Mit den Ideen von Dani Keller und Gröne Avduli, den neuen Vereinsmitgliedern, sollten auch neue Ideen und Bereitschaft zur Arbeit in den Verein kommen. Dani wollte für Ändu Mägert in die Bresche springen und bald meldete sich Gröne bereit die Aufgaben des TK-Chefs zu übernehmen.

Erste Probleme stellten sich bereits im Herbst heraus. In der Unterschätzung, dass neue Arbeitskräfte erstens etwas länger brauchen und zweitens auch eine Einarbei-tungsphase benötigen, gingen im Vorstand einige Dinge schief. Von den Frauen kamen immer wieder Meldungen über Unstimmigkeiten zwischen den Trainern und auch zwischen Trainern und Mannschaft. Bussen des Verbands wegen vielen Kleinigkeiten und terminliche Schwierigkeiten überhaupt Vorstandssitzungen abzuhalten, rundeten das Bouquet ab. Nun kamen auch vorher unwesentliche Probleme zum Vorschein. Z.B. die geografische Distanz des Kassiers zum Verein, die Ämterkollision von Gwerdi und mir, meinem berufliche Veränderung mit wesentlich mehr Präsenzzeit im Job und ab November eine Verletzung am Finger, die dazu führte, dass ich länger nicht in der Halle anwesend war.

Genug gejammert. Unter dem Strich lief die erste Saisonhälfte sportlich im Mass und die Neujahrspause mit einer Vorstandssitzung liess mich auf eine Besserung hoffen.

Die zweite Saisonhälfte ist nun meiner Ansicht nach nur noch eine Konsequenz aller Tatsachen aus der ersten. Ich war zwar wieder zurück in der Halle und somit auch am Puls, aber vor allem fehlende Kommunikation im Bereich TK, die berufliche und die zeitliche Belastung als Schiedsrichter von Ädu, die Belastung von Gwerdi, persönliche Krisen von Gröne und Dani Keller, die verletzungsbedingte Abwesenheit von Isabel, all diese Faktoren führten zu erneuten Bussenzahlungen, nicht durchorganisierter Administration und Leerläufen.

Ich will hier keine Vorwürfe loswerden, wenn überhaupt, dann nur am mich selbst. Im Nachhinein hätte ich wissen sollen, dass man Lern- und Lehrphasen im Vorstand braucht, Absprachen untereinander halt weniger persönlich sondern mehr schriftlich und telefonisch stattfinden sollten und man bestimmt nie aufhören sollte Wichtiges bei Mannschaften, Trainern und Vorstandskollegen durchzusetzen. Sicherlich muss die Verantwortung auch wieder auf mehr Schultern verteilt werden.

Nun merke ich, dass vieles angepackt werden muss. Aber ich merke auch eine wesentlich grössere Unterstützung als noch vor einem Jahr. Mit einem motivierten Nachwuchschef, einem allein verantwortlichen Badi Steiner als Frauencoach, einem etwas besser entlasteten Gwerdi und einem Vorstand, der aus gemachten Fehlern lernen will und muss, gehe ich motiviert ins neue Vereinsjahr. Mit Dani Keller und Gröne, die zwar keine fest zugeteilten Ämter mehr innehaben, aber ihre Unterstützung zugesichert haben, mit Urfi als J+S-Coach und zusammen mit Chrümu als Planer des Trainingslagers '09, mit Isabel als neuer Sponsoringverantwortlicher spüre ich frischen Wind in den Segeln des Vereins.

Nebst den Angesprochenen, die neu oder erneut mitarbeiten wollen, seid nun aber Ihr alle Vereinsmitglieder auch gefragt. Verein heisst nie Kritik an Leuten, die etwas machen üben, ohne es selbst besser zu können. Verein heisst mithelfen und nicht konsumieren. Verein bedeutet mal ein Auge zudrücken und einen konstruktiven Vorschlag bringen. So wollen wir alle ins neue Vereinsjahr starten.

Zuletzt möchte ich danken. Sicher allen, die den Verein im Sturm über Wasser gehalten haben aber auch allen Angehörigen und denen, die bereit sind dem Vorstand noch einmal das Vertrauen auszusprechen. Am meisten danke ich denen, die denken, dass sie alles besser können und dies im Verein auch beweisen wollen.

Der Präsident
Michu Ruf

Jahresbericht des TK-Chefs, Saison 07/08

Zum Bericht des Präsidenten möchte ich nur noch die sportliche Sicht hinzufügen.

Die Herren voll im Fahrplan, die Frauen im Training für sich allein, die Junioren in Vorfreude auf die Spiele – so würde ich in Kürze den Sommer 07 beschreiben.

Vor einem intensiven Trainingslager mit wenig weiblicher Beteiligung wurden bereits Bernercup-Partien gespielt. Die Frauen waren nur zu sechst und entschieden sich für eine Forfaitniederlage und die Herren sollten bereits früh einen guten Formstand gegen den späteren Ligagruppensieger Wacker Thun zeigen. Leider wurde die Partei trotzdem mit 22:28 verloren.

Die Männer sollten nach dem ersten Meisterschaftssieg mit einem Tor Vorsprung (Gegner war Grauholz) noch weitere so knappe Siege folgen lassen. Die Frauen, wie auch die U17-Mannschaft verloren je das erste Spiel. Siege und Niederlagen wechselten sich bei den Frauen und Herren etwa in gleicher Weise ab, bei den Männern waren es meist eher knappe Resultate, beim Frauenteam waren die Resultate meist klar. Eine Ausnahme bildete Mitte Dezember ein Unentschieden gegen Biel. Tabellenmittelfeld war so bei beiden Aktivteams der Ort des Aufenthaltes zum Jahresübertritt.

Die Junioren U17 bezahlten Lehrgeld. Nicht mangelnder Einsatz, nicht fehlender Wille sondern der Mangel an Erfahrung und wohl auch manch starker Gegner führten zu teils hohen Niederlagen. Allerdings erfolgte am 25. November auch der erste und einzige Sieg der Saison, was zu Freude und Hoffnung Anlass gibt. Bei der Animation U13, wo einzig Turniere gespielt werden, sollten sich rasch gute Resultate und grosse Fortschritte zeigen. Mir scheint hier aber das wichtigste, dass die Freude im Vordergrund steht. Der Handballsport, der uns allen am Herzen liegt, soll unseren jungen Vereinsmitgliedern noch lange Freude bereiten.

Saisonhälfte zwei, sollte trist beginnen. Der Januar mit seinen 4 Spielen des Gesamtvereins brachte keinen Sieg hervor. Nachdem die Herren am 2. Februar gegen Länggasse mit 25:17 gewonnen hatten folgten dann wiederum drei Niederlagen und der Abstiegsstrich rückte näher. Mit Wacker Thun und RW Belp warteten zudem der erste und dritte der Tabelle. Sollte der direkte Wiederabstieg warten? Nein, mit dem besten Weekend der ganzen Saison und zwei knappsten Siegen gegen beide Teams hatte man den Abstieg frühzeitig abgewendet und gezeigt, was eigentlich mit dieser Mannschaft möglich wäre. 16 Spiele, 6 Siege, 10 Niederlagen, 12 Punkte. Rang 7 von 9 Mannschaften. Minimalziel Ligaerhalt erfüllt.

Die Frauen hatten Verletzungspech und Abwesenheiten zu beklagen. So konnte man nur noch zwei Siege feiern gegenüber 5 Niederlagen, doch die Konkurrenz in der unteren Tabellenhälfte patzerte und am Schluss schlug man eben mit Lyss einen direkten Konkurrenten am Strich. 16 Spiele, 5 Siege, 1 Unentschieden, 10 Niederlagen, 11 Punkte. Rang 6 von 9 Mannschaften. Die Erwartungen des Vorstandes nicht ganz erfüllt.

Nachdem die U17 in die Promotionsgruppe 3 eingeteilt wurde, in der Hoffnung Gegner in ähnlicher Stärke zu finden, stellten sich diese als mindestens ebenso stark wie die vorherigen Gegner heraus. Wiederum wurde Lehrgeld bezahlt, doch überwog zumindest bei mir die Freude, dass wieder Junge Leute in der Halle Handball spielen. Zwei letzte Plätze in der Promotion und in der Quali resultierten aus der ersten Saison, aber auch ein schöner Sieg.

Bei der U13 konnte man je länger die Saison dauerte, je mehr Spieler und engagierte Eltern feststellen. Wiederum wurden lebhafte Turniere, eines auch in Spiez durchgeführt. Gegen die bessere von zwei Mannschaften von Wacker wurde eines der besten Spiele aller Turniere gespielt.

Dank gebührt allen Trainern, Schiedsrichtern, dem J+S Coach, Hallendienstlern und allen die stellvertretend in irgendwelchen Funktionen tätig waren. Ein grosser Dank geht an Gröne, der bereitwillig viele Aufgaben übernahm, auch wenn letztlich nicht alles zu meiner Zufriedenheit erledigt wurde.

Der grösste Dank geht aber an Edä, die während Jahren in verschiedensten Funktionen in der TK tätig war. Mal als Juniorinnentrainerin (ja, das gab's auch mal), dann als Materialwartin aber am längsten als Hallenchefin. Edä, herzlichen Dank für Deine stille, verlässliche und wertvolle Arbeit für handball spiez.

Der TK-Chef
Michu Ruf

Saisonabschlussbericht 07/08: Damen 2. Liga handball spiez

Was war und was hätte sein können
Nach 16 Meisterschaftsspielen belegte die Damenfrauschaft den sechsten Schlussrang und entging um vier Punkte der Abstiegsrunde. Mit diesem einfachen Satz könnte man die abgelaufene Saison in etwa zusammenfassen. "Könnte" - doch so einfach wollen wir (Frauen und Trainer) es uns nicht machen. Das Team, wenn ich es einmal so nennen will, hat es verpasst an die vorangegangenen Erfolge anzuknüpfen. Vielleicht waren es aber genau eben diese Erfolge, die uns allen die klare Sicht einwenig trübte. Gemessen an den geworfenen Toren errangen wir lediglich den achten Platz, indes die Abwehrleistung mit 270 erhaltenen Toren zum vierten Platz gereicht hätte. "Hätte" - wenn denn alle Teammitglieder sich auch für das gleiche Ziel eingesetzt hätten. Zum Trainingsbeginn Ende August (!!!!) fanden sich eine stattliche Anzahl Mitstreiterinnen ein, welche "unter gewissen Voraussetzungen" nochmals eine Saison in Angriff nehmen wollten. Bereits die Ankündigung zweimal in der Woche trainieren zu wollen stiess auf eine gewisse Ablehnung, da frau "ja nicht aufsteigen wolle". Das Trainingslager im September konnte seinen Zweck mit nur neun Teilnehmerinnen nicht ganz erfüllen, war aber für die konditionelle Arbeit durchaus sinnvoll. Bereits die ersten zwei Meisterschaftsspiele zeigten aber, dass wir zuwenig gemacht hatten im Bezug auf Spielgestaltung, Entschlossenheit und Einsatz. Die "jungen Dinger" von Huttwil/Herzogenbuchsee und Grauholz flogen uns nur so um die Ohren und zeigten auf, wie in der Saison Handball gespielt werden sollte. Da bereits im dritten Spiel der erste Sieg folgte, liessen wir uns nicht weiter beunruhigen und strebten im vierten Spiel einen weiteren Sieg an. Diesen hatten wir fünf, oder waren es drei, Minuten vor Spielende vor Augen - unsere körperliche und mentale Voraussetzungen liessen uns dieses Spiel aber noch bitter verlieren. Und da war er dann - der Riss, der zu diesem Zeitpunkt noch unscheinbar schien, sich aber im weiteren Verlauf der Meisterschaft stetig vergrösserte und zu eigentlichen Grabenkämpfen, die natürlich nicht offen ausgetragen wurden, gipfelte. Das Team zerfiel unmerklich aber stetig in seine Einzelteile und erlebte in Langnau seinen spielerischen und zwei Wochen später in Bern den menschlichen Tiefpunkt. Mit dem wichtigen Sieg im Rückspiel gegen Langnau errang das Team dann aber die entscheidenden Punkte, die einen gewissen Vorsprung auf die Abstiegsrundenplätze ausmachten. Kämpferisch und voller Engagement wurde dann gegen die beiden Erstplatzierten Handball gespielt und obwohl beide Spiele verloren gingen erhielten wir Einsicht auf "was hätte sein können". Mit einem Sieg im letzten Meisterschaftsspiel erreichten wir dann noch einen versöhnlichen Abschluss im Bezug auf die Platzierung und die Gewissheit, dass die Damenmannschaft durchaus ihre Berechtigung innerhalb der 2. Liga hat.

Die Frage zur abgelaufenen Saison stellt sich aber, was hätte sein können, wenn sich alle in den Dienst der Mannschaft gestellt hätten? Wenn jede Spielerin ihre "Termine" so organisiert hätte, dass sie auch möglichst viele Trainings hätte absolvieren können? Wenn jede Spielerin ihre eigene Leistung vor der Leistung der anderen kritisch beurteilt? Wenn jede Spielerin die Fehler der Mitspielerin akzeptiert hätte? Wenn sich jede Spielerin für ein Team eingesetzt hätte? Und generell: Wenn jede Spielerin den Teamgedanken nicht nur auf der Zunge sondern vorallem im Herzen und im Charakter tragen würde?

Wir haben es verpasst auch in Niederlagen Gutes zu sehen und GEMEINSAM besser zu werden, denn "in seiner Niederlage erkennt man die wahre Grösse eines Menschen". Nun sollten wir alle, die heute noch dem Team angehören und ihre Freizeit für einen faszinierenden Sport einsetzen, bestrebt sein, dass Toleranz, Anerkennung und Teamfähigkeiten nicht nur Worte bleiben.

Der Trainer
Badi Steiner

Saisonabschlussbericht 07/08: Männer handball spiez

Die erste Saison nach dem Aufstieg in die dritte Liga ist Geschichte. Zwar haben wir das vom Team definierte Minimalziel, den Ligaerhalt, mit dem siebten Schlussrang geschafft, aber trotzdem können wir mit dem Erreichten nicht zufrieden sein, denn es wäre weitaus mehr dringelegen.

Unsere Saison war geprägt von Tops und Flops. Die einzige Konstante war unsere Inkonstanz. Auf gute Leistungen folgte meistens ein schlechtes Spiel. Es wurde augenfällig, dass wir uns vor allem in den Spielen schwer taten, in welchen wir als Favorit galten. In diesen Spielen gelang es uns nicht, das Diktat zu übernehmen. Es fehlt uns die mentale Stärke, zu oft passieren dieselben Fehler. Es muss uns gelingen, besser aus diesen zu lernen, um einen Schritt weiterzukommen.

Des Weiteren offenbarte sich eine eklatante Abwehrschwäche. Vor allem nachdem Simu uns Richtung Mittel- und Südamerika verlassen hatte, fehlte uns der Abwehrleader. Wir brauchten lange, bis wir uns auf die neue Situation eingestellt hatten.

Die lange Verletztenliste war auch ein wesentlicher Punkt, der ein besseres Abschneiden verhindert hat. Durch immer wieder neue Mannschaftsaufstellungen fehlten die Automatismen.

Positiv zu erwähnen ist die Ausgeglichenheit der Teams in der dritten Liga. Es gab keinen wirklich schwachen Gegner und die Topteams waren auch nicht so überlegen, dass sie nicht zu schlagen waren. Dies bekamen der Erste (Wacker) und der Dritte (Belp) zu spüren, konnten wir doch diese beiden Teams besiegen. Das war dann auch das Saisonhighlight gewesen. Die Ausgeglichenheit der Teams führte dazu, dass wir in jedem Spiel gefordert wurden, was doch einen wesentlichen Unterschied zur vierten Liga darstellte! Das hat wirklich Spass gemacht.

Trotz dem nicht ganz wunschgemässen Verlauf der letzten Saison hat es mir wieder viel Freude bereitet, mit dem Team zu arbeiten. Ich finde, dass wir einen guten Zusammenhalt haben. An dieser Stelle herzlichen Dank an euch Spieler!

Der Trainer
Badi (ohne Steiner)


Trainingslager Mürren 2007

Wie schon in den letzten Jahren, begann das Trainingslager für die Damen bereits am Freitag. Kurz nach dem Mittag besammelten sie sich in Spiez und fuhren gemeinsam Richtung Stechelberg. Um 16 Uhr startete dann schon die erste Trainingseinheit. Nach dem Nachtessen fand noch das zweite Training statt, das um 22 Uhr endete.

Am Samstagmorgen in aller Früh und bei eisiger Kälte versammelten sich auch die Herren auf dem Kiesplatz bei der BP Tankstelle in Spiez. Auf einige Autos verteilt fuhren sie, die einen etwas schneller, die anderen etwas langsamer, nach Stechelberg. Mit der Gondel ging’s anschliessend ins 1650m hochgelegene, autofreie Mürren.
Von 10 – 12 Uhr absolvierten die Herren gemeinsam mit den Damen das erste von drei zweistündigen Trainings an diesem Tag. Zwischendurch verpflegte uns das Sporthotel, das uns auch als Unterkunft diente, mit gewohnt köstlichen Mahlzeiten. Wer zwischendurch eine Auflockerung nötig hatte, konnte sich diese im Hallenbad neben der Halle holen.

Um ca. 21 Uhr hiess es dann: Zeit zur freien Verfügung. Diese wurde ganz unterschiedlich genutzt. Einige widmeten sich einem Film, einige gönnten sich im “Stübli“ einen Apero und wieder andere verschlug es direkt in den obligaten “Bliemlichäller“. Der Barkeeper ist übrigens, wer hätte es geahnt, immer noch derselbe Herr im Anzug! Es war ein feucht fröhlicher Abend und ich bin überzeugt, dass jeder die Möglichkeit hatte seinen Flüssigkeitsverlust der Trainings wieder auszugleichen. Einige Handballer/innen haben offensichtlich sehr viel geschwitzt und blieben bis zum bitteren Ende (Namen der Redaktion bekannt).

Am Sonntagmorgen war nach freiwilligem Joggen um 8.30 Uhr das Morgenessen angesagt. Die Damen hatten anschliessend ihr eigenes Programm und beendeten das Trainingslager am Mittag. Für die Herren stand nach der Zimmerabgabe das erste Training auf dem Programm. Nach erneut gutem Mittagessen gab’s zum Schluss noch eine dreistündiges Übungssequenz, die mit einem Theorieteil und einem kleinen Match aufgelockert wurde.

Um 17 Uhr war dann auch für die Herren Schluss. Mit der nächsten Gondel und vielen Touristen ging’s wieder Richtung Heimat.

Fazit:
- Mürren 2007 war ein grosser Erfolg.
- Die Organisation war einwandfrei. Es hatte jeder und jede ein Bett im Sporthotel, das Essen war gut und vor allem gab es für jeden genug...
- Sämtliche Trainingseinheiten der Damen und der Herren wurden mit viel Aufwand durch die beiden Trainer Badi & Badi vorbereitet und durchgeführt.
- Das Trainingslager war eine super Vorbereitung für beide Teams. Es gab uns nochmals die Gelegenheit unsere Spielzüge und Verteidigungstechniken etwas zu vertiefen.
- Zusätzlich konnten die neuen Mitspieler besser und auch mal von einer anderen Seite kennen gelernt werden.

Na dann, bis zum nächsten Mal...
Simu


Spiez Info, September 2007
Saisonvorschau: Männer handball spiez

Nachdem die meisten der zweiten Mannschaft beschlossen hatten, die Handballschuhe an den Nagel zu hängen, konnten wir wegen Personalmangels nur noch ein Team für die diesjährige Meisterschaft anmelden.

Im Juli haben wir mit der Vorbereitung begonnen. In der neuen Saison warten neue Herausforderungen auf uns. Einerseits müssen wir uns nach dem gelungenen Aufstieg in die 3. Liga an den höheren Rhythmus gewöhnen und andererseits gilt es, aus dem neuen Kader ein Team zu formen. Dieses setzt sich aus dem Stamm der letztjährigen ersten Mannschaft, dem Überbleibsel der zweiten Mannschaft und Spielern, die neu zu uns gestossen sind, zusammen. Dies hat zur Folge, dass unser Kader auf 18 Spieler angewachsen ist!

Neben dem Training (zwei Einheiten pro Woche) stehen noch zwei Turnierbesuche, die Teilnahme am Berner Kantonalcup (BKC) und ein Trainingslager auf dem Programm. Am 11. August haben wir in Visp (Vespia Nobilis Cup) schon eines der zwei Turniere besucht und dort den guten zweiten Rang belegt. Was noch wichtiger ist, ich konnte bereits gute Ansätze betreffend Teambildung erkennen. Wenn wir weiter in diese Richtung arbeiten, sind wir auf dem richtigen Weg und für die Meisterschaft gerüstet.

Auch im BKC standen wir bereits im Einsatz und sind leider, wie im Vorjahr, in der ersten Runde ausgeschieden. Zwar wurde uns mit der SG Wacker Thun 2/TV St'burg 3 ein starker Gegner zugelost, aber die Niederlage wäre mit einer konstanteren Leistung vermeidbar gewesen. Dieses Spiel hat wieder einmal alle Facetten unseres Teams gezeigt. Von sehr guten Aktionen bis zu bedenklich schwachen Spielphasen war alles zu sehen. Es gilt nun, aus den Fehlern die richtigen Lehren zu ziehen, und die positiven Spielsituationen sollen uns das nötige Selbstvertrauen geben.

Wir haben noch genügend Zeit, uns optimal auf den Meisterschaftsstart vom 13. Oktober vorzubereiten. Am 23. September nehmen wir noch am Sense-Cup teil und am letzten Septemberwochenende holen wir uns den Feinschliff im Trainingslager in Mürren.

Ich freue mich auf die bevorstehende Meisterschaft. Wir haben ein gutes Team mit einem guten Zusammenhalt. In der ersten Runde treffen wir auswärts auf Handball Grauholz 3. Dort haben wir noch eine Rechnung zu begleichen. Die einzige Niederlage in den Aufstiegsspielen haben wir just gegen Grauholz kassiert und deswegen haben wir auch den Ligameistertitel verpasst.

Es würde uns freuen, den einen oder anderen Fan an unseren Heimspielen zu begrüssen. Die Spieldaten können auf unserer Website unter folgendem
Link eingesehen werden.

Trainer hb spiez Männer
Christophe Badertscher

Plauschturnier mit Grillen
Hartplatz, AC-Halle, Samstag, 25. August 2007
Um 16:00 Uhr konnten wir uns wie vorgesehen vor der Halle versammeln. Das Wetter war uns überaus hold, Erfrischungen waren zur Genüge vorhanden und Dani Keller hatte rund 60 trockene T-Shirts mitgebracht. Es hätte also kaum besser sein können.
Ändu erklärte sich bereit, die Turnieraufsicht zu übernehmen, deshalb hat es wohl auch so gut geklappt ;)

Es spielten insgesamt vier Mixed-Teams - aus Junioren, Aktiven, sowie Ehemaligen und Handballunerfahrenen zusammengewürfelt - am Plauschturnier; je 2x 7 Minuten lang, was bei dieser Hitze kein Leichtes war.
Der Ausgleich der Kräfte auf den jeweiligen Positionen war freilich nicht immer gewährleistet, dies hielt aber auch die jüngsten Spieler nicht vom Punkten ab und natürlich sollte auch der Spassfaktor im Vordergrund stehen.

Die Rangliste des Turniers lautet wie folgt:

1. Platz: Team Grönä
1. Platz: Team Grönä

2. Platz: Team Urfi
2. Platz: Team Urfi

3. Platz: Team Mike
3. Platz: Team Mike

4. Platz: Team Schlubber
4. Platz: Team Schlubber

Unsere Damen haben derweil Didu ins Eheleben verabschiedet.

Die Fotos findet ihr
hier oder in der Bildergalerie unter der entsprechenden Rubrik.

Bericht von Gwerdi

High Society bei Ruefe Flury

Bei schlechtem Wetter trat am Sonntag, 8. Juli hoher Besuch beim ehemaligen Damentrainer Rüfe Flury durch die Haustür. Unter den geladenen Gästen befand sich nicht nur Schweizer Prominenz wie Köbi Kuhn und Heidi, sondern auch Sissi, Daisy und Micky Mouse aus dem Walt Disney der Papst und Paris Hilton. Die Gäste wurden durch den Gastgeber kulinarisch verwöhnt, aus dem eigentlich geplanten Wakeboarden auf dem Thunersee wurde ein heiterer Nami. Danke Rüfe!

Bericht von Isabel Fankhauser


HV 2007
Jahresbericht des Präsidenten, Saison 06/07
Wieder ist ein Jahr voller Ereignisse vorüber gegangen. Am Ende des Vereinsjahres kommt immer wieder die frage nach den wichtigsten Ereignissen seit der letzten HV.

Sportlich gesehen war es wunderbar zu sehen was für Erfolge unsere Mannschaften erzielten. Da war mal unsere Damenmannschaft welche Berner – Meisterinnen wurden und an den Aufstiegsspielen in die 1. Liga tollen Handballsport lieferten. Endlich schafften es auch wir, die Herren, in die 3. Liga aufzusteigen.

Riesige Freude bereitete uns aber auch das Nachwuchsteam welches unter der Leitung von André Mägert, sehr viel bewegen konnte. Es war schön wieder Spiezer – Junioren auf den Spielfeldern anzutreffen. Für die kommende Saison konnten wir sogar zwei Junioren–Mannschaften anmelden. Im Moment trainieren rund 25 Junioren regelmässig in Spiez. Macht weiter so!

Natürlich fehlten letztes Jahr auch unsere Traditionellen Anlässe wie das Plauschturnier in Herzogenbuchsee, das Trainingslager in Mürren oder das Saisonabschlussfest im Schoch nicht. Solche gemeinsame Anlässe sind ausserordentlich wichtig für den Zusammenhalt in unserem Verein und sollten deshalb noch vermehrt stattfinden. Mit solchen Anlässen können wir auch die Junioren besser im Verein integrieren.

Aus Finanzieller sicht war auch dieses Jahr nicht gerade überwältigend trotz finanzieller Beteiligung der Mitglieder am Trainingslager und der Durchführung des Handballtotos. Grund für einen nicht gerade berauschenden Abschluss war wieder einmal eine Busse wegen fehlender Schiedsrichterpunkte, was in Zukunft verhindert werden sollte.

Wie die meisten von euch bereits wissen werde ich heute das Amt des Präsidenten niederlegen. Nach fünf Jahren im Vorstand, davon zwei als Präsident, ist die Zeit gekommen mein Feld zu Räumen. Familie und Beruf schreien nach mehr Zeit. Es war eine spannende und lehrreiche Zeit die ich im Vorstand verbringen durfte. An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei allen die mich in dieser Zeit so grossartig Unterstützt haben. Ich möchte mich aber auch bei allen bedanken die durch ihren grossen Einsatz zum Wohle des Vereines beigetragen haben. Ein grosses Merci!


Thun, 3. Juni 2007
Adolf Rosser


Jahresbericht des TK-Chefs, Saison 06/07
Diese Saison sollte sich alles andere als einfach gestalten, denn mit dem Aufhören von Bajram als Frauentrainer und ohne Nachwuchs, waren einerseits die langfristige Zukunft des Vereins gefährdet, andererseits die unmittelbare Zukunft der Frauenmannschaft auf einem wackligen Fundament gebaut.

Trotzdem wurde mit Eifer auf die neue Saison hin gearbeitet. Bei den Herren machte man fast keine Pause und der TK-Chef war auf der Suche nach einem Frauentrainer. Die Frauen bereiteten sich manchmal unter fremder Leitung, manchmal aber auch selbst auf die Saison vor. Letztlich hatte man im Vorstand auch erkannt, dass ohne Nachwuchs gar nicht mehr lange Jahre über Vorbereitung gesprochen werden kann. So arbeitete zuerst der Vorstand mit Ändu Mägert, letztlich nur noch Ändu eng mit Nicole Herren vom HRV zusammen um zuerst in den Schulen für Handballnachwuchs zu sorgen.

In den folgenden Zeilen gehe ich absichtlich nicht im Detail auf die sportlichen Resultate ein, sondern möchte die vergangene Saison aus der Vogelperspektive beleuchten.

Noch während der Saisonvorbereitungsphase spielte man z.B. ein Beachturnier oder die Herren den Vespia Nobilis Cup in Visp. Die Vorbereitung im Allgemeinen und Resultate aus bereits gespielten Trainings- und Turnierspielen liessen die 1. Herrenmannschaft und auch die Frauen an eine erfolgreiche Saison glauben.

Der Regionalcup war dann allerdings bei Männlein und Weiblein nicht von Erfolg gekrönt. Man schied je im ersten Spiel aus trotz eigentlich guten Leistungen. Das Trainingslager in Mürren brachte uns den letzten Schliff.

So stieg man dann in die Meisterschaft ein. Für die Frauen konnte noch kein Trainer gefunden werden und so versuchten sich verschiedene Coaches in der Betreuung an den Spielen. Im Training war es meist Badi, der die schwierige Aufgabe wahrgenommen hatte, gleichzeitig sowohl die Herren wie auch die Frauen zu trainieren. Für die Herren 1 gab es von Anfang an nichts anderes als der unbedingte Wille aufzusteigen und die Herren 2 hatten einfach Freude am Spielen.

Während es bei den Männern in beiden Gruppen hervorragend lief hatten die Frauen überraschend starke und manchmal auch unerwartet unstete Leistungen vorzuweisen. Sicher war die Verletzungshetze die 15. Spielerinnen bei den Frauen und hatte eine wichtige Funktion in dieser Mannschaft. Erfreulicherweise wurde nun von Ändu, Gwerdi und Röbu ein Juniorentraining angeboten. Von anfänglich 5 Jungs steigerte sich die Zahl der Teilnehmer schnell in den zweistelligen Bereich. An einem ersten Turnier der Jugend hatte man dann auch erste erfreuliche Erfolge.

Zur Saisonhälfte hatten die Männer 1 noch keinen Punkt abgegeben, die Herren 2 waren an der Spitze dran und die Frauen waren auf Kurs Playoffqualifikation. Bloss eben einen festen Trainer hatten sie immer noch nicht.

Man begann das Jahr 2007 so wie man das alte aufgehört hatte. Erfolge stellten sich wieder ein, das Juniorentraining hatte sich etabliert, die Verletzungen bei den Frauen heilten. Doch für die Frauen, Badi und mich wurde es aus verschiedenen Gründen immer schwieriger Matches und Trainings in geordneter Weise geschehen zu lassen. Ein Trainer hätte doch einfach schon nur die Last der Machtlosigkeit von uns genommen. Dank mehrmaligem Anfragen der Frauen hatte sich der Glücksfall Rolf Flury ergeben. Glücksfall weil er erstens ein ausgewiesener Handballexperte ist, zweitens im Lauf der Zeit seine Bereitschaft stetig stieg für diese Mannschaft seine Zeit zu opfern und drittens er einfach ein netter Typ ist.

Vor dem letzten Spielen waren die Herren 1 sichere Gruppensieger und somit in den Aufstiegsspielen, die Herren 2 hatten immer noch die Chance das Selbe zu erreichen und die Frauen waren auch sicher in den Playoffs.

Trotz dem Scheitern der Herren 2 im entscheidenden letzten Gruppenspiel hatte man in dieser Saison vieles erreicht. Die Frauen und die Herren 1 steigerten sich in den Spielen zum jeweiligen Meister stetig. Die Frauen schafften schliesslich die freudige Überraschung, wurden 2. Ligaregionalmeisterinnen und hätte man alles auf eine Karte gesetzt und dies auch gewollt hätte man wohl aufsteigen können. Den Frauen selbst, Badi und Röfe sei an dieser stelle herzlich gratuliert und gedankt.

Trotz nur einer Niederlage der Herren 1 schloss man die Auf-, Abstiegsrunde punktgleich wie der Sieger nur auf dem 3. Rang ab, so dass man immer zitterte ob der Aufstieg in die 3. Liga zustande käme??? Ja, seit einigen Tagen ist es offiziell. Spiez hat seine Aufsteigerjungs, auch hier sei herzlich gratuliert seitens TK.

Ausblickend, ist es nun wichtig endlich einen Trainer für die Frauen zu finden. Man ist stolz auf seine beiden Juniorenteams U13 und U17, denn vieles deutet darauf hin, dass der Klub nun wieder längerfristig planen kann und für die neue Führungscrew wie auch die frischgebackene 3. Liga-Herrenmannschaft ist wird es eine Saison der Bewährung.

Besten Dank an alle, die sich irgend in einer Form für die TK ins Zeug gelegt haben. Dies ist kein Grund zufrieden zurück zu lehnen, nein, es ist ein Grund den "Grind no wyter abe z'ha und z' seckle!"

Der TK-Chef
Michu Ruf


Saisonabschlussbericht: Damen 2. Liga handball spiez
Nach zahlreichen Abgängen in der Saison 2005/2006 mussten sich die Damen der 2. Liga auf die Suche nach neuen Spielerinnen und einem neuen Trainer machen. Bereits zum ersten Training konnten sieben neue Gesichter, allesamt von Wacker Thun, deren Mannschaft nach einer dürftigen Saison aufgelöst wurde, in der Halle begrüsst werden. Die Trainersuche verlief leider nicht so erfolgreich und die Damen starteten im Sommer ohne Trainer in die Saisonvorbereitung. Beim traditionellen Trainingslager in Mürren wurden die Spielerinnen vom Herrentrainer Christoph Badertscher unterstützt. Neben Konditionstrainings und taktischen Einheiten war es für das neu zusammengewürfelte Team vor allem wichtig, sich untereinander zu finden und in ein gemeinsames Spiel zu kommen.

Vierzehn Tage nach dem intensiven Trainingslager stand dann das erste Meisterschaftsspiel vor der Tür. Nicht nur die Spiezerinnen selber sondern auch die gegnerischen Mannschaften waren gespannt, auf die Leistungen der neuen Damenmannschaft von handball spiez. Die beiden ersten Spiele gegen Münsingen 3 und Uni Bern gewannen die Spiezerinnen überlegen. Doch schon beim dritten Spiel musste die Mannschaft mit einer ersten Niederlage zurecht kommen. So verlief die Vorrunde nicht immer Wunsch gemäss und Spiez schied beim Berner Cup bereits im 1/4-Final aus.

Gestärkt und mit Rolf Flury an der Seite starteten die Spiezerinnen in die Rückrunde. Durch die neue Trainerlösung wurde in der Mannschaft eine zusätzliche Motivation ausgelöst. Von Spiel zu Spiel verbesserte sich das Team, so dass Spiez die letzten vier Meisterschaftsspiele ungeschlagen blieb.

Nach der durchzogenen Meisterschaft startete Spiez als vierte in die Playoff-Spiele. Das erste Halbfinalspiel gegen die erst Platzierten der Meisterschaft Handball Grauholz gewann Spiez souverän mit 22:15. Beim Rückspiel in Zollikofen verlor Spiez zwar mit 20:26. Doch Dank dem super Resultat vom ersten Spiel konnten die Spiezerinnen in Zollikofen die Halle jubelnd verlassen. Mit dem Einzug in den Final war der Bernermeister-Titel plötzlich zum Greifen nah... Hochmotiviert reisten die Spielerinnen nach Bern zum ersten Finalspiel. Trotz einer guten Leistung des Teams verloren die Oberländerinnen gegen Uni Bern mit 20:18. Mit dem Ziel den Titel nach Hause zu holen, trat die Mannschaft in der Lachenhalle das Rückspiel an. Woran vor der Saison wohl niemand glaubte, wurde wahr: Die Spiezerinnen gewannen das Spiel und holten sich so den Bernermeister-Titel.

Trotz den schlechten Voraussetzungen kann die Mannschaft auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Der Gewinn des Bernermeister-Titels tröstet über das frühe Ausscheiden im Berner Kantonalcup hinweg. Die Aufstiegsspiele in die 1. Liga runden die gelungene Saison ab. Mit viel Engagement und Wille kämpfte sich die Mannschaft auf den ausgezeichneten zweiten Platz. Dies wäre sicher ohne die Unterstützung von Christoph Badertscher und Rolf Flury sowie weiteren Helfern nicht möglich gewesen. Ein herzliches Danke an all diese!


Saisonabschlussbericht: Männer handball spiez / TV Wimmis (1. Mannschaft)
Lange mussten wir bangen, bis unser Aufstieg in die dritte Liga vom HRV offiziell bestätigt wurde. Mir fällt ein Stein vom Herzen, denn alles andere als der Aufstieg wäre eine herbe Enttäuschung gewesen. Es hätte die Saisonbilanz verfälscht, da am Schluss nur noch der verpasste Aufstieg in Erinnerung geblieben wäre. Dem ist nun nicht so und ich kann den «hätti» und den «wetti» getrost beiseite legen und mit Freuden über die vergangene Saison Bilanz ziehen.

Wir können auf eine hervorragende Saison zurückschauen. Während der regulären Meisterschaft mussten wir bloss einen Punkt aus 14 Spielen abgeben. Selten wurden wir gefordert, zu gross war der Niveauunterschied innerhalb unserer Gruppe. Es war eine Zweiklassengesellschaft. Münsingen und HGO waren die zwei einzigen Teams, die vom Niveau her mithalten konnten. Bödeli hat uns zwar den einen Punkt abgeknöpft, da sie speziell für dieses Spiel alles aufgeboten haben, was Rang und Namen hat. Eine Prestigeangelegenheit zwischen den beiden Oberländerteams.

Zwischen dem letzten Meisterschaftsspiel und den Aufstiegsspielen mussten wir eine grosse Pause von einem Monat ohne Ernstkampf überbrücken. Wir nutzten diese Zeit, um uns optimal auf die alles entscheidenden Spiele vorzubereiten. Des Weiteren ist es mir gelungen, mit Monika Kopp eine sehr handballerfahrene Frau fürs Coaching zu engagieren. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an dich, Köbu. Damit der Rhythmus nicht vollständig gebrochen wurde, haben wir noch ein Trainingsspiel gegen die erste Mannschaft von Bödeli (2. Liga) bestritten. Dies war eine gute Standortbestimmung. Wir konnten zu Beginn des Spiels sehr gut mithalten, gar ein wenig dominieren, bauten aber, je länger das Spiel dauerte, zunehmend ab. Wir sind es nicht gewohnt, auf einem solch hohen Rhythmus zu spielen, und begingen dann in der Folge immer mehr Eigenfehler. Wir erkannten aber, dass wir für die Aufstiegsspiele bereit sind, und konnten mit grossem Selbstvertrauen in diese Spiele steigen.

Der Modus der Aufstiegsspiele verhält sich so, dass die drei Gruppensieger der 4. Liga und die beiden Zweitletzten der 3. Liga in einer Einfachrunde gegeneinander spielen. Die Anzahl aufstiegsberechtigter bzw. in der dritten Liga verbleibender Teams ist dann abhängig von den Verschiebungen der oberen regionalen Ligen. Dieser Fakt sollte sich dann noch als sehr ungemütlich für uns herausstellen. Der Spielplan war einmal mehr nicht zu unserem Vorteil gestaltet. Wir mussten als einzige Mannschaft alle Spiele hintereinander, dass heisst je eine Doppelrunde an zwei Wochenenden, bestreiten. Vor allem wir Enddreissiger hatten da schon ein wenig zu beissen!

Es kam dann der lang ersehnte Tag des ersten Aufstiegsspiels. Endlich hatte die unerträgliche Warterei ein Ende. Wir trafen in dieser Partie auf Grauholz 3, eine sehr routinierte Mannschaft. Leider gelang uns in diesem Spiel keine gute Leistung, sodass dieses Spiel klar mit 20:26 verloren ging. Wir konnten dieser Niederlage nicht lange nachtrauern, da wir tags darauf bereits das nächste Spiel gegen Neuenburg zu bestreiten hatten. Uns gelang eine klare Leistungssteigerung und wir konnten die «Russen» klar mit 26:17 schlagen. Es war nun klar, dass wir uns wegen unseres Fehlstarts keinen Ausrutscher mehr leisten konnten. Am folgenden Wochenende spielten wir zuerst gegen Sense, dieses Spiel konnten wir mit 27:23 für uns entscheiden. Und dann am Sonntag gabs den grossen Showdown gegen den zwischenzeitlich erstplatzierten Langenthal. In einer denkwürdigen Partie konnten wir unseren Gegner mit grossem Kampf und klugem Spiel niederringen. Wir gewannen das Spiel mit 24:20. Mit diesem Resultat haben wir Grauholz zum Ligameister gemacht − wir würden uns über eine Runde Bier sehr freuen.

Nach dem Spiel war die Freude sehr gross, auch weil wir zum ersten Mal in diesen Aufstiegsspielen warm duschen konnten. Erst nach und nach kamen die ersten Zweifel auf. Die Konstellation war sehr ungünstig. Zwar standen wir an der Spitze der Tabelle, aber Grauholz und Langenthal hatten noch die Möglichkeit, am darauf folgenden Wochenende nachzuziehen und uns von der Tabellenspitze zu verdrängen. Dass Grauholz dies schaffen würde, war uns ziemlich klar. Ihnen reichte ein Sieg gegen Sense. Wir konnten aber hoffen, uns vor Langenthal zu klassieren. Sie brauchten einen Sieg mit 12 Toren Unterschied gegen Neuenburg. Es kam, wie es kommen musste, das Worst-Case-Szenario traf ein. Grauholz gewann erwartungsgemäss und die «Russen» hatten uns verraten, sie verloren ihr Spiel mit 16:37. Das war ein Hammer! Wir waren nun punktgleich mit den beiden Ersten, aber auf den dritten Rang abgerutscht. Ob das nun zum Aufstieg reichen würde, beschäftigte uns für die nächsten fünf Wochen. So lange liess uns der HRV im Unklaren. Das verstösst doch fast gegen die Menschenrechte. Nun, was soll’s − was lange währt, wird endlich gut. Wir haben es gepackt! Hopp Spiez, forever… Nie wieder «Hottentotten»!!!

Nun, nach all der Laudatio, kommen doch noch ein paar ermahnende Worte ans Team: Der Aufstieg in die dritte Liga war ein verdammt steiniger Weg; deshalb müssen wir alles daran setzen, uns dort zu halten. Das heisst, wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen.

Zuletzt möchte ich ans Team ein grosses Dankeschön richten: Es war eine tolle Saison, es hat mir unheimlich Spass gemacht!

Der Trainer
Badi


Spiez Info, September 2006
Saisonvorschau: Männer handball spiez / TV Wimmis

Nach Abschluss der Meisterschaft Ende Februar absolvierten wir zunächst zwei Monate lang ein polysportives Training, um mit frischem Elan im Mai mit der Vorbereitung der kommenden Saison zu beginnen. Während der Monate Mai und Juni arbeiteten wir im individuellen und physischen Bereich und im Juli standen gruppentaktische Elemente auf dem Programm. Ab August kam dann noch die Mannschaftstaktik hinzu und es stand ein Turnierbesuch (Vespia Nobilis) auf dem Terminkalender. Das Turnier in Visp haben wir auf dem vierten Rang von zehn Teams beendet. Die Leistungen waren unterschiedlich gut. Da wir aber meistens gegen höher klassierte Mannschaften spielten (dritte Liga), muss man unter dem Strich mit dem Erreichten zufrieden sein. Im kleinen Final fehlte uns die Kraft, um das Turnier mit einer positiven Leistung zu beenden. Dies war auf das knappe Kader zurückzuführen. Zudem fiel ein Spieler bereits zu Beginn des Turniers verletzungsbedingt aus.
Im September werden wir weiter an der Mannschaftstaktik feilen. Des Weiteren spielen wir zum ersten Mal auch im Berner Cup mit. Wir hoffen, den Drittligisten HBC Ins/HC Kerzers zu bezwingen, um noch eine weitere Runde spielen zu können. Den September beschliessen wir dann im Trainingslager in Mürren, wo wir uns den letzten Schliff holen. Danach gilt es dann ernst. Am 7. Oktober beginnt die Meisterschaft. Nachdem der Erstplatzierte der letzten Meisterschaft aufgestiegen ist, wäre die logische Konsequenz, dass wir als Zweitplatzierte nun auch aufstiegen. Das Potenzial ist durchaus vorhanden und die Mannschaft hat sich dies anlässlich einer Teamsitzung auch ganz klar zum Saisonziel gesetzt, nur der Sport folgt bekanntlich anderen Gesetzmässigkeiten. Wir müssen die restliche Zeit der Vorbereitung nutzen, uns weiter zu verbessern. Wichtig erscheint mir auch, dass wir fähig sind, unser Potenzial optimal zu nutzen, und dass wir noch mehr zu einem geschlossenen Team zusammenwachsen.

Spielplan Teil 1
07.10.06 16:00 SG hb spiez 2/TV Wimmis HBC Münsingen Spiez, MZH ABC-Zentrum
14.10.06 16:00 SG hb spiez 2/TV Wimmis ATV Mattenhof-Holligen Bern Spiez, MZH ABC-Zentrum
21.10.06 16:00 SG hb spiez 2/TV Wimmis HG Bödeli 2 Spiez, MZH ABC-Zentrum
11.11.06 16:00 Wacker Thun Drü SG hb spiez 2/TV Wimmis Thun, Sporthalle Lachen
18.11.06 16:45 HGO 2 SG hb spiez 2/TV Wimmis Ittigen, Turnhalle Rain
02.12.06 15:30 Handball Langnau 2 SG hb spiez 2/TV Wimmis Langnau, Sek. Höhenweg
10.12.06 15:00 SG hb spiez 2/TV Wimmis HBC Rotweiss Belp 2 Spiez, MZH ABC-Zentrum

Spielplan Teil 2 (provisorisch)
13.01.07 13:00 HBC Rotweiss Belp 2 SG hb spiez 2/TV Wimmis Belp, Turnhalle Neumatt
27.01.07 13:00 HBC Münsingen SG hb spiez 2/TV Wimmis Münsingen, Schlossmatt
10.02.07 12:00 HG Bödeli 2 SG hb spiez 2/TV Wimmis Unterseen, Bödeli-Bad
11.02.07 15:00 SG hb spiez 2/TV Wimmis HGO 2 Spiez, MZH ABC-Zentrum
17.02.07 16:00 SG hb spiez 2/TV Wimmis Wacker Thun Drü Spiez, MZH ABC-Zentrum
24.02.07 16:00 SG hb spiez 2/TV Wimmis Handball Langnau 2 Spiez, MZH ABC-Zentrum
17.03.07 13:00 ATV Mattenhof-Holligen Bern SG hb spiez 2/TV Wimmis Bern, Turnhalle Spitalacker

Der Trainer
Christophe Badertscher


HV 2006
Saisonabschlussbericht: Männer handball spiez / TV Wimmis
1. Mannschaft
Wir können auf eine gute Saison zurückschauen, obschon wir unsere Zielsetzung, den Aufstieg in die dritte Liga, nicht erreicht haben. Wenn man den Meisterschaftsverlauf etwas genauer unter die Lupe nimmt, erkennt man zwar, dass wir trotz nur zwei Niederlagen nie den Hauch einer Chance hatten, den ersten Platz unserer Gruppe zu erreichen. Diesen Rang hätten wir benötigt, um in der Aufstiegsrunde auf einen der beiden aufstiegsberechtigten Plätze zu gelangen. Die beiden Niederlagen kamen just gegen den Gruppenersten Espace Handball 3 zustande. Obwohl wir uns im zweiten Spiel deutlich steigern konnten und zu Beginn der Partie sogar leicht besser waren, mussten wir zum Schluss neidlos anerkennen, dass Espace das klar bessere Team war. Es fanden während der Meisterschaft zu wenig Spiele auf einem solch hohen Niveau statt. Diese Spiele hätten wir gebraucht, um Espace noch mehr fordern zu können. Trotz allem bin ich, wie eingangs meines Berichts bereits erwähnt, mit dem Erreichten zufrieden. Nachdem ich das Team im letzten Juni übernommen hatte, ging es mir primär mal darum, der Mannschaft mein Spielkonzept zu vermitteln. Nach anfänglichen Problemen hat das Team diese Strukturen immer mehr verinnerlicht. Wir sind auf dem richtigen Weg und nun geht es darum, weiter daran zu arbeiten. Ich hoffe, mit dem gleichen Kader in die neue Saison zu steigen, uns eventuell punktuell noch verstärken zu können, so dass wir den heuer erreichten zweiten Rang toppen können.

2. Mannschaft
Auch die zweite Mannschaft kann mit dem Erreichten zufrieden sein. Das Team war eine Mischung von Routiniers und jungen Nachwuchsspielern. Das Ziel bestand darin, den Jungen eine Spielgelegenheit zu geben und von der Erfahrung der Routiniers zu profitieren. Mit dem vierten Rang kann das Team auch resultatmässig zufrieden sein, obwohl der dritte Rang durchaus hätte erreicht werden können, wenn alle Spieler regelmässig trainiert hätten!

Der Trainer
Badi


Spiez Info, Dezember 2005
Saisonzwischenbericht: Männer handball spiez / TV Wimmis
1. Mannschaft
Die Vorrunde ist abgeschlossen und es ist Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Vergleicht man die Leistung zu Beginn der Saison mit dem aktuellen Formstand, so ist uns eine deutliche Steigerung gelungen, und ich kann mit der Mannschaft sehr zufrieden sein. Der Saisonauftakt war uns völlig missraten. Klar mussten wir im ersten Spiel gleich gegen den stärksten Gegner unserer Gruppe, Espace, antreten. Und klar hat heuer die Saison viel zu früh begonnen; nachdem ich das Team im Juni dieses Jahres neu übernommen hatte, war die Zeit einfach zu knapp, um am 10. September schon 100%ig bereit zu sein. Trotz dieser erschwerenden Startbedingungen war unsere Leistung enttäuschend. Wir konnten die Partie gegen Espace in der ersten Halbzeit lange Zeit ausgeglichen gestalten, bis wir kurz vor der Pause den Faden und auch das Spiel verloren. Der Gegner konnte mit ein paar Gegenstössen vorentscheidend von 8:8 auf 8:15 davonziehen. Die nächsten Spiele verliefen weitaus positiver. Den Grundstein dazu haben wir in Interlaken gegen Bödeli gelegt, wo uns ein sehr gutes Spiel gelungen ist. Der deutliche Sieg hat uns für die weiteren Spiele das nötige Selbstvertrauen gegeben. Die Bilanz von fünf Siegen und einer Niederlage lässt uns weiter hoffen, an den Aufstiegsspielen teilnehmen zu können. Jedenfalls werden wir versuchen, uns mit harter Arbeit weiter zu steigern.

Resultate
SG spiez/Wimmis - Espace Handball 3 17 : 31 (08:15)
HG Bödeli 2 - SG spiez/Wimmis 18 : 35 (09:17)
SG spiez/Wimmis - ATV Mattenhof-Holligen Bern 27 : 15 (15:06)
SG spiez/Wimmis - HBC Münsingen 25 : 19 (10:09)
Wacker Thun Drü - SG spiez/Wimmis 20 : 25 (08:15)
HGO 2 - SG spiez/Wimmis 21 : 29 (09:13)

Tabelle
1 Espace Handball 3 12 Pkt.
2 SG Spiez/Wimmis 10 Pkt.
3 HGO 2 7 Pkt.
4 Wacker Thun Drü 4 Pkt.
5 HG Bödeli 2 3 Pkt.
6 ATV Mattenhof-Holligen Bern 2 Pkt.
7 HBC Münsingen 0 Pkt.
8 TV Länggasse Bern 4 (Rückzug) 0 Pkt.

2. Mannschaft
Unser Zwöi hat auch eine sehr gute Vorrunde gespielt. Mit fünf Siegen und zwei Niederlagen ist es auf dem guten dritten Tabellenrang, punktgleich mit dem Tabellenzweiten, klassiert.

Christophe Badertscher


Spiez Info, September 2005
Saisonvorschau: Männer handball spiez / TV Wimmis
Im Juni dieses Jahres habe ich das Amt des Spielertrainers bei der Spielgemeinschaft handball spiez / TV Wimmis übernommen. Während des Sommers haben wir jeweils einmal pro Woche trainiert, wo wir vor allem im individuellen Bereich und in Kleingruppen gearbeitet haben. Anfang August haben wir den regulären Trainingsbetrieb aufgenommen, das heisst, wir trainieren jetzt am Dienstag (AC-Halle, Spiez) und/oder Donnerstag (Chrümighalle, Wimmis). Die Schwerpunkte liegen im taktischen Bereich (Einüben von Angriffs- und Verteidigungskonzepten). Die Vorbereitung auf die neue Saison fällt heuer extrem knapp aus, da der Verband den Meisterschaftsstart auf Mitte September festgelegt hat. Ein so früher Start ist in den regionalen Ligen eher ungewöhnlich. Es ist schwierig, in so kurzer Zeit zu einem Team zusammenzuwachsen. Einerseits ist da ein neuer Trainer mit neuen Ideen, anderseits gilt es noch neue Spieler zu integrieren. Die Spielgemeinschaft stellt zwei Teams, die beide in der 4. Liga ihre Meisterschaft bestreiten. Wir haben eine gute Mischung von jungen und routinierten Spielern. Ziel ist es, dass eine der beiden Mannschaften die Aufstiegsspiele erreicht. Ich denke, dies ist ein durchaus realistisches Ziel, wenn wir nicht von zu vielen Verletzungen gebremst werden und wir uns durch seriöses Training kontinuierlich steigern können. Es würde uns freuen, dich an einem unserer Spiele als Fan begrüssen zu dürfen.

Erste Mannschaft:
Sa 10.09.05 16:00 Espace Handball 3 Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
So 18.09.05 12:45 Länggasse Bern 4 Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 22.10.05 15:30 HG Bödeli 2 Unterseen, Sporthalle Bödeli-Bad
So 23.10.05 15:00 M’hof-Holligen Bern Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
So 30.10.05 15:00 HBC Münsingen Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 19.11.05 13:00 Wacker Thun Drü Thun, Turnhalle Progymatte
Sa 03.12.05 16:45 HGO 2 Ittigen, Turnhalle Rain
Sa 17.12.05 16:30 HBC Münsingen Münsingen, Sportha. Schlossmatt
Provisorisch: Sa 21.01.06 13:00 M’hof-Holligen Bern Bern, Turnhalle Tscharnergut 2
So 05.02.06 16:20 HG Bödeli 2 Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 11.02.06 17:35 Espace Handball 3 Biglen, Espace Arena
Sa 18.02.06 17:20 HGO 2 Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 25.02.06 17:20 Wacker Thun Drü Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 11.03.06 14:15 TV Länggasse Bern 4 Bern, Turnhalle Spitalacker 1-2

Zweite Mannschaft:
Sa 10.09.05 17:15 Handball Grauholz 3 Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
So 18.09.05 14:15 Handball Emme 3 Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 22.10.05 13:45 HC Kerzers Kerzers, Sporth. Schmittengässli
So 23.10.05 16:15 HSV Sutz-Lattrigen Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
So 30.10.05 16:15 HC Kerzers Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 19.11.05 13:45 PSG Lyss 4 Lyss, Sporthalle Grien
Sa 03.12.05 14:45 HS Biel 3 Biel, Gymnasium Strandboden
Sa 10.12.05 13:00 TV Bümpliz Handball Bern Turnhalle Tscharnergut 2
Provisorisch:
Sa 14.01.06 17:00 Emme 3 Utzenstorf, Mehrzweckgebäude
So 05.02.06 17:35 TV Bümpliz Handball Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 18.02.06 18:35 HS Biel 3 Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 25.02.06 18:35 PSG Lyss 4 Spiez, Sporthalle AC-Zentrum
Sa 04.03.06 13:00 Handball Grauholz 3 Moosseedorf, Turnhalle Staffel 3
Sa 18.03.06 13:20 HSV Sutz-Lattrigen Biel, Sporthalle BBZ 1-3

Christophe Badertscher


Episoden aus vielen Erlebnissen mit handball spiez
Trainingslager Mürren 2004
(Ihr kommt TA NJ Alle drin vor!)
Seit der Gründung in einem Wald um Spiez, zwischen einem ASCHT und neben kleinen STÜÜCHELI sind es WELTEN zu heute.
Damals sass man nach Spielen zusammen, ass RÖSCHTI und trank aus GROSSEN Kübeln BEER. Aber heute ist das mehrheitlich TSCHABUU!

Heute wird mir schon im DENIng die HAND BAU geschwollen, andere fühlen sich ZAUGG für ein hohes Tempo und sagen: DIETRICH's haben wir nicht mehr auf Lager und wieder ANDRÉ__MÄGERT schon vor dem Training nicht joggen; ich la SHEILA sii.

AEBI-tzeli gemütlicher könnte es schon zugehen aber "AE,-BISCHER mehr erfolgreich" wenn in der REGULA NI,COLA trinkst und dafür CHRI STOFF gibst! Dann wirst Du RÖBUscht!

Das ganze merkst Du dann bei den Pflichtspielen. Zum Beispiel AE_SCHLIMMAN Foul kannst Du entgehen, wenn Du in den Lauftrainings wie die ROSSER FA BIENNE z. B. ans URFER des Thunersees läufst. Und wenn Du im Match erst mal IN DER MÜHLE von zwei Verteidigern bist, GWERDER schono wöhler, wenn Du DIDI Liegestützen oder zehn bis DÖLF Klappmesser mehr gemacht hättest, am besten mehr und nicht WENGER. WYSS so ist, MI_CHA_ELter werden, aber man wird nicht gescheiter. Manchmal hilft nur SIMU-lieren.

Was haben wir nicht schon alles erlebt: BEATmungen, Goal und NICOLE, kein Erfolg oder HRVlg, die Hälfte der Saison gewonnen oder sogar AL WIN, mit manGER MANN ist man befreundet bei anderen will man RACHEL, man feierte zusammen bei Bier oder BAJ RAM oder BÜFFU-Milch.

Auch Gegner waren allerLEE dabei: einige hatten PA TRICKs auf Lager, manche machen dir einen blauen MOSER, einige laufen korrekt, andere im PAS CAL, manchmal denkt man NA, DJA sind besser als wir, manchmal MANI nicht und manchmal noch MINDER. Besonders bei Duellen im TabellenKELLER tut es zur NOTH ein Unentschieden um aus dem SCHNEIDER zu kommen und den RUF zu wahren. Aber wenn man da verliert hat man nur BERGER.

Vereinsarbeit besteht aber nicht nur aus Sport. Man sieht Leute im SCHLUBBER-look bei Hallendienst den einen oder anderen SEYDOUX ausfüllen, man schaut auch die LiSTE FAN den Gegner an. Man schaut in die HallenkiST INE, was ANDREAS bleibt gar nicht übrig. Beim Schreiben, d.h. EDITHieren, sind auch RETOrische Fähigkeiten gefragt. Dann gibt's auch den Vorstand. Dort gibt es den BOSS, der seine LAUBSCHER immer offen hat. Er ist der STEF FA NIEmmer anderem als üs.

So eigentlich war das alles zu den Episoden. Mir ist klar dass es noch mehr von Euch zu erzählen gäbe, aber das ist alles MONI KA "ufzellä". Wenn ich weiter erzähle, dann kommen mir Dinge wie OvomalTINA, und heilige BECK in den Sinn. Ich würde Fragen ob ihr FANKHAUSER oder House Funker seid! Yh, VONNE werdet ihr jetzt sagen, PHILIPPt er jetzt noch ganz aus? Floss der GERSTER-Saft schon in strömen oder wird es ihm gar LENOIR vor den Augen? Der hat doch KA RINderwahnsinn? Aber wir möchten ja dass der restliche Abend FRIEDRICH verläuft und darum höre ich nun auf und beschreibe den Weg zum Blüemlichäller.

Wenn ihr nach draussen kommt und so an die SCHNEEBERGER hoch schaut, seid ihr schon ein STUCKI zu weit. ZURBRÜGG müsst ihr auch nicht. In Mürren gilt auch die Devise: FAHR NI die BOSCHUNG überus; also ADRI ANdere Richtung!!

Schöne Abe..


Bericht zum Saisonabschluss-Ausflug der 2. Herrenmannschaft
Saison 2004
Vorweg dies:
- Es ging hier um ein Fest zum Saisonabschluss und da darf mal über die Stränge gehauen werden
- Die Vereinskasse wurde in keinster Weise behelligt
- Der Bericht und die darin erwähnten Vorkommnisse lassen keinen Schluss auf unseren Verein zu...

Also, am Samstag 19. Juni fand man sich auf dem Parkplatz bei der Autobahnauffahrt Spiez ein. Von der ganzen Mannschaft waren wir schlussendlich nur 6 Spieler, die den Weg nach Près d' Orvin unter die Räder nahmen. (Beat, als 7. sollte sich dann gegen Abend dazugesellen). Aus verschiedensten Gründen (hauptsächlich Grümputurnier FC Spiez und der alljährlichen Seebergsee-Velotour unserer Wimmiser-Kollegen) sollten wir nur der harte Kern sein, allerdings wurden wir im Verlauf des Wochenendes diesem Namen noch vollauf gerecht!

Ich hatte Près d' Orvin ausgewählt, weil man in der Natur sein kann, auch mal etwas "Lärm" machen kann und mit verschiedensten sportlichen Betätigungen für Action gesorgt ist.(Siehe www.bisonranch.ch und www.forestjump.ch)

Nach einer Stadtrally in Biel sind wir im Berner Jura angekommen und es war trocken! In Spiez goss es noch aus Kübeln und der Wetterbericht verhiess nichts Gutes, aber eben, es war trocken. Man bezog das Massenlager und machte sich mit den Flucht- und WC-Wegen im Restaurant bekannt, was sich später als hervorragende Idee herausstellen sollte. Schon im Vorfeld beschlossen wir "harten Sieche" ein Feuer zu machen und zu bräteln, egal wie das Wetter ist. Also machten wir uns daran Holz zusammenzusuchen, Getränke und Fleisch auszupacken und ein Feuer zu machen, das seinesgleichen sucht.

Am frühen Abend, nach ein paar Bier und Annäherung an unsere Elsässischen Nachbaren, gesellte sich zu Aebi, Ädu, Jonas, Dölf, Urfi und mir auch noch Beat, das Fest konnte beginnen. Wir hatten nun Hunger aber Jonas und Ädu hatten ein solches Feuer gemacht, dass wir noch ein Weilchen warten mussten, um nicht gleich Kohlefleisch zu essen! Das Wetter hielt und je später der Abend, desto mehr Fleisch verputzten wir, aber auch Wein und Bier fanden regen Anklang. Es wurde gesungen, rege politisiert, schweizerisch-französische Gedanken ausgetauscht und gefeiert, dass man glauben konnte, wir seinen alle vom Kloster ausgebüchst!!! Ohne gross nass geworden zu sein begab man sich zwischen 01.00 und 02.00 Uhr ins Massenlager, wie lange einige für den kurzen Weg ins Bett hatten, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen.


Sonntag
Das Aufstehen machte den Einen weniger, den Anderen mehr Mühe, jedenfalls gingen alle zum Morgenessen und dann sollte der Showdown beginnen – FORESTJUMP, die Mutprobe des Jahrhunderts. Freeclimben, Rallyfahren, Bungeejumping und Falschirmspringen sind harmlos gegen dieses Abenteuer! Besonders die schweren Köpfe und die Magenverstimmung setzten den Schwierigkeitsgrad in solche Höhen, dass man das Herz in beide Hände nehmen musste. Leider sind vom ganzen Spektakel keine Fotos gemacht worden. Zum einen waren alle voll im Einsatz und zum anderen hätte man uns auf den Bildern wohl kaum erkannt. Es wurde geklettert, gehüpft, gesprungen, gehangelt, getreten, geflucht, gejammert, gejohlt und das ganze war wohl für alle ein cooles Erlebnis. Die Muskelverspannungen gaben uns sogar das Gefühl auch etwas für den Körper getan zu haben. Während der ganzen Kletterei verging die Zeit wie im Flug und wir entschlossen uns den Heimweg anzutreten. Die Ermüdungs-erscheinungen machten sich dermassen bemerkbar, dass beim Abschiedstrunk kaum mehr ein Wort gesprochen wurde. Trotzdem bin ich und wir alle der Meinung, dass dieser Anlass, aber auch dieser Ort einen erneuten Besuch von uns verdient hätten, hoffentlich in grösserer Zahl.

Liebe Grüsse
Michu Ruf


Wir danken unseren Vereinssponsoren:


(seit 8. November 2007)